Münster: F1 bleibt besetzt – kommt vorbei!


Nachdem gestern der Hörsaal F1 im Fürstenberghaus spontan von etwa 500 Menschen besetzt wurde, zeichnet sich nun eine längerfristige Aktion ab. Das Rektorat, welches gestern noch uneinsichtig schien und eine Räumung für heute 6 Uhr andeutete, rudert inzwischen zurück. Eine länger andauernde Duldung wird immer wahrscheinlicher, der Aufenthalt im F1 bleibt legal!

In verschiedenen Gruppen und Kreisen wurde heute den ganzen Tag über Probleme aber auch Ideen zur Verbesserung der Bildung diskutiert. Zudem wird nun auch langfristig das Programm geplant. Kommt also zahlreich, bringt Ideen ein! Wir haben einen Freiraum – darin können wir diskutieren und eine schöne Uni leben. Eine Uni, die nicht ausgrenzt, in der alle aktiv sein können und in der “sich bilden” persönlich ist und Spaß machen kann.

18 Uhr ist Plenum

kommt aber auch schon vorher!

abends gibt es lecker Essen gegen Spende und einen poetry slam!

  1. #1 by Münsteraner on November 18, 2009 - 6:33 pm

    Hörsaal wird mit großer Wahrscheinlichkeit um 19:30 Uhr geräumt

  2. #2 by Otto on November 18, 2009 - 6:53 pm

    Die Faschisten dann wirds zeit die Nelles auf die ### oder in so nen ### an den ### …..

  3. #3 by spiderschwein on November 18, 2009 - 7:35 pm

    Man kann nicht für freie Bildung stehen und gleichzeitig den Studierenden die Bildung versperren, indem man die Orte der Vorlesungen blockiert! das ist schizophren.

    Ich bin regelmäßig bei den Demos und erachte die Ziele als richtig, jedoch ist der Weg dorthin der falsche! Das Prinzip der Hörsaalbesetzung, mit dem Ziel, an die Rektoratstür zu pinkeln, trifft leider genau die falschen – diejenigen, für die Ihr eigentlich einstehen wollt.

    Grüße
    Das Spiderschwein!

  4. #4 by Buch on November 18, 2009 - 7:44 pm

    Die Bildung wurde den Studierenden nicht versperrt, weil die Vorlesungen verlegt wurden! Meine Vorlesungen zumindest, die heute im F1 gewesen wären, fanden regulär statt.

  5. #5 by spiderschwein on November 18, 2009 - 9:06 pm

    Ja, hervorragend!!!

    “regulär stattfinden”…..
    ich denke, dass eine Vorlesung, die eine halbe Stunde später beginnt, weil 200 Studierende erst nicht wissen, wo noch Platz ist und dann noch vom F-Haus zum Schloss müssen, nicht als “regulär” bezeichnet werden darf.
    200 willige Studierende müssen dies tun, weil 5 Studierende, welche zu der Zeit vor Ort waren – die freie Bildung gerne auch mit freier Zeit verwechseln – meinen, Hausfriedensbruch begehen zu müssen und sich etwas zu eigen machen, was ihnen nicht (allein) gehört.
    …aber ich bin gerne bereit zu sagen, dass ihr die Bildung nicht gesperrt, sondern nur stark behindert habt.

  6. #6 by paul duroy on November 18, 2009 - 9:18 pm

    @spiderschwein
    …dir koennte ich eigentlich meinen neuen blogeintrag widmen. Bist du mit deinem studienablauf auch sonst rundum zufrieden?
    hast du dich schonmal gefragt, warum die studenten fast bundesweit solche aktionen vollziehen?

  7. #7 by spiderschwein on November 18, 2009 - 9:41 pm

    Hi,
    ich fühle mich geehrt. Danke!

    Natürlich habe ich mich das gefragt…und ich habe mir das auch beantworten können: Es ist ein Mittel, um – analog zu Demonstrationen – mediale Aufmerksamkeit für das Thema zu bekommen!…Na, wie war das?…^^
    Aber da leider so gut wie nichts im praktischen Leben monokausal ist… – wie wäre es hiermit:
    “Weil ein verschwindend geringer Teil von Studierenden in den Universitäten versucht, ihre dissozialen Neigungen sowie motivationalen Studienprobleme unter den Deckmantel einer vermeindlich altruistischen Handlung zu verstecken und nach außen hin zu legitimieren. Besonders interessant das empirische Faktum, dass der Anteil der vom Bolognia-Prozess am wenigsten betroffenen Studierenden der “alten Studiengänge” in dieser eh schon geringen Quote einen signifikant hohen Anteil annimmt.

    Aber hast Du Dich mal gefragt, ob die Studierenden wollen, dass ihr in den gemeinsamen Hörsäälen nächtigt?
    Ich glaube eher gegenteilig, dass es im Generellen weniger um die Meinung der anderen geht, als vielmehr um eine Art der persönlichen Bestätigung und Sinnstiftung alljender Existenzen, die im F1 dem destruktiven Aktionismus verfallen sind!
    Verallgemeinern möchte ich dies natürlich nicht, da ich – ebenso wenig wie ihr – in einer solchen Position bin – aber anteilig sollte das hier geschriebene Wort wahr sein.

    holdrio

    Das Spiderschein!

  8. #8 by xyz on November 18, 2009 - 9:49 pm

    Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Veränderung des Bologna-Prozesses nur eine einzige der vielen Forderungen ist? Und dass wir nicht nur an unsere heutige und morgige Bildung denken müssen, sondern auch weiter vorausschauen sollten? Dieser Streik ist auch für unsere Nachfolger! Aber nun jut, so hat jeder seine Meinung.
    Macht weiter so, ich kann leider nicht dabei sein!

  9. #9 by spiderschwein on November 18, 2009 - 9:58 pm

    Ja, mir ist das aufgefallen. Ist Dir aufgefallen, dass ich die Forderungen für sich genommen auch begrüße?
    Vielleicht merkst Du dann auch, dass es nicht das Ziel, sondern das Mittel ist, was ich in Frage stelle.

  10. #10 by paul duroy on November 18, 2009 - 9:59 pm

    @spiderschwein
    der zitierte teil deines kommentars oben, oder sagen wir zumindest: der in anfuehrungstzeichen gesetzte, wo hast du denn den her oder stammt der von dir? ich meine: wer schreibt SOWAS? das ist ja reine Diffamierung, die gezielt spalten will. frage mich, aus welchen dunklen ecken so etwas waechst! klingt aber arg nach mit FDP mit intellektuellem anstrich potemkinscher fassaden.

    du sprichst zb davon, ob die studierenden wollen, dass ”wir” in den hoersaelen naechtigen?! Wir sind Studierende…
    deine exklusionslogik verfolgt das ziel, protestierende studenten als unsozial und einem studium nicht gewachsen zu diffamieren. quasi ein konzertierter ego-trip einiger weniger gegen die masse der zufriedenen studentenschaft. da das an sich aber nicht vordergruendig witzig ist, muss ich ”im nachfassen” immerhin lachen, weil es unfreiwillig komisch ist.
    ”destruktiver Aktionismus”, aha. wo ist bitte die destruktion? es handelt sich um aktionen von studierenden, die du pejorativ als ”Existenzen” bezeichnest.
    ”anteilig sollte das hier geschriebene wort wahr sein”…
    eine fast apotheotische anmaßung.

    mach ruhig mit, du musst dich nicht schaemen…

  11. #11 by wildschwein on November 18, 2009 - 10:01 pm

    Es könnten auch einfach die 200 Studenten, die die Vorlesung haben, in den besetzten Hörsaal gehen, sofortige Abstimmung über Freigabe des Hörsaals beantragen und die ca. 50 bis 100 Besetzer, die sich tagsüber meistens dort aufhalten, überstimmen.

    Die Besetzung ist dabei, ihren Sinn zu verlieren. Ziel war, für die vertretenen Positionen Aufmerksamkeit zu erringen. Das ist geschehen, die Zeitungen waren heute voll davon. Und 450 Studenten, die einen Hörsaal besetzen, gehen weder dem Rektorat noch den Dekanaten noch den Professoren an der Kehrseite vorbei, dem “Innovationsminister” ebensowenig. 50-100, die sich dort jetzt dauerhaft einquartieren wollen, allerdings schon. Auf Spiegel-Online wurde die Zusammensetzung des Protestes gestern schön auf den Punkt gebracht:

    ” * Bachelor-Chaos: Als kleinster gemeinsamer Nenner taugt der Verdruss über die Stofffülle, den ständigen Prüfungsdruck in überfrachteten Bachelor-Studiengängen. Die Studenten wollen kein Produkt einer Lernfabrik sein. Manche lehnen die Bologna-Reform rundweg ab, andere kritisieren eher die schwache Umsetzung und auch die Hürden beim Übergang vom Bachelor- zum Masterstudium.
    * Auch Schüler fordern eine Überprüfung des Unterrichtsstoffs, nach Verkürzung der Schulzeit bis zum Abitur von neun auf acht Jahre (G8). Zum Teil wenden sie sich gegen das traditionell dreigliedrige Schulsystem und fordern Gemeinschaftsschulen.
    * Studiengebühren: Über die Ablehnung der Campusmaut kann man unter Studenten schnell Einigkeit erzielen – durchaus nicht aussichtslos: In mehreren unionsregierten Bundesländern sind die Studiengebühren zwar längst eingeführt, die Landesregierungen werden auch so leicht nicht wackeln. Aber die Beispiele Hessen und Saarland zeigen, dass die Entscheidungen später revidiert werden können.
    * Daneben gibt es die Abteilung “Freibier für alle” aus der eher altlinks-bildungsfundamentalistischen Richtung: Jeder soll jederzeit überall alles studieren dürfen, so viel, so lange und wo er will.
    * Und die Abteilung “Völker hört die Signale”: Dazu gehört klassischer Politschwulst – gegen “neoliberale” Einflüsse, gegen die Ausrichtung der Bildung nach “kapitalistischer Verwertungslogik” und ähnlich anstrengende Sprachstanzen.”
    (zitiert von http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,661732,00.html)

    Im Moment sind, nach meinem persönlichen Eindruck (ich war heute im F 1, außerdem habe ich auf verschiedenen Seiten die unterschiedlichen Stellungnahmen gelesen) sind im Moment im F 1 fast nur noch die Abteilungen “Freibier für alle” und “Völker hört die Signale” vertreten; Gruppierungen, die zu Recht nicht ernst genommen werden.

    Dass der Aufenthalt im F 1 legal bleibe, ist unfug. “Legal” bedeutet “Gesetzeskonform”. Nundenn, schauen wir mal ins Gesetz: § 123 Abs. 1 StGB besagt: “Wer [...] in abgeschlossene Räume, welche zum öffentlichen Dienst oder Verkehr bestimmt sind, widerrechtlich eindringt [...] wird [...] bestraft.”
    Dieser Tatbestand ist erfüllt. Dass gem. § 123 Abs. 2 StGB die Tat nur auf Antrag verfolgt wird, ändert nichts an ihrer Rechtswidrigkeit. Ein Strafantrag ist eine Strafverfolgungs-, keine Strafbarkeitsvoraussetzung.. In diesem Sinne von einer “Legalität” zu sprechen, ist Augenwischerei. Die Haltung des Rektorats, vorläufig auf Strafanträge zu verzichten, muss nicht von Dauer sein.

    Hinzu kommt, dass irgendwelchen Veränderungen, so sie denn aufgrund dieser “Light-Besetzung” stattfänden, immer das Erpresste anhaften würde. Es ist ja nicht so, dass die Besetzer irgendein politisches Mandat der Studentenschaft hätten oder überhaupt in irgendeiner Form über ihr eigenes Plenum hinaus demokratisch legitimiert sind.
    Die Besetzung ist nicht durch das Studierendenparlament, das als einziges Gremium befugt ist, Beschlüsse im Namen der Studentenschaft zu fassen, noch durch die Vollversammlung, die zumindest zu Appellen, die der Meinungsbildung dienen, berechtigt ist, beschlossen worden, sondern war eine Spontanaktion im Rahmen der Proteste zum Bildungsstreik. Als solche ist sie zunächst mal zumindest als Meinungsäußerung ein durchaus vernünftiges Mittel; aber die Besetzer sind in meinen Augen überhaupt nicht berechtigt, z.B. irgendwelche Verhandlungen im Namen der Studenten mit der Universität durchzuführen. Das wäre Aufgabe des Studierendenparlamentes bzw. des AStA. Etwas anderes wäre es nur, wenn die Besetzung auf Beschluss des StuPa oder der VV stattgefunden hätte, denn dann wäre klar, dass eine Mehrheit der Studenten dahintersteht (oder eben auch nicht).

    Mein Vorschlag wäre daher (falls hier jemand verantwortliches mitliest), dass der AStA Anfang nächster Woche eine Dringlichkeits-Vollversammlung einberuft (ein Raum steht ja nun zur Verfügung), welche darüber abstimmt, ob der F 1 besetzt bleiben soll oder nicht. In dem Fall wäre die Besetzung zwar immer noch illegal, aber von Seiten der Studenten legitimiert (politisch, nicht rechtlich. Dass die VV so etwas eigentlich nicht beschließen kann, ist in dem Fall (politisch) nicht so wichtig.). Soviel ich weiß, waren es an anderen Universitäten auch die VVen, die Besetzungen beschlossen haben.

    Das hätte zugleich den Vorteil, dass das Rektorat sich im Falle einer Räumung gegen den erklärten Willen der Studentenschaft stellen würde, und nicht, wie es z.Zt. der Fall wäre, gegen 50-100 Leute ohne jegliches Mandat.

  12. #12 by spiderschwein on November 18, 2009 - 10:04 pm

    @ paul: Entschuldige, es dauert ein wenig, weil ich so viele Begriffe nachschlagen muss

  13. #13 by spiderschwein on November 18, 2009 - 10:14 pm

    @ Paul: Die Destruktion liegt in der Verhinderung der Veranstaltung. Konstruktiv und daher begrüßend war das Alternativprogramm in den gut organisierten Anfängen des Bildungsstreikes.

    Ja, ist von mir und wenn ich Dir meine politische Färbung nennen würde, könnte es sein, dass Du grün vor Neid wirst, daher lass ich es mal besser.

    Mit dem Verhalten weniger wird die Freiheit von einer Mehrzahl von Studierenden eingeschränkt. Daher solltet ihr – trotz der Tatsache, dass viele bis alle studentische Besetzer seien mögen – erfragen, ob die anderen geschätzten 34000 Studierenden möchten, dass ihre Veranstaltungen (inklusive des zusätzlichen logistischen Stresses) verlegt oder gestört werden.

  14. #14 by spiderschwein on November 18, 2009 - 10:23 pm

    @Wildschwein: Leider unterstützt der AStA diese Form des Protestes ja auf seiner Internetseite!

    “Gebt euch nicht kampflos geschlagen, denn es ist eure Bildung, eure Zukunft für die hier demonstriert wird!”
    (Zitat – Internetpräsenz des AStA)

    Ich denke, dass der aktuelle AStA insgesamt gute Arbeit leistet, aber an dieser Stelle sollte er reflektieren, wie eine Interessensvertretung an dieser Stelle aussehen sollte.

  15. #15 by paul duroy on November 18, 2009 - 10:27 pm

    @spiderschwein
    na, das mit dem fremdwoerternachschlagen hat dann doch den unbestrittenen vorteil, dass du noch etwas dazulernst. Ich haette auch nicht mutwillig von einer verzoegerten antwortzeit deinerseits auf verlegenheit geschlossen.

    keine abweichende parteiung erzeugt neid in mir, aber ich vermute einmal, dass dein wortspiel mit der farbe mir richtung weisen soll.

    ich bleibe dabei: es sind nicht wenige, die gegen, wenn wir mal bei muenster bleiben, 34.000 stehen! es sind nur genug, die sich leider nicht bequemen moegen, sich den protesten auch in der form anzuschliessen, dass man vllcht auchmal im hoersal naechtigt.
    es sind auch keineswegs nur hardcore-linke, die etwas deplatziert ihre ”free Mumia Abu-Jamal” oder ”atomkraft, nein danke” -plakate schwingen, sondern eine repraesentative menge an studenten unterschiedlichster politischer couleur!

    es werden zeichen gesetzt und man steht mutig gegen das bloße unreflektierte Hinnehmen an!
    ich habe mich nicht angemaßt fuer alle studenten zu sprechen, so maß du dir nicht an, fuer die ”geschaetzten 34.000 anderen” zu sprechen.
    auch gibt es sie nicht, die ”34.000 anderen”…

  16. #16 by wildschwein on November 18, 2009 - 10:27 pm

    @spiderschwein (oh, zwei Schweine hier ;-) ): Genau, mMn reicht das politische Mandat des AStA nicht aus, um den Willen der Studenten an dieser Stelle feststellen zu können. Eine Vollversammlung dürfte relativ problemlos bis Montag oder Dienstag zusammenzutrommeln sein und würde solche Zweifel ggf. ausräumen (oder bestätigen).

  17. #17 by paul duroy on November 18, 2009 - 10:31 pm

    @sogenanntes wildschweinchen
    es ist eine sache, den spiegel zu zitieren, aber eine ganz andere als student (fuer den ich dich mal halte) gegen studenten zu agitieren!

  18. #18 by spiderschwein on November 18, 2009 - 10:41 pm

    @ Paul: In der uni – das ist das, wo i.d.R. Vorlesungen auch stattfinden – lernt man, dass Quellen zitiert werden können, daher ist das Ins Spiel bringen des Spiegels durchaus legitim.

    @ Paul:
    Du sagst:
    “es sind auch keineswegs nur hardcore-linke, die etwas deplatziert ihre ”free Mumia Abu-Jamal” oder ”atomkraft, nein danke” -plakate schwingen, sondern eine repraesentative menge an studenten unterschiedlichster politischer couleur”

    Ich sage: Ach, ich bitte Dich….hast Du Deine Nacht etwa mit einem RCDSler im F1 verbracht, dein Feldbett mit einer LSIlerin geteilt? Der genannte “Unterschied” zwischen den Farben liegt also vor allem in Rot, dunkelrot und einem Anteil von Rot/Grün-Schwachen.

    @ Wildschwein. Finde ich eine gute Idee…aber ich möchte daran erinnern, dass der prozentuale Anteil der Studentischen Richtungen auf den VV nicht wirklich repräsentativ zu den politischen Richtungen an der Uni ist.
    Und warum ist das so? Weil auf der Bühne i.d.R. dieselben Gesichter zu sehen sind, welche dieselben Parolen liefern.

  19. #19 by paul duroy on November 18, 2009 - 10:52 pm

    @spiderschwein
    sehr galant, dass du deinen anverwandten ”wildschwein” bezueglich des Spiegels verteidigst, allein: ich habe ihm nie in abrede gestelt, dies zu tun! schon gar nicht, dies als illegitim bezeichnet, warum auch??

    ich moechte gar nicht erst von der outward appearance der mit-protestierenden auf ihre gesinnung rueckschließen, zumindest bemuehe ich mich, das zu vermeiden. mein eindruck war jedenfalls nicht der einer rein linken versammlung.

    auch kann man nicht forcieren, dass nun ein jeder student sich solidarisch zeigt mit, aus welchen gruenden auch immer, studenten, die sich entweder das studium in der heutigen form nicht leisten koennen oder arbeit und studium nicht mehr unter einen hut kriegen und daher nichts mehr auf die reihe bekommen.
    aber man sollte zumindest erwarten duerfen, das einige dieser gesinnungsgenossen dann doch zumindest nicht noch ihre kommilitonen anschwaerzen und mitrichten und sagen: das ist doch Hausfriedensbruch!!

    und das ist eben die Schande, die man sehen muss.

  20. #20 by wildschwein on November 19, 2009 - 1:46 am

    @paul: Wenn man als Student nicht anderer Meinung als andere Studenten sein dürfte, dann gäbe es keine unterschiedlichen hochschulpolitischen Gruppen.

  21. #21 by wildschwein on November 19, 2009 - 2:11 am

    nochmal @paul: Dass ich geschrieben habe, dass es Hausfriedensbruch sich um Hausfriedensbruch handelt, war rein deklaratorisch. Man kann eine Besetzung, die objektiv rechtswidrig ist, nicht als “legal” bezeichnen, nur weil sie geduldet wird. Übrigens ist es doch genau der Witz jeden Widerstandes, illegales zu tun. Irgendwelche Resolutionen verabschieden oder etwas verurteilen kann jeder. Aber darüber hinaus zu gehen, sich nicht vor einer Anzeige zu scheuen, wirklich etwas zu tun, das bleibt dem echten Widerständler vorbehalten. Nur sollte er sich des Rückhalts derer, für die er kämpft, versichern, denn bekanntlich kann “die Befreiung der Arbeiter nur das Werk der Arbeiter”, ergo die Befreiung der Studenten nur das Werk der Studenten, sein. Zugleich sollte man sich darüber im Klaren sein, dass das, was man tut, illegal ist (unabhängig von der politischen Legitimität des ganzen).

  22. #22 by frage on November 19, 2009 - 9:54 am

    warum diskutieren hier eigentlich nur fünf leute? und warum wird so legalistisch argumentiert?
    geht doch in den f1, um eure interessen durchzusetzen. dies hier ist doch einfach nur peinlich bis bedeutungslos!
    p.s.: übrigens: “…DER SPIEGEL sprach zuerst mit den toten.”
    :)

  23. #23 by Spiderschwein on November 19, 2009 - 11:29 am

    Ich denke, dass an dieser Stelle wahrscheinlich sogar eine (zweifach zu verstehende) breitere Menge erreicht, als wenn wir uns zu den paar Leutz in den F1 begeben.

    Meiner Meinung nach sollte Frau Nelles mal langsam den Saal räumen lassen und die “Faschisten” vorbeischicken!

  24. #24 by paul duroy on November 19, 2009 - 12:00 pm

    @frage
    ich argumentiere keineswegs legalistisch. ich hab mich jedenfalls noch nicht beim paragraphenreiten ertappt.
    das schoene ist auch, das man dank usb-stick im F1 sitzen kann und nebenbei argumentativ in kommentaren vorgehen kann. peinlich ist mir das nicht sonderlich, sollte allerdings DIR das peinlich sein, darfst du moeglicherweise auf diese einlassung meinerseits nicht einmal mehr antworten…

    @wildschwein
    ich rate einen nic-wechsel an, aber das nur vorab;)!

    nun, auf deine letzte erwiderung kann ich nur sagen, dass sie mir schizophren, zumindest in sich widerspruechlich erscheint, berucksichtigt man mal, was du vorab weiter oben angefuehrt hast.
    dass also in abwandlung des Liedes von der arbeitereinheitsfront die befreiung der studenten nur durch selbige erfolgen kann, heißt dann doch, dass, wenn es zu protesten kommt, du solidarisch sein musst und nicht mit dem ausgestreckten und anklagend-richtenden finger auf dich missmutig stimmende studenten zeigen und sagen: euer streik ist nicht mein streik. dann ist es doch nicht deine aufgabe als student anderer meinung, paragraphen anzufuehren, die proklamieren, warum die besetzung eben doch Hausfriedensbruch war.
    also muss sich eine protestierende menge nicht des rueckhaltes versichern, sondern wenn sich einige in gemeinsamer zielsetzung dazu entschließen, drastisch erscheinende schritte zu gehen, dann gehen sie diese.
    ob das illegitim ist, kann spaeter der gesetzgeber entscheiden, das muessen nicht die ”anderen” studenten festsetzen. diese ”anderen’ studenten werden ja nicht geschaedigt, nur weil sie mal eine vorlesung oder ein seminar verpassen.
    da fehlt mir einfach die Solidaritaet und vor allem das verstaendnis fuer kommilitonen, die ihre mitstudenten als ”Stoerer” diffamieren.

  25. #25 by Anonymous on November 19, 2009 - 1:20 pm

    Eine Vollversammlung muss 14 Tage vorher einberufen werden und kann nicht einfach in Dringlichkeit veranlasst werden. Siehe Satzung.

    Ich halte das Mittel “Besetzung” auch nicht für gut, muss allerdings zugestehen, das seit der Audimax-Besetzung doch noch einiges geschehen ist, welches meine Meinung, das die Besetzung generell negativ ankommen wird, ins wanken gebracht hat. Es gab doch ein ziemlich großes Medienecho. Leider noch nicht groß genug.

    Zum Thema “Besetzer”: Ich schlage ein Experiment vor. EinE ExperimentsleiterIn setzt sich 4 Stunden in den F1 und rechnet die Durchschnittsanzahl der Semester all der Personen aus, die ebenfalls die 4 Stunden im F1 verbracht oder in unmittelbarer Nähe (Vorraum, draussen vor der Tür zum rauchen) geblieben sind. Und ich garantiere, dass diese Semesterzahl jenseits der normalen Regelstudienzeit liegen wird, vielleicht sogar schon beim doppelten. In der Zwischenzeit haben bereits mehrere Generationen von Studierenden ihren Bachelor-Abschluss gemacht. Diese Leute behaupten, die Studierenden zu vertreten, haben allerdings selber vom Studienalltag keine Ahnung.

    Oh, und zur Arbeit des AStA: Dieser AStA hat bereits mehrmals gesagt, das ihm die BaMa-Leute am Arsch vorbei gehen würden. Davon hätten sie (der Vorsitzende und die ReferentInnen zu dem Zeitpunkt, ca. bis Juli diesen Jahres) keine Ahnung.

  26. #26 by wildschwein on November 19, 2009 - 1:46 pm

    @paul: 1. Warum sollte ich den Nick ändern?

    2. An welcher Stelle habe ich anklagend auf die Besetzer gezeigt? Ich habe nur gesagt, dass es sich um Hausfriedensbruch handelt, das ist eine objektiv feststellbare Tatsache. Man sollte, wenn man Straftaten begeht und das für notwendig hält, auch dazu stehen, und diese nicht als “legal” bezeichnen. Der Satz, dass die Befreiung der Studenten nur das Werk der Studenten sein kann, ist so zu verstehen, dass ein etwaiger Befreier sich der Unterstützung der Studentenschaft versichern sollte, wenn er sie denn befreien möchte; er bedeutet nicht, dass jeder Student automatisch zur Solidarität mit allen anderen verpflichtet wäre – es gibt schließlich unterschiedliche Vorstellungen von Freiheit bzw. Befreiung.

    @Anonymus: Dann sollte das StuPa eben einen entsprechenden Beschluss fassen und nebenbei die Satzung ändern, mit der linken Mehrheit sollte das relativ problemlos möglich sein. Einfach einen § 16 Abs. 3 Satz 3 einfügen “In dringlichen Fällen kann die Frist soweit notwendig verkürzt werden.” oder etwas in der Art.

  27. #27 by Münsteraner on November 19, 2009 - 2:36 pm

    “Zum Thema “Besetzer”: Ich schlage ein Experiment vor. EinE ExperimentsleiterIn setzt sich 4 Stunden in den F1 und rechnet die Durchschnittsanzahl der Semester all der Personen aus, die ebenfalls die 4 Stunden im F1 verbracht oder in unmittelbarer Nähe (Vorraum, draussen vor der Tür zum rauchen) geblieben sind. Und ich garantiere, dass diese Semesterzahl jenseits der normalen Regelstudienzeit liegen wird, vielleicht sogar schon beim doppelten. In der Zwischenzeit haben bereits mehrere Generationen von Studierenden ihren Bachelor-Abschluss gemacht. Diese Leute behaupten, die Studierenden zu vertreten, haben allerdings selber vom Studienalltag keine Ahnung.!”

    Die niedrigeren Semester haben dank Anwesenheitspflich im BA-Studiengang auch wenig Gelegenheit, tagsüber mehrere Stunden am Stück im F1 an Diskussionen und alternativen Veranstaltungen teilzunehmen. Diese Freiheit, sich seine Zeit einteilen zu können, ist im wesentlichen Studis aus den “alten” Studiengängen vorbehalten. Wieso bildest du dir überhaupt ein, beurteilen zu können, wieso jemand eine bestimmte Zeit für sein Studium braucht? Die Regelstudienzeit einzuhalten, war je nach Fach schon fast ein Ding der Unmöglichkeit – oder willst du bei Regelstudienzeit 8 Semester und Durchschnittsdauer 12 Semester der großen Masse der Studierenden reine Faulheit unterstellen?

    Davon abgesehen wüßte ich gerne, wieso du hier pauschal über die Leute, die sich für alle einsetzen, abfällig urteilen zu können glaubst. Es ist nichts verwerfliches dran, wenn sich Diplom-Studenten gegen die Zustände im BA/MA-Studium aussprechen. Eigentlich kann sich jeder Diplomer über einen Bachelor ohne MA-Platz freuen, der stellt am Ende keine Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt da.

  28. #28 by S on November 19, 2009 - 3:01 pm

    “Oh, und zur Arbeit des AStA: Dieser AStA hat bereits mehrmals gesagt, das ihm die BaMa-Leute am Arsch vorbei gehen würden. Davon hätten sie (der Vorsitzende und die ReferentInnen zu dem Zeitpunkt, ca. bis Juli diesen Jahres) keine Ahnung.”

    Gibt’s dazu auch eine Quelle,oder behauptest du das grad einfach mal so?Zudem solltest du dir evtl. vor solchen Behauptungen mal angucken,ob im AStA nicht evtl. Studierende sitzen,die nicht mehr Magister/Diplom studieren.

    Apropos Recherche:Du solltest dir vielleicht auch mal selber angucken,wer aus welchem Semester in diesem Hörsaal sitzt,da sind ziemlich viele Erstsemester drin,die nur äußerst schwer ihre Regelstudienzeit überschritten haben dürften;warum die z.B. von 10-16 Uhr nicht so zahlreich dort anzutreffen sind,sollte klar sein..schließlich müssen die in ihren Veranstaltungen sitzen,eben damit sie diese nicht überschreiten,oder wie Fachschaftler eben noch andere Verpflichtungen haben.
    Ich würde die Lage eher so beschreiben:Alle Leute dort partizipieren entsprechend ihrer Möglichkeiten,was sich direkt auf die personelle Zusammensetzung der Gruppe dort auswirkt.

  29. #29 by Anonymous on November 19, 2009 - 5:52 pm

    @Münsteraner
    Soviel Anwesenheitspflicht, wie du hier gerade suggerierst, gibt es gar nicht. Ich möchte damit nicht sagen, das es diese nicht gibt und das es hierbei keinen Missbrauch von Seiten der Dozenten gibt, aber im naturwissenschaftlichen Bereich ist die Anwesenheitspflicht eine Ausnahme und keine Regel.

    Ich weiss auch, das die Regelstudienzeit Bullshit ist, ich habe sie schliesslich selber schon gesprengt. Die Sache ist allerdings, das so eine Aktion und so ein Thema, das alle Studierenden angeht, auch von allen Studierenden getragen werden sollten und damit die Durchschnittssemesterzahl auch unter der Regelstudienzeit liegen müsste. (Ein Ersti würde schliesslich 2 Landzeitstudis in der Rechnung bereits ausgleichen.)

    Der Grund, weshalb ich glaube mich “abfällig” über die Leute äussern zu können, ist der, das ich sie kenne. Persönlich. Und weiss, das sie z.B. sich nicht vorher hingesetzt haben und bei den Bachelorn nachgefragt haben, was ihnen denn auf der Seele brennt, dann eine Liste gemacht haben und diese dann zum Rektorat getragen haben. Ich würde jede Art von Protest verstehen, inkl. Mord und Totschlag, wenn vorher ohne Polemik versucht worden wäre, einzelne echte Kritikpunkte zu lösen. Wenn das Rektorat und die Dekane sich dabei quer gestellt hätten, dann bin ich zu allem bereit und laufe auch in vorderster Reihe mit. (Studiengebühren muss man hierbei leider ausnehmen. Hier gestaltet sich die Situation etwas komplizierter und das ganze ist eben nicht nur eine rein WWU-interne Angelegenheit.

    Die Leute im AStA, die vor allem auf der Besetzung vertreten sind, werden dafür bezahlt, das sie für dich ein Ansprechpartner sind, deine konkreten Probleme aufnehmen und die best- und schnellstmöglichste Lösung dafür suchen. Der normale Dienstweg ist, das der AStA dann als Vermittler zwischen Studis und Universität die entsprechenden Leute anspricht und ihnen die Änderungswünsche vorträgt. Das eskaliert man dann vom Professor über den Dekan bis zum Rektorat. Erst wenn diese Stellen abgeklappert wurden, kann man protestieren und z.B. Mittel des zivilen Ungehorsams verwenden. Leider hat der momentane AStA diesen Weg nie beschritten, sondern haut erst einmal direkt um sich.

    Wieso zum Beispiel hat der AStA nie einen Antrag in den Senat eingebracht, der die Anwesenheitspflicht in Vorlesungen abschafft und alle Dozenten verpflichtet, ein Skript ins Netz zu stellen? Statt dessen wurde ein Antrag eingebracht, der pauschal die Abschaffung der Anwesenheitspflicht forderte für alle Veranstaltungen, egal ob es sich dabei um Praktika, Laborarbeit, Arbeitsgruppen oder eben Vorlesungen handelt. Dazu war das Ding auch noch so miserabel geschrieben, das selbst die studentischen Senatoren gegen den Antrag stimmen mussten.

    @S
    Ich wiederhole mich gerne: Ich kenne die Leute, die im AStA sitzen und deswegen habe ich auch geschrieben “bis ca. Juli diesen Jahres”. Bis dahin haben bis auf die Fachschaftenreferentin ausschliesslich Magister und Diplomer im AStA gearbeitet. Und auch die Bachelor-Studierenden, die danach in den AStA gewählt wurden, haben sich nicht um den Themenkomplex BaMa gekümmert, sondern für Dinge wie Datenschutz oder wurden direkt an die Organisation von Protesten gesetzt.

    Die Aussage, das dem AStA die BaMa-Leute am Arsch vorbei gehen ist so von dem AStA Vorsitzenden vor, während und nach seiner Wahl im Studierendenparlament geäussert worden.

    Zu guter Letzt: Als ich dort war, waren ca. 30 Personen anwesend und es war kurz vor 18 Uhr.

    Und weil ich vorhin so schön erzählt habe, was der richtige Weg für so eine Eskalation ist, noch einige Worte zur Rektorin:
    Bei der Besetzung des Audimax war die Rektorin anwesend und hat versucht ein Gespräch zu führen. Sie hat sich die Diskussion angehört und auf konkrete Vorschläge an sie gewartet. Sie hat klargestellt, das auf anderer Ebene (an der sich der AStA nicht beteiligt hat, viele Fachschaften und die Senatsstudierenden allerdings schon) sehr wohl an Verbesserungen gearbeitet wird und das dort intensive Diskussionen statt finden. Auf diese Anmerkungen wurde nicht eingegangen, da dies ja das Weltbild von “die da oben und wir hier unten” kaputt gemacht hätte. Irgendwann hat dann die Rektorin räumen lassen. Rein formal und von der Etikette her, hat die Rektorin die Eskalationsstufen eingehalten und den Studierenden mehrere Möglichkeiten gegeben, Probleme, Forderungen, etc. zu stellen. Nach dieser kleinen Lobeshymne nun nochmal zur Realität: Natürlich war der Tonfall von ihr, wie sie sich an der Diskussion beteiligt hat, nicht der Beste. (Das trifft wiederum auch auf die anwesenden Studierenden zu) Und auch die Räumung war nicht wirklich notwendig. Die Rektorin hat das absolute Minimum an Etikette eingehalten, ansonsten ist sie jedoch hart geblieben.

  30. #30 by wildschwein on November 19, 2009 - 7:42 pm

    @Anonymus: Der AStA kann keine Anträge in den Senat einbringen, das können nur die Senatsmitglieder (was nichts an der Überzogenheit der Anträge ändert).

  31. #31 by paul duroy on November 19, 2009 - 10:07 pm

    @wildschwein

    1) bezueglich des nick-names:
    na, geschmackssache! aber wildschwein hat einen komische anklang. diesen jedoch musst du auch in meine anraten diesbezueglich ”hineinlesen” ;) !

    2) zur studentenanklage durch dich als studenten:
    nun, die frage ist eben und dabei muss ich bleiben, wie
    hinnehmbar s ist, wenn du mit einer Akribie, die manchem Betrachter, wie man es las, legalistisch anmutet, mit dem zeigefinger die prargraphen ‘#entlang scrollst”, um schlussendlich beim dir gefundenen zu landen und laut zu akklamieren: ”ha, hausfriedensbruch”! das ist nicht DEINE aufgabe, selbst wenn es dir gegen den strich gehen mag, dass die audimax-besetzer diese aktion als ”legal” bezeichnet haben. das sie dies tun, gehoert zu einer strategie, die zunaechst OBSTRUKTIV und nicht, wie spiderschwein gestern behauptete, ”destruktiv” ist.
    es ist mehr als nur eine stil- oder geschmacksfrage, ob man kommilitonen an den karren pissen sollte oder nicht. ich wiederhole gern das leider anscheinend zunehmend unmodern werdende wort ”Soldaritaet”, dieses Schreckgespenst all unserer ”leistungstraeger” und solcher, die es in bedenklicher Akribie mit ausgepraegtem hang zur diffamierung werden wollen. es kan nicht sien, dass sich akademiker derart rezeptiv zur macht verhalten und, statt sich einzubringen, was zu aendern, nach der exekutive gegen kommilitonen schreien und noch hilfsdienste zur nachtraglichen legitimierung solcher aktionen leisten.
    die individuelle zielstrebigkeit des einzelnen hin oder her. die protestierenden studenten haben sich vor solcehn, die partout keine proteste wuenschen, nicht zu legitimieren. ich gehe davon aus, dass die, die protestieren, dieses nicht ohne grund tun und ihnen die bekannten probleme naeher ”am knochen” sind als denen, die sich rundumversorgt sehen.
    die protestierenden studenten sind keine wehrlosen willfaehrigen beschlussempfaenger, zumindest wollen sie es nicht laenger sein! das muessen auch DIE studenten, denen streiks und vehementere Politisierung verdaechtig erscheinen, anerkennen.
    das klingt radikal und das ist es auch!

  32. #32 by Anonymous on November 20, 2009 - 1:21 am

    @paul duroy
    was machst du denn mit den Studierenden, die massiv politisiert sind, auch sehr viel für Protest übrig haben, die dir allerdings rein mit Logik und Erfahrung erklären, wieso es dumm ist, diese oder jene Aktion durchzuführen um Ziel X zu erreichen?

    Ich wiederhole mich gerne: Kein Bürger wird über die normalen studentischen Kommunikationskanäle erreicht. Diese bekommen höchstens das mit, was in den Mainstreammedien landet und hier werden einzelne Probleme nicht aufgefasst. (Dabei muss man nun sagen, das die momentane Aufmerksamkeit die die Medien den Protesten widmen schon ein gigantischer, unglaublicher Erfolg ist.) Im Endeffekt kommt jedoch bei vielen Bürgern eine solche Besetzung immer noch destruktiv an. Letztendlich ist allerdings gerade in NRW nun eine Veränderung von der Landesregierung abhängig und diese können wir ja glücklicherweise im Mai ändern. Dazu braucht man allerdings mehr als die 200.000 Studierenden in NRW, sondern eben jene Bürger. Also muss ich diese Leute abholen und zwar am besten dort, wo diese sind: In Geschäften, bei Ärzten, auf der Arbeit, in Freizeiteinrichtungen. Wenn die protestierenden Studierenden nun noch konstruktiv auf diese Landtagswahl hinarbeiten würden und dafür sorgen würden, das die momentane Regierung abgewählt wird, dann würde das auch von mir eine Unterstützung erhalten. Übrigens hat jede Oppositionspartei die Abschaffung von Studiengebühren in ihrem Wahlprogramm mit drin.

  33. #33 by wildschwein on November 20, 2009 - 1:59 am

    Was soll bitte “legalistisch” heißen? Du verwendest es wie ein Schimpfwort, dem Wortlaut nach heißt es jedoch nicht viel mehr als “den Gesetzen folgend”. Was daran falsch sein soll, sehe ich nicht, die meisten Gesetze bei uns sind von Volksvertretern geschaffen worden. Und ich wiederhole nochmals, ich habe niemandem “an den Karren gepisst”, das war eine rein deklaratorische Feststellung. Die Behauptung, die Besetzung sei legal, ist objektiv unwahr. Das ist das Einzige, was ich festgestellt habe. Und wer legt bitte fest, was meine Aufgabe ist? Du? Wohl kaum. Wenn ich irgendwo eine falsche Bemerkung lese, und es eine Kommentarfunktion dazu gibt, dann nutze ich die, um die falsche Behauptung zu korrigieren.
    Was daran unsolidarisch sein soll, verschließt sich mir. Ich sehe das eher als ein Zeichen von Solidarität, dass ich Leuten, die sich offenbar nicht darüber im Klaren sind, dass sie eine Straftat begehen, ebendies erkläre, auch, um Unbedarfte ein wenig vor sich selbst zu schützen.

  34. #34 by wildschwein on November 20, 2009 - 2:00 am

    kleiner Nachtrag bezüglich des Nicknames: Der komische Anklang ist genau so gewollt.

  35. #35 by S on November 20, 2009 - 2:03 am

    @Anonymus:Naja,nicht gut genug..
    Seit April gibt’s z.B. 2 weitere Fachschaftenreferenten,einer davon MA/BA,der andere setzt sich intensiv mit dem Thema auseinander.Dann seit Mai(?)noch einen weiteren,meines Wissens auch BA/MA.
    Darüber,dass sich eine IT-Referentin in erster Linie um ihr Ressort kümmert,kann ich ehrlich gesagt nichts schlechtes sagen.Insbesondere,wenn diese Person sich neben Studium&Mandat sehr wohl auch mit BA/MA-Fragen beschäftigt(z.B. Podiumsdiskussion am 14.9.).
    Dann steht der neue AStA,in Teilen inoffiziell,seit ca. Mai,viele heutige Referenten waren zu der Zeit nicht bestätigt(Listenkleinkrieg..),haben sich aber inoffizieller Weise engagiert,viele davon ebenfalls BA/MA.
    In den von dir angesprochenen Protesten,die sich eigentlich nicht auf lediglich Proteste reduzieren lassen,geht es,wie du z.B. an den Forderungen des Bildungsstreiks erkennen kannst,ziemlich deutlich auch um BA/MA.

    Was der Vorsitzende gesagt hat,weiß ich jetzt leider nicht.Was er denkt erst recht nicht,ich kann schließlich keine Gedanken lesen.Deshalb halte ich mich hier auch lieber zurück.Im Zweifelsfall spricht er aber eher für sich selbst,als für alle Referenten.
    Ebensowenig wie man über StuPa&AStA sagen kann,dass sie die Interessen ALLER Studierenden vertreten(bei leider geringer Wahlbeteiligung von eher immer so 25-35% vertreten diese Gremien maximal die Interessen eines Drittels der Studierenden),kann man auch nicht sagen,dass AStA-Beschlüsse zwingend die Meinung aller Referenten widerspiegeln.Das wird am Beispiel BA/MA meines Erachtens mehr als deutlich,wenn der Vorsitzende sich dahingehend so geäußert haben sollte.

    Was den Ton der Diskussion mit Leuten der “Gegenseite” angeht,muss ich dir leider zustimmen.Ein produktiver Dialog wäre mir auch lieber,allerdings sei dahingestellt,dass Frau Nelles wirklich zu einem solchen bereit ist.Entsprechende Versuche gab es auch schon zur Genüge.Allerdings wurde auf einem heute stattfindenden Plenum genau dieser Punkt angesprochen,dass man einen zivilisierten Umgangston untereinander,egal wer man ist und was man denkt,absolut wünschenswert und produktiv ist,alles andere den eigenen Zielen eher zuwiderläuft.Meinem Empfinden nach haben alle zu der Zeit anwesenden diesen Punkt ebenso empfunden,deswegen bin ich in dieser Hinsicht seit heute vorsichtig optimistisch.
    Eins noch zum bedenken:Was Schmährufe in einem ansonsten stillen Raum angeht,so erscheinen diese allerdings immer lauter als Schweigen und sollten nicht zwingend überinterpretiert werden.

  36. #36 by paul duroy on November 20, 2009 - 6:22 pm

    @anonymus
    das Schoene ist ja, fast mag ich es aesthetisch genießen, dass ich die meisten deiner ausfuehrungen zur demokratischen teilhabe und zum ”gemaessigten” vorgehen ja durchaus teile. das schoene ist doch auch ebenso, dass auch die nun stattfindenden proteste demokratisch aufgehen.
    Wahlen UND Proteste, das ist doch das Beste!
    Die studenten, die mir ”rein mit Logik und Erfahrung” erklaeren, warum ihre moderates und passiv-rezeptives verhalten zur macht das scheinbar bessere ist, um forderungen durchzusetzen, hoere ich zu und staune, dass sie weiterhin so moderat, so ”vernuenftig” und so, ja: handzahm sind.
    eines ist doch klar: diese studenten wollen doch gar keine wirkliche aenderung der lage. die machen sich zu beschlussempfaengern, sehen zu, dass sie dass studium unter den vorgegebenen bedingungen irgendwie packen und das war’s. das sind die common sensler:
    ”Zaehne zusammenbeißen, dann packen wir das schon und Papa hat ja zur Not noch was im Portemonnaie fuer mich.”
    @wildschwein
    moment moment: du musst das kommentarprotokoll besser verfolgen: ”frage” hat oben den begriff ”legalistisch” leicht pejorativ ins feld gefuehrt, im uebrigen sogar gegen mich!
    man kann den begriff ansonsten schmunzelnd, aber nicht unbedingt in boesartigem sinne verwenden, wenn man jemandem paragraphenreiterei vorwerfen will.
    darum geht es mir aber nicht: ich schreibe dir weder vor, was du zu tun oder zu lassen hast, noch sonst was, wie soll ich das auch und wie auch sollte ich das wollen und warum?! aber: ich fordere solidaritaet ein.
    du verhaeltst dich absolut unkritisch. das ist auch common sense und der geht etwas simplifiziert in deinem fall so:
    ”hey, kommilitonen, ihr verstoßt grade gegen das gesetz, so geht das aber nicht. ihr kaempft zwar eigentlich fuer unser aller anliegen, aber wir sind hier so ein paar andersgesinnte und wollen das nicht. deshalb verweisen wir euch mal fuersorglich auf paragraph ‘’schlag-mich-tot”-hausfriedensbruch! lasst das mal bitte und ausserdem wollen Wir ORDENTLICH studieren.”
    das ganze traegt dann schnell diese abgeschmackten law and order-Zuege. Ich fordere solidaritaet, was du da tust, ist spaltung! im grunde rufst du den mit-kommilitonen zu: ”Ihr Stoerer”!
    im uebrigen weise ich dich allein darauf hin, mehr nicht.
    ausserdem fuege ich ohne ironischen unterton hinzu, dass einige deiner vorschlaege unter kommentar #11 so schlecht nicht sind.
    mich hat nur dieser Ton genervt, der Defaetismus in das Ganze bringen soll und unnoetige spaltkeile ins studentische lager treibt.

  37. #37 by wildschwein on November 21, 2009 - 1:06 pm

    @Paul: Du liest da etwas in meine Beiträge rein, was ich niemals geschrieben habe. Ansonsten verhalte ich mich selbstverständlich kritisch. Auch den Besetzern gegenüber.

  38. #38 by paul duroy on November 21, 2009 - 5:03 pm

    @wildschwein
    lass mich dich mal so zusammen fassen und du schreibst mir dann, an welcher stelle ich dich vllcht mit meinem womoeglich beschraenktem aufassungsvermoegen diesbezueglich, falsch verstehe:

    unter #11 findet sich in deinen ausfuehrungen neben einer ziemlich unverhohlenen diffamierung der besetzer (zu der du nicht zuletzt auch den SPIEGEL als hohe autoritaet hinzuziehst) und einem hinweis auf ihr unrechtliches vorgehen noch der vorschlag, per VV die besatzerstudenten sozusagen zu ueberstimmen.
    danach lese ich deine ausfuehrungen ungefaehr so:
    ‘’sollte das dann leider nicht klappen, gut: dann waeren die besatzer eben doch politisch legitimiert, und zwar durch den geballt bekundeten Konsens der studentischen VV. das waere dann der vorteil, den man gegenueber dem rektorat ins feld fuehren koennte…

    ja, und dann? das laesst du dann lose stehen! was folgt aus diesem vorteil? was kommt dann? dann besetzt man eben doch weiter, diesmal mit dem hohen Segen des VV.
    auch wenn es dir sicher lieber waere, diese wuerde gegen die besatzer stimmen.
    und wenn die VV gegen die besatzer stimmt? was dann? dann sind sie nicht mehr legitimiert…dann fuehlen die besatzer eben keinen rueckhalt und muessen abziehen, damit die raeume wieder fuer vorlesungen frei werden (puh:endlich!). so ist die Logik! und wenn sie dann nicht abziehen?
    es laeuft eben doch dies alles auf die von mir bereits angesprochen spaltung, die du implicite forderst, hinaus.
    das waere zwar demokratisch, aber es waere zutiefst unsolidarisch, aengstlich und verzagt!

  39. #39 by spiderschwein on November 22, 2009 - 11:49 am

    Ich frage mich heute, warum die Rektorin / die Rektoren der Unis das alles so zulassen.
    Ich kann doch auch nicht einfach in eine andere Wohnung und “freie Wohnungswahl” fordern. Dann würdet ihr mich doch auch rausschmeißen – und das zurrecht!

  40. #40 by S on November 22, 2009 - 1:18 pm

    Naja,wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht,kommt man schnell mal zu so einem voreiligen Schluss..
    Hörsaal=kein Privateigentum.Guck dir mal an,wovon der finanziert wird:Öffentliche Gelder,Studienbeiträge und eines Tages bestimmt auch Studiengebühren.
    Es ist ja nicht so,als säßen die Leute grad in Nelles oder irgendjemandes Wohnzimmer..die sitzen in einem Raum,den die mitfinanzieren.

  41. #41 by Chaldun on November 22, 2009 - 11:04 pm

    Salam,

    Die Legitimation von Protest und Besetzung ist der Ausdruck einer aufgeklärten Gesellschaft.

    Sie ist Ausdruck Jahrhunderte langer europäischer erkämpfter Freiheit.

    Ein Jeder, der über “eine halbe Stunde später beginnende Vorlesung aufgrund der Verlegung von F1 zum Schloss” mokiert, beleidigt den über jahrhunderte langen Prozess der Erkämpfung von Freiheit.

    Es reicht ein Blick ins heute, in die Islamische Republik Iran, um festzustellen, was es bedeutet (Studentische) Proteste nicht zu legitimieren.

    Unabhängig der politischen Farbe bedeutet Protest und Besetzung eine Anregung der öffentlichen Diskussion. Eine aufgeklärte Gesellschaft entwickelt sich weiter.

    Eine Ablehnung der Besetzung kommt einem gesellschaftlichen Rückschritt gleich.

    Besetzungsgegner mögen doch direkt zum F1 kommen und in einem Workshop oder auch Arbeitskreis die Nachteile vortragen.

    Nur der Dialog ermöglicht Lösungen.

  42. #42 by spiderschwein on November 23, 2009 - 9:25 am

    Du sagst, “die sitzen in einem Raum,den die mitfinanzieren”…..die sitzen aber auch in einem Raum, den die anderen alle mitfinanzieren, denen ihr den Zutritt versperrt respektive versperrt habt.

    Übrigens eine tolle Aktion, dass niemand da ist, wenn geräumt wird …hahahahaha……wahrscheinlich war seit Tagen schon keiner mehr da…..

  43. #43 by S on November 23, 2009 - 9:40 am

    Das ist aber nicht deine ursprüngliche Kritik..deshalb springst du scheinbar direkt zum nächsten oberflächlichen Kritikpunkt,nicht wahr?Der Raum war jedenfalls niemandem versperrt.Du hättest da jeder Zeit reingehen können,der stand für alles und jeden zur Nutzung offen.
    Wären die Veranstaltungen nicht verlegt worden,hätten die sicher auch da stattfinden können,hätte man versucht mit den Leuten dort zu reden..wie im Audimax als friedliche Koexistenz.Aber nein,hat ja niemand als angebracht empfunden,sich einfach mal mit den Leuten dort zu unterhalten,stattdessen wird die DFG instrumentalisiert,die Öffentlichkeit belogen und letztendlich eine Hundertschaft der Polizei losgehetzt.
    Vielleicht sollte sich das Rektorat mal fragen,ob ein Dialog mit den Studierenden sie nicht weniger bloßstellt als das kindische Verhalten,das dort sonst gerne an den Tag gelegt wird.Nelles hat tierisches Glück,bisher keinen Gegenkandidaten auf das Rektorenamt zu haben..so wie sie,nicht nur bundesweit,in die Kritik geraten ist,ist sie kaum noch haltbar..

    Dass niemand mehr da war hat den einfachen Grund,dass niemand eine Anzeige von der Polizei haben will und man ohnehin friedlich den Saal verlassen hätte.
    Deinen kleinen Diffamierungs”versuch” wird niemand ernst nehmen,der in den letzten Tagen mal einmal in dem Raum war.

  44. #44 by spiderschwein on November 23, 2009 - 9:41 pm

    nein, ich springe nicht, du kannst mir nur nicht folgen…^^

    Kannst Du Dir vorstellen, dass man keine Lust darauf hat mit Euch in einem besetzten Saal über dasselbe Thema zu sprechen, über das man schon tausendmal gesprochen hat und die gleichen Argumente wieder und wieder hört?….Drüber reden ist gut, aber an der richtigen Stelle und mit mit den Leuten, die Entscheidungsträger sind!

    Bei der nächsten Besetzung mach ich eine Gegenbesetzung!!!:-)

  45. #45 by S on November 23, 2009 - 11:03 pm

    Stimmt,ich kann dir wirklich nicht folgen.Du sagst “Dass die Nelles sich das bieten lässt..”,vergleichst das mit privaten Wohnungen,worauf ich dich darauf hinweise,dass ein Hörsaal ein öffentlicher Saal ist.Dann sagst du,Leute wären am Zutritt gehindert worden,worauf ich darauf hingewiesen habe,dass jeder hätte eintreten können.
    Wie soll man denn da so selbstverständlich auf den jetzt von dir angeführten Punkt,nämlich dass du da aus deinen Gründen nicht rein WOLLTEST,kommen?

    Apropos,an der richtigen Stelle drüber reden:Das hab ich früher auch mal gedacht.Aber dann..wer weiß,vielleicht war/bin ich ja studentischer Senator oder hab mal eine Senatssitzung verfolgt und kann dir daher ganz genau sagen,dass wir als Studierende kaum Mitspracherecht haben(oder ich verweise mal auf den Hochschulrat,in dem wir als Studierende garnicht erst vertreten sind..).Grad deshalb ist mehr demokratische Mitbestimmung ja eine zentrale Forderung des Bildungsstreiks.

    Mit Entscheidungsträgern versuchen wir auch ständig in’s Gespräch zu kommen..du willst nicht wissen,wie häufig wir schon Herr Pinkwart eingeladen haben,mit uns zu diskutieren und wie häufig er uns mit Lügengeschichten abgesagt hat(“Am 17.?Keine Zeit,lange ausgebucht..”..dann fragt ihn der WDR nach uns,und was passiert?Am 17. ist er tatsächlich plötzlich auf einer WDR-Veranstaltung).Oder Frau Nelles,die aber WENN sie mal mit Studierenden diskutiert,lieber ausgewählte Studierende anschreibt oder darauf achtet,dass die Professoren dennoch stets in der Überzahl sind..wir waren schon auf vielen dieser Veranstaltungen,das sind eher Alibi-Events,damit das Rektorat sich damit schmücken kann,es ja auf dem kommunikativen Weg versucht zu haben.
    Außerdem haben wir noch die EU,den Bundestag,die HRK,die KMK..praktisch fast alles angesprochen,was man in diesem Feld ansprechen kann.Resonanz = 0.
    Grad deswegen sind ja viele Leute mittlerweile bereit,zu etwas aufwändigeren Mitteln wie Besetzungen zu greifen..einfach weil uns auf normalem Wege niemand zuhört.
    Mangelnde Gesprächsbereitschaft mit Entscheidungsträgern kann man uns nun wirklich nicht vorwerfen.Was du als richtige Stelle bezeichnest,weiß ich nicht..aber ich weiß,dass man auf unsere Vorschläge nie eingeht,wir also keinen Einfluss haben,was diese Stelle angeht,man uns dafür also keinerlei Vorwürfe machen kann.

(will not be published)