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		<title>Globale Aktionswelle für Bildung</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 20:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[_  überall]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Gemeinsame Erklärung&#8221; für die &#8220;Globale Aktionswelle für Bildung&#8221; in diesem Herbst In den letzten 10 Jahren haben Studierende, Schüler_innen, Lehrer_innen, Eltern und Lohnabhängige auf der ganzen Welt gegen die zunehmende Kommerzialisierung und Privatisierung öffentlicher Bildung protestiert und sich für freie und emanzipatorische Bildung eingesetzt. Dieses Jahr werden Menschen ihren Kampf auf internationaler und globaler Ebene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<h2><strong>&#8220;Gemeinsame Erklärung&#8221;</strong><em><strong><br />
</strong></em><strong>für die &#8220;Globale Aktionswelle für Bildung&#8221; in diesem Herbst<br />
</strong></h2>
<div>
<p>In  den letzten 10 Jahren haben Studierende, Schüler_innen, Lehrer_innen,  Eltern und Lohnabhängige auf der ganzen Welt gegen die zunehmende  Kommerzialisierung und Privatisierung öffentlicher Bildung protestiert  und sich für freie und emanzipatorische Bildung eingesetzt.</p>
<p>Dieses Jahr werden Menschen ihren Kampf auf internationaler und globaler Ebene im Rahmen der <a href="http://emancipating-education-for-all.org/idee_global_wave_of_action">&#8220;Globalen Aktionswelle für Bildung&#8221;</a> vereinen.</p>
<p>Viele von uns nutzen die &#8220;<a href="http://emancipating-education-for-all.org/ism_en">International  Student     Movement</a>&#8221;  als eine selbstverwaltete Plattform, welche initiiert wurde, um den  Austausch von Informationen, eine Vernetzung sowie die Koordinierung von  Protesten auf internationaler und globaler Ebene zu ermöglichen. Wir  streben nach Strukturen, welche basisdemokratisch und nichthierarchisch  organisiert und von kollektiven Diskussionsprozessen und Aktionen  geprägt sind. Es steht allen offen, die sich mit dem Kampf gegen die  Privatisierung öffentlicher Bildung und für freie und emanzipatorische  Bildung identifizieren, sich auf dieser Plattform einzubringen und sie  mitzugestalten!<br />
Einige von uns haben sich bereits bei folgenden Gegebenheiten kennengelernt und vernetzt: <a href="http://emancipating-education-for-all.org/content/actions-and-events-2904-wednesday-gwa#comment-284">10 Jahre &#8220;Bologna-Prozess&#8221;</a> in Louvain la Neuve (Belgien) vom 25.-29.    April 2009, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=a0kDQCJ1BI4">G8    University    Summit</a> in Turin (Italien) vom 17.-19. Mai 2009, <a href="http://bolognaburns.org/">&#8220;Bologna Burns&#8221;</a> in Wien (Österreich) vom 11.-14.       März 2010, <a href="http://bolognaburnsmadridenglish.wordpress.com/">&#8220;Bologna keeps on       Burning&#8221;</a> in Madrid (Spanien) vom 8.-14. April 2010 und dem <a href="http://educationcongress.eu/">&#8220;European Education Congress&#8221;</a> in       Bochum (Deutschland) vom 25.-30. Mai 2010.</p>
<p>Folgende Ziele verbinden uns weltweit:</p>
<p><strong>Wogegen wenden wir uns?</strong></p>
<ul>
<li>Die Folgen des bestehenden Wirtschaftssystems für Menschen und Bildungssysteme:<br />
→  Studiengebühren oder jegliche andere Form von Gebühren, welche Menschen  vom Zugang und der gleichberechtigten Teilnahme an Bildung abhalten<br />
→ die Verschuldung von Studierenden<br />
→     öffentliche Bildung, die danach ausgerichtet ist dem (Arbeits-)Markt zu dienen:</p>
<blockquote><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<p><em>► Der sogenannte Bologna-Prozess </em><em>(sowie  entsprechende Prozesse in anderen Teilen der Welt) zielt auf die  Implementierung von Bildungssystemen, welche Menschen primär Fähigkeiten  vermitteln sollen, die wiederum dem Arbeitsmarkt dienen.  Der Prozess propagiert die Senkung der Kosten für die Ausbildung eines  Menschen, verkürzt die Zeit der Ausbildung und bringt unterqualifizierte  Arbeitskräfte hervor.</em></p></blockquote>
<p>→ Bildung (sowie alle anderen Aspekte im Leben) als ein Handelsgut zu etablieren<br />
→          den (zunehmenden)  Einfluss von privatwirtschaftlichen  Interessen, wenn es um die grundsätzliche finanzielle Ausstattung der  öffentlichen Bildung geht<br />
→ die (zunehmenden) Haushaltskürzungen für öffentliche Bildung weltweit<br />
→   die &#8220;Privatisierung&#8221; öffentlicher Gelder durch die Subventionierung privatwirtschaftlicher Bildungseinrichtungen<br />
→ die Ausbeutung von Angestellten in Bildungseinrichtungen</li>
<li>Wir setzen uns ein gegen die Diskriminierung und Beschränkung des Zugangs zu Bildungseinrichtungen basierend auf:<br />
→ sozio-ökonomischem Hintergrund (<em>Bildungssysteme sind zur Zeit so gestaltet, dass Menschen mit<br />
weniger Geld nicht im gleichen Umfang an ihnen partizipieren können</em>)<br />
→ Nationalität<br />
→ Leistung<br />
→     politische Ideologie und Aktivitäten<br />
→ Geschlecht<br />
→ sexuelle Orientierung<br />
→ Religion<br />
→ ethnischem   Hintergrund<br />
→ Hautfarbe</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir  setzen uns gegen die Bevorzugung von Forschung ein, welche primär  darauf abzielt kommerziell verwertbare Patente anstatt für alle frei  verfügbares Wissen zu generieren!<br />
→  Öffentliche Bildungseinrichtungen werden vermehrt dazu gedrängt, um  private Sponsoren zu konkurieren, um (Grundlagen-)Forschung  durchzuführen; gleichzeitig weisen Gelder aus privatwirtschaftlichen  Quellen die Tendenz auf nur in profitversprechende Forschung investiert  zu werden (- was wiederum zu einer Reduzierung von Mitteln für die  Forschung in Bereichen, die eventuell von großer Bedeutung für die  Öffentlichkeit wären, jedoch als nicht wirtschaftlich lukrativ  eingestuft werden, führt). Ob Bildungseinrichtungen und ihre Mitglieder  als &#8220;exzellent&#8221; eingestuft werden, hängt von ihrer wirtschaftlichen  Leistung ab, was wiederum meist ein Kriterium für die Unterstützung  durch weitere öffentliche Gelder ist.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir setzen uns bei der Vergabe von Mitteln gegen die Bevorzugung gewinnorientierter Forschung anstatt für Lehre und Grundlagenforschung ein.</li>
</ul>
<ul>
<li>Wir lehnen Aktivitäten der Armee innerhalb von Bildungseinrichtungen ab:<br />
→      keine Forschung speziell für militärische Zwecke<br />
→ keine Werbe- und Rekrutierungsaktivitäten der Armee</li>
</ul>
<p><strong>Wofür kämpfen wir?</strong></p>
<ul>
<li><strong>INHALT:</strong><br />
→ freie und emanzipatorische Bildung als ein Menschenrecht: Bildung sollte primär dem individuellen<br />
Interesse dienen emanzipiert zu sein, das heisst  befähigt zu werden die einen umgebenen Machtstrukturen und das Umfeld  kritisch zu reflektieren und zu verstehen; Bildung sollte nicht nur die  Emanzipation des Individuums ermöglichen, sondern auch der Gesellschaft  als Ganzes<br />
→ Bildung als ein öffentliches Gut, in welchem sich ausschließlich öffentliche Interessen widerspiegeln<br />
→ akamdemische Wahlfreiheit: die Freiheit jeglicher akademischer Disziplin nachzugehen</li>
<li><strong>ZUGANG:</strong><br />
→ frei  von monetären Bezahlungsmechanismen für Teilnehmende sowie jedwede Form  der Diskriminierung und Ausgrenzung und somit für den freien Zugang für  alle Individuen<br />
→  ausreichende Mittel für alle öffentlichen Bildungseinrichtungen unabhängig von ihrer Rentabilität</li>
</ul>
<ul>
<li><strong>AUFBAU:</strong><br />
→ alle Bildungseinrichtungen sollen demokratisch strukturiert sein (Basisdemokratie als Grundlage für Entscheidungsprozesse)</li>
</ul>
<p><strong>Warum auf lokaler und globaler Ebene?</strong></p>
</div>
<p>Die Auswirkungen des derzeitigen globalen Wirtschaftssystems  verursachen Kämpfe auf der ganzen Welt. Während wir versuchen Druck  auszuüben, um die lokale/regionale Politik und Gesetzgebung zu  beeinflussen, müssen wir uns immer über die globale und strukturelle  Natur unserer Probleme bewusst sein. Zudem ist es notwendig sich über  Taktiken, Erfahrungen in Organisationen und theoretisches Wissen  auszutauschen sowie voneinander zu lernen. Kurzfristige Veränderungen  können teilweise auf lokaler Ebene erreicht werden, eine grundsätzliche  Veränderung hingegen wird es nur geben, wenn wir uns global vereinen.</p>
<p>Bildungssysteme weltweit machen genau das, was sie innerhalb dieses  Wirtschafts- und Staatssystems tun sollen: selektieren, ausbilden und  Ignoranz sowie Unterwerfung schaffen. Wir vereinen uns für ein anderes  Bildungssystem und ein anderes Leben.</p>
<p>Wir  halten zusammen gegen jegliche Formen der Repression seitens der  Staatsapparate weltweit gegen Menschen, die sich für freie und  emanzipatorische Bildung einsetzen.</p>
<p>Die folgenden Gruppen und Individuen unterstützen diese Erklärung,  helfen diese weiter zu verbreiten und werden sich vermehrt für die  Vernetzung bildungspolitisch aktiver Gruppen weltweit einsetzen sowie  sich aktiv in der <a href="http://www.emancipating-education-for-all.org/idee_global_wave_of_action">&#8220;Globalen Aktionswelle für Bildung&#8221;</a> einbringen.</p>
<p><em>Wenn auch du/ihr als Einzelperson oder Gruppe diese Erklärung unterstützen willst/wollt, dann schreibe/schreibt eine e-Mail an: <strong><a href="mailto:united.for.education@gmail.com">united.for.education@gmail.com</a></strong></em></p>
<p><strong>~ one world &#8211; one struggle ~</strong></p>
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		</item>
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		<title>Bundesweites Bildungsstreik-Vernetzungstreffen in Berlin</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/berlin/bundesweites-vernetzungstreffen-in-berlin/</link>
		<comments>http://www.unsereunis.de/berlin/bundesweites-vernetzungstreffen-in-berlin/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:33:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[_  überall]]></category>

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		<description><![CDATA[Vom 6. bis 8. August 2010 lädt Berlin zur bundesweiten Bildungsstreikkonferenz (aka Vernetzungstreffen) ein. Wir wollen Fragen, die sich viele lokale Bündnisse, Gruppen und Einzelpersonen stellen, gemeinsam auf bundesweiter Ebene diskutieren: Wo steht der Bildungsstreik gerade, geht es weiter, wenn ja: wie und wer macht mit? Die Berliner Vorbereitungsgruppe hat dazu Räume auf dem Campus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Berlin" src="http://www.bildungsstreik.net/wp-content/uploads/2009/02/berlin-210x130.png" alt="" width="210" height="130" />Vom 6. bis 8. August 2010 lädt Berlin zur bundesweiten  Bildungsstreikkonferenz (aka Vernetzungstreffen) ein. Wir wollen Fragen,  die sich viele lokale Bündnisse, Gruppen und Einzelpersonen stellen,  gemeinsam auf bundesweiter Ebene diskutieren: Wo steht der  Bildungsstreik gerade, geht es weiter, wenn ja: wie und wer macht mit?</p>
<p>Die Berliner Vorbereitungsgruppe hat dazu Räume auf dem Campus der TU  Berlin organisiert, kümmert sich um Infrastruktur, Verpflegung und  dergleichen. Die Adresse lautet: Straße des 17. Juni 145, 10623 Berlin.  (Nahe U-Bahnhof Ernst-Rheuter-Platz (U2) und S+U Zoologischer Garten).  Die Konferenz beginnt am Freitag um 14:30 Uhr und endet am Sonntag um  14:00 Uhr.</p>
<p><strong>Bitte schickt, wenn ihr kommen wollt, eine Anmeldung an<br />
<a href="mailto:bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com">bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com</a> – insbesondere falls ihr einen Schlafplatz benötigt und keine Bekannten in Berlin habt. </strong> Meldet euch auch, falls ihr eine AG auf dem Treffen bilden wollt und dafür Räumlichkeiten benötigt.</p>
<p>Wenn ihr als Bündnis/Gruppe zur Konferenz kommt, reicht uns natürlich  eine Mail für alle. Im Idealfall schreibt ihr dann auch gleich, wenn  ihr eine Mitfahrgelegenheit anzubieten habt, damit wir das an andere  Interessierte weitersagen können. Letzteres könnt ihr unkompliziert als  Kommentar zu diesem Artikel hier hinzufügen.</p>
<p>Sendet <a href="mailto:bildungsstreik.konferenz.berlin@googlemail.com">uns</a> auch gerne Diskussionspapiere. Wir werden sie auf bildungsstreik.net  veröffentlichen und auf ihrer Grundlage versuchen, einen  Tagesordnungsvorschlag zu erarbeiten.</p>
<p>Wir sehen uns im August!</p>
<p>Konferenz AG<br />
des Berliner Bildungsstreik-Bündnisses</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.bildungsstreik.net/vernetzungstreffen-berlin-2010/">http://www.bildungsstreik.net/vernetzungstreffen-berlin-2010/</a></p>
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		<title>Bildung als Anpassung? von Jochen Krautz</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/_-uberall/bildung-als-anpassung-von-prof-dr-jochen-krautz/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 10:58:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ww</dc:creator>
				<category><![CDATA[_  überall]]></category>

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		<description><![CDATA[Bildung als Anpassung? Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer ökonomisierten Bildung JOCHEN KRAUTZ Fromm Forum 13/2009 Einleitung Es hat sich in der Bildungsdiskussion in Deutschland etabliert, pädagogische und bildungspolitische Fragen mit immer ähnlichen Rezepten zu beantworten, die jedoch nicht aus der Pädagogik oder der Bildungstheorie stammen, sondern weitgehend der Ökonomie entliehen sind. Ein Beispiel: Im Februar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bildung als Anpassung?</strong></p>
<p>Das Kompetenz-Konzept im Kontext einer ökonomisierten Bildung</p>
<p>JOCHEN KRAUTZ</p>
<p>Fromm Forum 13/2009<br />
Einleitung</p>
<p>Es hat sich in der Bildungsdiskussion in Deutschland etabliert, pädagogische und bildungspolitische Fragen mit immer ähnlichen Rezepten zu beantworten, die jedoch nicht aus der Pädagogik oder der Bildungstheorie stammen, sondern weitgehend der Ökonomie entliehen sind.</p>
<p>Ein Beispiel:<br />
Im Februar 2008 wurde das Jahresgutachten des „Aktionsrats Bildung“, eines Gremiums des „Verbandes der bayerischen Wirtschaft“, mit der üblichen medialen Inszenierung vorgestellt. Der Titel lautet: „Bildungsrisiken und -chancen im Globalisierungsprozess“.1 Als Autoren des Elaborates zeichnen illustre Professoren wie Dieter Lenzen, Präsident der HU Berlin, Manfred Prenzel, deutscher PISA-Leiter sowie Detlef Müller-Böhling, damals noch Chef des „Centrums für Hochschulentwicklung“ der Bertelsmann-Stiftung, verantwortlich.</p>
<p>Die Argumentation ist beispielhaft für das, worum es im Folgenden gehen wird: Aus der Analyse des ökonomischen Globalisierungsprozesses wird ohne weiteres Hinterfragen dieses schon ökonomisch problematischen Prozesses abgeleitet, dass sich das Bildungswesen auf die daraus vermeintlich resultierenden Anforderungen einzustellen hätte. Bildung müsse befähigen, sich an diese Herausforderungen anzupassen, elastisch zu sein und Globalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Herausforderung zu erleben.</p>
<p>Um das zu erreichen, wird ein Forderungskatalog aufgestellt: Englisch bereits im Kindergarten; Lehrer sollen nur befristet eingestellt und leistungsbezogen bezahlt werden; nicht nur das Abitur, sondern  fächerspezifische Tests sollen die Eintrittskarte für die Hochschulen sein, mit dem besonderen Hinweis, dass diese Tests auch von privaten Testfirmen angeboten werden könnten.</p>
<p>Copyright © 2009 by</p>
<p>Professor Dr. Jochen Krautz<br />
Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft,<br />
Fachbereich Bildungswissenschaft<br />
Johannishof, D-53347 Alfter/Bonn,<br />
E-Mail: <a href="mailto:jochen.krautz@alanus.edu">jochen.krautz@alanus.edu</a></p>
<p><a href="http://fachbereich-bildungswissenschaft.de/bildung-als-anpassung/" target="_self">Den ganzen Beitrag finden Sie hier </a></p>
<p>Hierzu schreibt Dr. Arthur Brühlmeier Folgendes:</p>
<p>Sehr geehrte Damen und Herren</p>
<p>in meinem <a href="http://seniora.org/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=505&amp;Itemid=73" target="_self">Buch &#8220;Menschen bilden&#8221;</a> habe ich bedauernd darauf hingewiesen, dass unsere Schulen immer stärker unter dem Diktat von Prinzipien umgestaltet werden, die in der Wirtschaft als richtungweisend betrachtet werden. Herr Prof. Dr. Jochen Krautz hat dies in seinem Aufsatz &#8220;Bildung als Anpassung&#8221; profund analysiert und aufgezeigt, wes Geistes Kind diese zur Zeit omnipräsenten Reformmassnahmen im Bereich von Schule und Bildung sind. Im Aargau sind wir beispielsweise daran, für jedes Kind ein Portfolio zu erstellen, das es durch den ganzen Bildungsprozess vom Kindergarten an begleiten soll und in welchem totale Transparenz hergestellt wird über seine Leistungen, Begabungen und Verhaltensweisen. Hier handelt es sich um nichts Geringeres als um Fichen, die schliesslich in die völlige Tyrannei führen. Niemand fragt nach, niemand diskutiert ernsthaft, es geschieht einfach. Keine Frage, dass dies später als Grundlage für den Eintritt ins Berufsleben verwendet wird. Dass solche Portfolios dann auch in den Betrieben geführt werden (übrigens auch über jeden Lehrer), versteht sich von selbst. Merken wir immer noch nicht, was gespielt wird?</p>
<p>Ich lege Ihnen den erwähnten Aufsatz bei. Vielleicht finden Sie mal eine freie Stunde, um sich dieser Problematik anzunehmen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüssen</p>
<p>Arthur Brühlmeier</p>
<p>Mit freundlichen Gruessen</p>
<p><a href="http://seniora.org/index.php" target="_self">seniora.org</a></p>
<p>von seniora.org</p>
<p>quelle: <a href="http://fachbereich-bildungswissenschaft.de/wp-content/uploads/krautz-bildung-als-anpassung.pdf">http://fachbereich-bildungswissenschaft.de/wp-content/uploads/krautz-bildung-als-anpassung.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildungsstreikwoche in München, 07.-11. Juni</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/munchen/bildungsstreikwoche-in-munchen-07-11-juni/</link>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 15:11:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rox</dc:creator>
				<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[bildungscamp]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bündnis aus Unibrennt, Studierendenvertretungen, Bildungsstreik und Schülerinitiative München bereitet seit 2 Monaten mit Hochdruck die bundesweite Bildungsstreikwoche vor. Neben Demo am 09. Juni (12:00 ab Geschwister-Scholl-Platz, U3/U6 Universität) ist für die Woche vom 7. &#8211; 11. Juni ein Bildungscamp vor dem Hauptgebäude der LMU (Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz, U3/U6 Universität) geplant. Anbei ein kleines Mobilisierungsvideo, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bündnis aus Unibrennt, Studierendenvertretungen, Bildungsstreik und Schülerinitiative München bereitet seit 2 Monaten mit Hochdruck die bundesweite Bildungsstreikwoche vor.</p>
<p>Neben Demo am 09. Juni (12:00 ab Geschwister-Scholl-Platz, U3/U6 Universität) ist für die Woche vom 7. &#8211; 11. Juni ein Bildungscamp vor dem Hauptgebäude der LMU (Geschwister-Scholl- und Professor-Huber-Platz, U3/U6 Universität) geplant.</p>
<p>Anbei ein kleines Mobilisierungsvideo, das wir gedreht haben:<br />
<object width="480" height="385"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/E2MJcVMPHi0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/E2MJcVMPHi0&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></embed></object></p>
<p>Viel Spaß damit, sagt uns Bescheid, wenn ihr Infos wollt (bildungscamp@unsereunibrennt.de) oder seid dabei!</p>
<p>Bildet euch &#8211; Bildet alle &#8211; Bildet Zeltlager!</p>
<p><a href="http://www.bildungscampmuc.de">www.bildungscampmuc.de</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Kürzungen in hessischen Schulen und Hochschulen: 45 Millionen Euro</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/darmstadt/kurzungen-in-hessischen-schulen-und-hochschulen-45-millionen-euro/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 23:16:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>ffm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Darmstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Gießen]]></category>
		<category><![CDATA[Marburg]]></category>
		<category><![CDATA[frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[kassel]]></category>
		<category><![CDATA[wiesbaden]]></category>

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		<description><![CDATA[﻿ DGB und GEW kritisieren angekündigte Millionen- Kürzungen im Schul- und Hochschulbereich Mit vollkommenem Unverständnis haben heute der DGB Hessen und die GEW Hessen die angekündigten Kürzungen bei Schulen und Hochschulen kommentiert. Kai Eicker-Wolf vom DGB Hessen und der GEW Landesvorsitzende, Jochen Nagel erklärten dazu heute in Frankfurt: „Die hessische Landes­regierung zeigt mit ihrer Ankündigung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>﻿</p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"></p>
<div>DGB und GEW kritisieren angekündigte Millionen- Kürzungen  im Schul- und Hochschulbereich</div>
<div>
<div>
<p><em>Mit vollkommenem Unverständnis haben heute  der DGB Hessen und die GEW Hessen die angekündigten Kürzungen bei Schulen und  Hochschulen kommentiert.</em></p>
</div>
<p>Kai Eicker-Wolf vom DGB Hessen und der GEW Landesvorsitzende,  Jochen Nagel erklärten dazu heute in Frankfurt: „Die hessische  Landes­regierung zeigt mit ihrer Ankündigung, dass es sich bei Versprechen,  die Bildungsausgaben zu erhöhen, lediglich um Lippenbekenntnisse handelt.  Schulen und Hochschulen sind strukturell unterausgestattet, und es wären mithin  mehr und nicht weniger öffentliche Mittel erforderlich. In den Schulen fehlt es  an allen Ecken und Enden. Auch passen Kürzungen nicht zu dem Ziel, die Zahl der  Studierenden pro Jahrgang zu steigern. Und allein schon angesichts doppelter  Abiturjahrgänge wäre eine Erhöhung und keine Kürzung des Hochschuletats  angezeigt. Ganz abgesehen davon, dass bildungspolitische Vorhaben wie der Ausbau  dualer Studiengänge, also die Kombination von Berufsausbildung und Studium, und  die neue Regelung für den Hochschulzugang beruflich Qualifizierter mehr und  nicht weniger öffentliche Mittel erfordern. Mit den Kürzungen im Bildungsbereich  werden gerade wachstumsrelevante Ausgaben reduziert – das Land spart so zu  Lasten der jungen Generationen.“</p>
<p>Eicker-Wolf wies ferner darauf hin, dass die Kürzungen im  Hochschul­bereich im Zusammenhang mit den im Februar von Finanzminister  Weimar verkündeten Sparvorhaben für den Landeshaushalt 2011 zu sehen sind: „Wenn  die Landesregierung die Ankündigung von Finanz­minister Weimar umsetzt, dann  wird die so genannte „Operation Sichere Zukunft“ weit in den Schatten gestellt.  Zu befürchten ist, dass auch der Sozialbereich massiv betroffen sein wird.“</p>
<p>Jochen Nagel ergänzte für die Schulen: „Falls es im  Schulbereich wirklich einzelne Einsparmöglichkeiten gäbe, so entfielen auf jede  mögliche Einsparung mindestens fünf Stellen, bei denen wir dringend mehr Geld  benötigen. Hessen liegt auch hier am unteren Ende im  Bundesländer­vergleich.“<br />
Angesichts der nach wie vor sehr unsicheren  konjunkturellen Lage, aber auch in Anbetracht des generell hohen Ausgabenbedarfs  gerade im Bildungsbereich solle das Land seine Ausgaben nicht kürzen, sondern  gezielt erhöhen. Eine Finanzierung sei durch die Wiedererhebung der  Vermögensteuer problemlos möglich.</p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: medium;"><a href="http://service.gmx.net/de/cgi/derefer?TYPE=3&amp;DEST=http%3A%2F%2Fwww.fr-online.de%2Ffrankfurt_und_hessen%2Fnachrichten%2Fhessen%2F2482442_Kultusministerium-Schulen-muessen-45-Millionen-sparen.html" target="_blank">http://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/hessen/2482442_Kultusministerium-Schulen-muessen-45-Millionen-sparen.html</a></span></p>
</div>
<p></span></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Update 2 Univerwaltung Regensburg BESETZT!</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/regensburg/update-2-univerwaltung-regensburg-besetzt/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 10:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wurzellicht</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Verwaltung war für über 12 Stunden besetzt worden, bis der Senatspräsident zusagte, dass die Anwesenheitspflicht abgeschafft und die Regelstudienzeit verlängert wird. Weitere Infos gibt es weiterhin unter: www.regensburg-besetzt.de (Es gibt momentan aber keine Besetzung mehr an der Uni Regensburg) ++ Nun auch Verwaltungsgebäude besetzt ++ Am Montag, den 1. März 2010, haben protestierende StudentInnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verwaltung war für über 12 Stunden besetzt worden, bis der Senatspräsident zusagte, dass die Anwesenheitspflicht abgeschafft und die Regelstudienzeit verlängert wird. Weitere Infos gibt es weiterhin unter: www.regensburg-besetzt.de (Es gibt momentan aber keine Besetzung mehr an der Uni Regensburg)</p>
<p>++ Nun auch Verwaltungsgebäude besetzt ++</p>
<p>Am Montag, den 1. März 2010, haben protestierende StudentInnen das Verwaltungsgebäude der Universität besetzt. Dort befinden sich auch die Büros des Rektors sowie des Kanzlers.</p>
<p>Die StudentInnen reagierten damit auf die andauernde Gesprächsverweigerung der Hochschulleitung. Auch eine Woche nach der erneuten Vollbesetzung des Hörsaals H2 und fünf Tage nach Ablauf des Räumungsultimatums erfolgte bisher keinerlei Reaktion der Hochschulleitung.</p>
<p>Die Besetzenden hatten sich zu diesem Schritt entschlossen, um erneut vehement für die Erfüllung ihrer Forderungen nach einem sozialeren, demokratischeren Bildungssystem einzutreten. Seit Dezember warten die Studierenden auf Gespräche über den von Ihnen erstellten Forderungskatalog. Verlangt werden unter anderem die Abschaffung der Studiengebühren, freier Zugang zum Masterstudium sowie mehr studentische Mitbestimmung in den Hochschulgremien.</p>
<p>„Die Besetzung der Verwaltung soll ein Zeichen sein, dass wir uns nicht ignorieren und mundtot machen lassen. Wir wollen unsere Forderungen durchsetzen und hoffen, dass wir durch eine Besetzung der Verwaltung eine Reaktion erreichen“, so ein Student.</p>
<p>Eine freiwillige Räumung des Verwaltungsgebäudes knüpfen die BesetzerInnen an die Erfüllung von Forderungen, wie es heißt.</p>
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		<title>Update aus Regensburg</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 09:38:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wurzellicht</dc:creator>
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		<category><![CDATA[regensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[++ Ultimatum verstreicht ++ BesetzerInnen nach wie vor im H2 ++ Vater des Verteidigungsministers bekundet Solidarität ++ Nachdem seit Montag wieder im H2 übernachtet wird, hatten die BesetzerInnen gestern Nachmittag eine Räumungsdrohung der Hochschulleitung erhalten. Passiert ist nichts. Die Studierenden hatten versucht, kurzfristig möglichst zahlreich zu mobilisieren. Bei Ablauf des Ultimatums um 21h hatten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>++ Ultimatum verstreicht ++ BesetzerInnen nach wie vor im H2 ++ Vater<br />
des Verteidigungsministers bekundet Solidarität ++</strong></p>
<p>Nachdem seit Montag wieder im H2 übernachtet wird, hatten die<br />
BesetzerInnen gestern Nachmittag eine Räumungsdrohung der<br />
Hochschulleitung erhalten. Passiert ist nichts. Die Studierenden hatten<br />
versucht, kurzfristig möglichst zahlreich zu mobilisieren. Bei Ablauf<br />
des Ultimatums um 21h hatten sich ungefähr 80 Studierende und<br />
solidarische Schülerinnen und Schüler, Gewerkschaftler, Vertreter aus<br />
der Politik und anderweitige Symphathisanten im Hörsaal H2 eingefunden,<br />
um der wahrscheinlichen polizeilichen Räumung zu widersprechen.</p>
<p>Währenddessen fand im Audimax ein klassisches Konzert statt. Vor- und<br />
nach dem Konzert, sowie in der Pause kamen immer wieder interessierte<br />
Konzertbesucher in den besetzten Hörsaal und bekundeten ihre Solidarität<br />
- darunter der Vater des Verteidigungsministers Guttenberg, der seine<br />
Unterschrift auf eines der Protestbanner setzte.</p>
<p><a href="http://www.unsereunis.de/wp-content/uploads/2010/02/Guttenberg_2.0.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1830" title="Guttenberg_2.0" src="http://www.unsereunis.de/wp-content/uploads/2010/02/Guttenberg_2.0-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>Andere unterstützten die Protestierenden unter Beifall mit großzügigen Geldspenden im<br />
dreistelligen Bereich. Das Plenum bedankt sich außerordentlich für diesen überwältigenden<br />
Zuspruch von allen Seiten. &#8220;Wir fühlen uns in unserem Kurs bestätigt und<br />
machen weiter&#8221;, so ein Besetzer.</p>
<p>Auch wenn die Hochschulleitung den Hörsaal in den kommenden Tagen Räumen<br />
sollte, hat diese Demonstration der Solidarität verdeutlicht, dass die<br />
Proteste unter breitem Zuspruch weitergehen werden. Die BesetzerInnen<br />
planen derzeit Aktionen für den Schüler-Hochschultag am kommenden<br />
Freitag, bei dem die Universität und auch der H2 für<br />
Studieninteressierte geöffnet sein wird.</p>
<p>AG Presse der besetzten Universität Regensburg</p>
<p>ag_presse@regensburg-besetzt.de Tel.: 0152 -26 84 58 99 ﻿</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wiedereinzug in den besetzten Hörsaal / Uni Regensburg</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/regensburg/wiedereinzug-in-den-besetzten-horsaal-uni-regensburg-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wurzellicht</dc:creator>
				<category><![CDATA[regensburg]]></category>

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		<description><![CDATA[+++ Besetzung des H2 jetzt auch wieder über Nacht +++ Am gestrigen Montag Abend hat das Plenum der besetzten Universität Regensburg beschlossen, den Hörsaal H2 auch Nachts wieder besetzt zu halten. Damit reagierten die protestierenden StudentInnen auf die fehlende Gesprächsbereitschaft der Hochschulleitung. Diese hatte am 9. Januar wöchentlich zwei Diskussionsrunden über die Inhalte der Forderungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>+++ Besetzung des H2 jetzt auch wieder über Nacht +++</p>
<p>Am gestrigen Montag Abend hat das Plenum der besetzten Universität<br />
Regensburg beschlossen, den Hörsaal H2 auch Nachts wieder besetzt zu<br />
halten. Damit reagierten die protestierenden StudentInnen auf die<br />
fehlende Gesprächsbereitschaft der Hochschulleitung. Diese hatte am 9.<br />
Januar wöchentlich zwei Diskussionsrunden über die Inhalte der<br />
Forderungen der BesetzerInnen versprochen. Seither kam es aber lediglich<br />
zu zwei dieser Verhandlungen über die nach wie vor drängenden<br />
hochschulpolitischen Themen. Nur bei einem Gespräch war auch die<br />
Hochschulleitung anwesend.</p>
<p>Weiteres ausschlaggebendes Ärgernis war, dass Rektor Strothotte entgegen<br />
getroffener Vereinbarungen verlangte, den Hörsaal H2 bereits am<br />
kommenden Mittwoch anstatt Ende März gesäubert zu übergeben.</p>
<p>Nun wollen die BesetzerInnen sich nicht mehr länger hinhalten lassen und<br />
sind am Montag kurzerhand wieder in den Hörsaal H2 eingezogen. &#8220;Wir<br />
waren immer Dialogbereit. Es ist offensichtlich, dass sich der Rektor<br />
mit den Problemen an unserer Uni gar nicht auseinandersetzen will&#8221;, so<br />
ein Student.</p>
<p>AG Presse der besetzten Universität Regensburg</p>
<p>ag_presse@regensburg-besetzt.de</p>
<p>Tel.: 0152 -26 84 58 99</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besetzter Hörsaal an FU geräumt – Bildungsstreik geht weiter!</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/berlin/besetzter-horsaal-an-fu-geraumt-%e2%80%93-bildungsstreik-geht-weiter/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 19:07:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[++ Besetzter Hörsaal 1A der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++ Nach etwa drei Monaten wurde an der FU Berlin in den frühen Morgenstunden des 14. Februar der seit November besetzte Hörsaal 1A geräumt. Die zum Zeitpunkt der Räumung im Hörsaal verbliebenen Aktivist_innen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>++ Besetzter Hörsaal 1A der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++ Besetzter Hörsaal der Freien Universität geräumt ++</p>
<p>Nach etwa drei Monaten wurde an der FU Berlin in den frühen Morgenstunden des 14. Februar der seit November  besetzte Hörsaal 1A  geräumt. Die zum Zeitpunkt der Räumung im Hörsaal verbliebenen Aktivist_innen wurden unter Gewaltanwendung von Polizist_innen aus der Universität getragen und vorübergehend festgenommen.</p>
<p>Obwohl die Studierenden im Zuge der Besetzung erste Teilerfolge durchsetzen konnten, zeigten sich Politik und Universitätsleitung gegenüber deren Kernforderungen bisher weitestgehend ignorant: So fanden die Rufe nach einer grundlegenden Umstrukturierung der Lehr- und Lernbedingungen, dem Abbau sozialer Schranken beim Hochschulzugang sowie paritätischer Mitbestimmung in akademischen Gremien kein Gehör.</p>
<p>Anstatt mit den Besetzer_innen und den übrigen Studierenden in einen ernsthaften Dialog zu treten, zog es die Universitätsleitungleitung nun vor, die Verbliebenen von einem Einsatzkommando der Polizei und Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes aus dem Universitätsgebäude räumen zu lassen – selbst ein auf Krücken angewiesener Studierender blieb davon nicht verschont.</p>
<p>AG Öffentlichkeitsarbeit der FU Berlin</p>
<p>Weitere Infos zum Bildungsstreik unter</p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik-berlin.de/" target="_blank">www.bildungsstreik-berlin.de</a></p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik-berlin.de/" target="_blank">www.unsereunis.de</a></p>
<p><a href="http://www.bildungsstreik2009.de/" target="_blank">www.bildungsstreik2009.de</a></p>
<p>Kontakt: 0157 825577843</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:fuberlinbrennt@gmail.com" target="_blank">fuberlinbrennt@gmail.com</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://bildungstreik-berlin.de/" target="_blank">bildungstreik-berlin.de</a> / <a href="http://unsereunis.de/" target="_blank">unsereunis.de</a></p>
<p>Twitter: fubrennt</p>
<p>Facebook: Fu BrenntPresse</p>
<p>﻿</p>
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		<title>Duldung der Besetzung abgelaufen</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/berlin/duldung-der-besetzung-abgelaufen/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 02:04:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>fuberlin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Mittwoch, den 10. Februar 2010 um ca. 20.00 Uhr besuchten uns der  Kanzler der Freien Universität Berlin, Herr Lange, die dritte Vizepräsidentin Frau Schäfer-Körting, Herr Huhn vom Rechtsamt sowie eine Sicherheitskraft. Dies war das erste Mal seit dem 14.Januar 2010, dass die Besetzenden jemanden aus dem Präsidium zu Gesicht bekamen. Sie unterbreiteten uns, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 10. Februar 2010 um ca. 20.00 Uhr besuchten uns der  Kanzler der Freien Universität Berlin, Herr Lange, die dritte Vizepräsidentin Frau Schäfer-Körting, Herr Huhn vom Rechtsamt sowie eine Sicherheitskraft. Dies war das erste Mal seit dem 14.Januar 2010, dass die Besetzenden jemanden aus dem Präsidium zu Gesicht bekamen.<br />
Sie unterbreiteten uns, dass die Besetzung des Hörsaals 1A bis zum morgigen Donnerstag um 14:00 aufgelöst werden müsse. Ab diesem Zeitpunkt sei die Duldung abgelaufen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollen die Besetzer_innen den Hörsaal und das Foyer räumen, also alle zur Zeit besetzten Räume. Nach der heutigen Sitzung des Akademischen Senats und den dort gefassten Beschlüssen habe die Besetzung ihre Legitimation verloren. Welche Beschlüsse dort gefasst wurden, teilte man den Besetzenden jedoch nicht mit.<br />
Eine bei der Sitzung anwesende Person informierte uns, dass ausschließlich Empfehlungen zugestimmt worden seien und dass im nächsten Jahr einige Dinge angestoßen werden sollen.<br />
Des Weiteren wurde ein kleiner Raum (ca. 20m²) außerhalb der Rostlaube angeboten, für den drei Personen verantwortlich und haftbar sein müssten. Die Entscheidung dafür muss bis 12:30 gefällt werden. Nähere Informationen zur Lage des Raumes wurden uns vorenthalten.<br />
Am Donnerstag, den 11. Februar 2010, besteht die Besetzung des Hörsaals 1A seit genau drei Monaten. Entgegen aller Erwartungen wird sie immer noch aufrecht erhalten. Zur Feier dieses Jubiläums wird am Abend unser Kulturprogramm wie gewohnt fortgesetzt.</p>
<p>AG Öffentlichkeitsarbeit des besetzten Hörsaals 1A der FU Berlin</p>
<p>Weitere Infos zum Bildungsstreik unter</p>
<p><a title="www.bildungsstreik2009.de" href="http://www.bildungsstreik-berlin.de/" target="_blank">www.bildungsstreik-berlin.de</p>
<p></a></p>
<p><a title="www.bildungsstreik2009.de" href="http://www.bildungsstreik-berlin.de/" target="_blank">www.unsereunis.de</p>
<p></a></p>
<p><a title="www.bildungsstreik2009.de" href="http://www.bildungsstreik2009.de/" target="_blank">www.bildungsstreik2009.de</a></p>
<p>Kontakt:</p>
<p>E-Mail: <a href="mailto:fuberlinbrennt@gmail.com" target="_blank">fuberlinbrennt@gmail.com</a></p>
<p>Homepage: <a href="http://bildungstreik-berlin.de/" target="_blank">bildungstreik-berlin.de</a> / <a href="http://unsereunis.de/" target="_blank">unsereunis.de</a></p>
<p>Twitter: fubrennt</p>
<p>Facebook: Fu BrenntPresse</p>
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