Studierende zu Zugeständnissen bereit – Universitätsleitung gefordert
Die Studierendenschaft der Universität Potsdam hat vor etwa zwei Monaten erneut konkrete Forderungen an die Universitätsleitung und die Landespolitik gestellt. Wir als Besetzende sehen uns diesen verpflichtet und werden sie solange mit den dafür notwendigen Mitteln einfordern, bis die Forderungen konkret umgesetzt sind.
Auf Landesebene wurden seitdem zumindest erste Anzeichen von Bewegung in Richtung unserer Ziele sichtbar. Dies erkennen wir an, auch wenn konkrete Veränderungen noch auf sich warten lassen. Wir als Besetzende wollen das Kooperationsangebot der Brandenburger Wissenschaftsministerin, Martina Münch, „gleich zu Beginn des neuen Jahres 2010“ das Gespräch zu suchen und „gemeinsam weiter an Lösungen“ zu arbeiten, wahrnehmen.
Wichtig ist uns, dass der breite Diskussionsprozess der Studierenden wie bisher sichergestellt ist. Die Proteste, Erfahrungen und Erfolge der letzten Wochen haben deutlich gezeigt, dass ein Raum für intensive bildungspolitische Diskussionen notwendig und wirksam ist. Damit die von allen Seiten eingeräumten Probleme im Bildungswesen konstruktiv angegangen werden können und die damit angekündigte Reform der Bologna-Reform gelingen kann, muss den Studierenden auch weiterhin ein geeigneter Raum zur Verfügung stehen.
Wesentlich für die Arbeit der Potsdamer Studierenden ist nun nicht mehr, dass dieser Raum weiterhin das Audimax ist, sondern dass er zentral gelegen, groß genug für breit angelegte Diskussionsrunden und für alle interessierten Studierenden kontinuierlich nutzbar ist.
Wenn der Studierendenschaft der Universität Potsdam bis zum 8. Januar 2010 ein entsprechender Raum zur Verfügung gestellt wird und ab diesem Zeitpunkt für die Studierenden nutzbar ist, dann sind wir als Besetzende bereit, bis zu diesem Datum aus dem Audimax in die adäquate Alternative umzuziehen.
Jetzt ist die Universitätsleitung gefordert! Wir erwarten damit einen ersten konkreten Schritt zur Entspannung der Situation. Wir sehen die Universität in der Pflicht, ihren Studierenden die geforderte Diskussionsplattform zur Verfügung zu stellen.



#1 by Jacinta Hofland on December 6, 2010 - 5:27 am
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