Uni Jena besetzt


Seit heute ist auch die Uni in Jena besetzt! Nach zahlreichen Besetzungen in ganz Europa haben heute ca. 500 Studierende mehrere Hörsäle in der größten Uni in Thüringen besetzt. In den nächsten Tagen werden die BesetzerInnen über ihre Forderungen diskutieren und diese an die Öffentlichkeit tragen.

Bei der Demonstration im Vorfeld kam es zu einem Zwischenfall. Die Polizei verwehrte mehreren Studierenden den Zugang zum Hauptgebäude der Universität. Als die Studierenden zeigten, dass sie den “Rausschmiss” aus IHRER Universität nicht akzeptieren würden, setzte die Polizei Pfefferspray gegen die Studierenden ein und hielt einige fest.

Die BesetzerInnen distanzieren sich von Gewalt und werden die Besetzung in friedlicher Art und Weise durchführen.

Alle Studierenden sind aufgerufen die BesetzerInnnen in ihrem Anliegen zu unterstützen! In Hörsaal 4 sind ausreichend Essen/Getränke und

http://jenabrennt.blogspot.com/

  1. #1 by Thomas on November 17, 2009 - 8:03 pm

    JUHU endlch Jena!

  2. #2 by Steffen on November 17, 2009 - 8:16 pm

    haltet durch und macht was sinnvolles !

  3. #3 by stoffL on November 17, 2009 - 8:58 pm

    also 500 dividiert mit 10 kommt schon eher an die realität heran. und man muss auch ganz klar sagen, dass sich 50 streikende nicht herausnehmen können den hs1 (nach meinung derselben wohl das AudiMax der fsu) zu besetzen. dieser fehler wurde aber nach wenigen stunden korrigiert, was ich sehr begüße.

    aber grundsätzlch billige ich natürlich dieses aufbegehren, auch wenn (oder besser obwohl?) ich stud. iur. bin. weshalb ich auch an der demo davor teilnahm. jene verlief im grunde, bis auf diesen unerhörten zwischenfall seitens der polizei, ordentlich.

  4. #4 by NENE on November 18, 2009 - 12:05 am

    sorry, aber die protestbewegung in jena ist die reine schande. statt darüber zu diskutieren, warum es nich gelingt überzeugungsarbeit bei den betroffenden zu leisten und den hörsaal endlich vollzubekommen, zieht man sich in besenkammer 5 zurück und gründet arbeitskreise abwaschen und nahrung. der streik scheitert an den studenten und ihren häuptlingen, die keinen interdiziplinären austausch fördern und sich lieber in ihren kreis der barfüsigen möchtegern 68er zurückziehen. wer soll an solchen verantstaltungen interesse hegen?!

  5. #5 by hur on November 18, 2009 - 1:13 pm

    @ nene

    immer (lieber: hin und wieder) mit der ruhe. dinge brauchen zeit um sich zu organisieren und organisation braucht nun mal gewisse grundlagen. nahrung und abwasch sind meiner meinung nach wichtige tätigkeitsbereiche, die ihren teil zur organisation und versorgung der studierenden beitragen. so. (oder möchtest du hygienische mängel und hunger etwa gefördert sehen? ich denke nicht.) leuten, die mit diesen tätigkeiten beschäftigt sind, vorzuwerfen sie täten zu wenig für dieses und jenes ist meines erachtens nicht besonders hilfreich. wir sind schließlich alle nur menschen und können nicht alle überall alles gleichzeitig tun.

    zudem: wir überlegen zur zeit alle, wie wir weiter vorgehen. darüber wäre zu diskutieren und du kannst gerne vorschläge machen. auf die leeren, hinhaltenden versprechen und mini- wie möchtegernverbesserungen bestimmter teile der politik und der schulen wie hochschulen verlassen wir uns jedenfalls nicht. die haben das bildungssystem landes-, bundes- und europaweit (sogar mit allen auswirkungen auf die weltweite ebene) an die wand gefahren.

    es wird die überlegung angeregt, den deutschlandspezifischen beitrag zur internationalen bildungsstreikbewegung weiter zu initiieren und voran zu bringen. das wiki ( http://wiki.unsereunis.de ) wäre hierzu neben der unsereunis.de-webseite eine möglichkeit. es könnten deutsche forderungskataloge geschrieben und zusammengetragen werden, die sich sowohl auf lokalerer ebene als auch – sich mit österreich und anderen zusammenschließend – auf europäischer ebene ausdifferenziert werden. so besteht die möglichkeit, in kleinerer wie größerer dimension auf die jeweiligen spezifika rücksicht zu nehmen.

  6. #6 by NENE on November 18, 2009 - 3:42 pm

    das soll nun deine antwort sein?! protestbewegung braucht zeit…? unsinn! die organisation beim letzten streik war genauso bedeppert, interessierte wurden mit vorschlägen in den workgroups von alteingesessenen möchtegernrevoluzzer locker abgetadelt. der aktuelle streik zeigt doch einfach nur, dass ihr, die ihr da sitzt, null komma nichts aus den vergangenen protesten gelernt habt und überhaupt keine ahnung habt, wie streikkultur entsteht und geschürt wird! schon wie du hier ausführlich abwaschen und hygiene erklärst, zeigt doch, dass ihr überhaupt keinen plan habt wo die präfeerenzen liegen sollten. protest benötigt überzeugung, überzeugung benötigt erklärung. warum gründet ihr keine arbeitskreise “wir bekommen das audimax voll”, “wir schaffen bewusstsein für missstände”? warum geht ihr nicht auf die studenten und dozenten der verschiedenen fakultäten zu, sprecht sie an, bittet um hilfe? weil ihr in wahrheit überhaupt keinen bock habt und euch lieber in euren eingessenen elitärlinken kreis zurückzieht. ihr habt keine lust auf unbequemen input habt diskutiert lieber mit den idioten des sturas unwichtigen und unrechten uniqueschrott. der normalo student ist eben gerade nicht gern gesehen bei euch, findet keinen anschluss zu eurem selbstverliebten rumgeschwafel, hat kein bock sich einzusetzen und mit euch zusammenzuarbeiten, versteht wahrscheinlich nichtmal worum es überhaupt geht. wascht meinetwegen gerne weiter ab und trinkt eure clubmates, fragt euch aber auf keinen fall woran es liegt, dass nichtmal die betroffenen, die studenten von “eurer” sache überzeugt sind und bereit sind mitzumachen. der protest wird vergehen und keiner hat was mitbekommen…

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