München, den 23.12.2009
Sehr geehrte Damen und Herren,
Liebe Kommilitonen und Kommilitoninnen,
Liebe Dozenten und Dozentinnen,
Liebe Hochschulleitung,
heute verließen wir den Hörsaal J116 aus eigener Entscheidung. Wir kamen mit der Absicht, politischen Druck auszuüben, ein Positionspapier zu erstellen und Forderungen zu formulieren. Unsere Stimmen wurden wahrgenommen, wir konnten unseren Forderungen Ausdruck verleihen und halten diese in unserem Positionspapier fest.
Die weltweite Protestbewegung hält weiter an. Auch wir behalten uns selbstverständlich vor, den Protest in jedweder Form weiterzuführen und den Druck zu verstärken, falls sich kein deutlicher Wandel in der Gesellschaft erkennen lässt.
Da Bildung jeden Menschen betrifft, soll dieses Positionspapier als Denkanstoß verstanden werden und neue Diskussionen entfachen. Es soll den Menschen aufzeigen welche entscheidenden Rolle der sozialarbeiterische Auftrag in Bezug auf Bildung hat und sie zu einem hinterfragenden Handeln verleiten.
Unser Positionspapier und die darin enthaltenen Forderungen richten sich auch an die Bayerische Staatsregierung und die Deutsche Bundesregierung. Angesprochen sind der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und die jeweiligen FachministerInnen. Vor allem jedoch an die Menschen überall in der Welt.
Den Hochschulbesetzerinnen und Hochschulbesetzern überall in der Welt gilt unsere uneingeschränkte Solidarität sowie all jenen Menschen, die sich in sozialen und ökonomischen Kämpfen befinden
Unzufriedene Studenten und Studentinnen der KSFH


