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Gespräch mit Staatssekretär Martin Gorholt im Audimax

Freitag,  13. November – 9 Uhr – Treffen mit dem Staatssekretär Martin Gorholt (SPD) im Audimax

Die Verhandlungen vom Dienstag sollen hier fortgeführt werden. Nach unbestätigten Informationen könnte dabei auch die Uni-Präsidentin, Frau Kunst, anwesend sein. Außerdem sei wohl auch schon ein Probegespräch zwischen der Uni-Leitung und dem Ministerium gelaufen.

Es ist noch unklar, ob das Gespräch öffentlich sein wird, es ist aber trotzdem wichtig, dass viele Menschen dabei anwesend sind, um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.

http://bildungsstreikpotsdam.blogsport.de/

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Soli- Erklärung an alle Unis! Überall!

Euphorischste solidarische Grüße für euch alle aus dem besetzten Audimax der Uni Potsdam! Wir werden viele und das ist gut so! Gemeinsam sind wir stark und können mehr erreichen!

Wir  halten das Audimax jetzt seit einer Woche besetzt, hatten schon Verhandlungen mit Uni- Leitung und Bildungsministerin.  Freitag folgt ein Gespräch mit dem Staatssekretär für Bildung und Kultur.

Wessen Unis???? Unsere Unis!!!!

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Pressemitteilung der Besetzer_innen des Audimax der Universität Potsdam

Richtigstellung (veröffentlicht: 10. November 2009)

Am 9.11. erreichte uns die offizielle Pressemitteilung 263/09 der Universität Potsdam mit dem Titel „Im Interesse der Lehre“: http://www.uni-potsdam.de/pressmitt/2009/pm263_09.htm
Wir, die Besetzer_innen des Audimax, möchten dazu Stellung nehmen.

In jener Mitteilung wird behauptet, dass das Gespräch zwischen den Studierenden und der brandenburgischen Landesregierung durch Vermittlung seitens der Universitätsleitung zustande gekommen sei, um Deeskalation zu betreiben. Weiterhin wird die Tolerierung von Lehrveranstaltungen im Audimax als Folge dieser Vermittlung bezeichnet. Des Weiteren wird Bezug genommen auf vorhergehende Gespräche am vergangenen Sonntag, in denen den Studierenden Entgegenkommen signalisiert worden sei.

Dieses oben genannte Gespräch wurde keiner Weise durch die Unileitung initiiert, sondern ging von den Besetzenden und deren Unterstützer_innen in der Landespolitik aus. Dementsprechend ist auch die Tolerierung von Lehrveranstaltungen im Audimax keine Folge davon, sondern ist bereits seit Sonntag Konsens unter den Besetzer_innen. Zusätzlich zu den Lehrveranstaltungen klären wir die Studierenden über unseren Protest auf und regen zur Diskussion an, was auf gute Resonanz stößt. Nebenbei möchten wir auch darauf hinweisen, dass sämtliche Technik, die für den reibungslosen Ablauf der Lehrveranstaltungen benötigt wird, von der Unileitung abgestellt wurde und nun von den Besetzenden bereitgestellt wird.

Das Entgegenkommen der Unileitung bestand unter anderem darin, uns Räumlichkeiten anzubieten, um in diese unseren Protest zu verlegen, die als Freiräume für Studierende unzureichend sind. Das inhaltliche Entgegenkommen beschränkte sich auf schwammige Unverbindlichkeiten.

Eine Deeskalation war nicht nötig, da keine Eskalation zu befürchten war. Jedoch war die durch die Unileitung aufgebaute Drohkulisse am Montagmorgen eindeutig als Provokation zu verstehen. Gegen sieben Uhr morgens schlug Frau Obst-Hantel mit sechsköpfigem Begleitschutz auf, der nicht zum offiziellen Wachschutz der Universität gehörte und durch Statur, Kleidung und Auftreten Bedrohlichkeit ausstrahlte. Den Besetzer_innen war zu keinem Zeitpunkt klar, in welchem Auftrag und mit welchen Befugnissen der Wachschutz agierte.

Bezugnehmend auf die von der Universitätsleitung genannte Zahl von 30 Besetzer_innen möchten wir feststellen, dass beispielsweise beim gestrigen Plenum knapp 100 Studierende teilnahmen. Auch möchten wir darauf hinweisen, dass das Audimax nicht durch den ASTA sondern durch einen freien Zusammenschluss unterschiedlichster Studierender besetzt wird.

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Wir bleiben!

Die letzten vier Stunden im Audimax, Potsdam waren sehr ereignisreich. Vor der Pressekonferenz um 17.00 hatte sich die Präsidentin der Universität, Frau Kunst angekündigt, um “die Dialogbereitschaft” der Unileitung zu betonen. “Inhaltliche Gespräche haben auch in diesem Treffen nicht stattgefunden und die Unileitung bleibt uns den angekündigten inhaltlichen Dialog nach wie vor schuldig “, fasste Otto zusammen. “Interessant fand ich die Behauptung, sie würde als Präsidentin die Studierenden repräsentieren, die nicht mit uns im Audimax waren” sagte Studierender Flo.

In der nachfolgenden Pressekonferenz stellte der Regierungsverterter der Linken, Peer Jürgens richtig: “Macht der Kunst klar, dass sie nicht für die Studierendenschaft spricht. Sie wurde nicht von Studierenden gewählt sondern von der Professorenschaft.

Der Pressekonferenz wohnten ca. 150 Personen bei, 200 Zuschauer verfolgten sie online. Verschiedene Verterter von Partein und Bünden sprachen ihre Solidarität aus und bestärkten die Besetzer in ihren Forderung und Methoden. Alle betonten, dass “nur etwas passieren werde, wenn euer Protest ein starker ist.” In Bezug auf die im Koalitionsvertrag gebrochenen Wahlversprechen fügte die Landespolitikerin der Linken, Gerrit Große, hinzu: “Wir haben nicht mehr hinbekommen, weil der Druck auf die SPD nicht groß genug war.” “Selbst einige Politiker in der Regierung wünschen sich mehr Druck. Warum streubt die Unileitung sich zusammen mit uns gemeinsame Positionen gegenüber der Landesregierung zu vertreten?”, forderte Adris “und deshalb protestieren wir nicht nur hier und andererorts in Deutschland sondern international.”

In der nächsten Woche werden wir ein breites Angebot an Workshops , Vorträgen und Diskussionsrunden zum Thema Bildung, sowie kulturellen Veranstaltungen wie Konzerte anbieten. Wir laden alle herzlich ein, die sich eine bessere Lehr und Lern-Situation an der Universität Potsdam wünschen oder sich über Bildung im Allgemeinen austauschen möchten.

Die Studierenden der Universität Potsdam

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Potsdamer Livestream

Der Livestream aus dem Audimax Potsdam ist unter http://www.ustream.tv/channel/unsereunipotsdam zu finden. Gerade live: Gespräch mit der Präsidentin!

JETZT (ab 17Uhr): Live Übertragung der Pressekonferenz!

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Material zum Download

Hier gibts aktuelles Material (Flyer, Stellungsnahmen,…) zum download

Programm-Plakat
Flyer Audimaxbesetzung
Mitteilung an alle Hochschulangehörigen

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Solidarität aus Lublin

Dear Friends Protesting at Uni Potsdam,

We would like to support your demands and protests at the universities of Germany and Austria.

As people concerned about education as human right, we express our solidarity with you.

At our Curie University in Lublin, Poland, we have protested now for a fortnight against the attempted commercialization of our uni and the
intention to fire 400 auxiliary women workers. Under the pressure of our signatures and grassroots protests, this will not be happening. Trade unions are now negotiating the redundancies of 150 persons and the university officials are – at long last – listening to the voice of workers.

Like, you we demand Bildung, and not Ausbildung, as well as the democratization of the university. We support the development women’s and queer participation at university

This time of crisis has also evoked a necessity to discuss the intellectual and social function of the university, the need for change – and we will be do so in the debate under the aegis of Krytyka Polityczna in our Academic Centre of Culture on November 9 at 19:00.

Equality and human rights at your University and at our University must be respected!

FREIE UNI!!!

Mit den allerbesten Gruessen aus der Uni in Lublin,

protesters at Curie Univ., Lublin (UMCS):
alternative initiative: Lublin 9-Ta Obca/Die Fremde
Sylwia Nadgrodkiewicz, political scientist
Jadwiga Mizinska, philosopher and sociologist of knowledge
Tomasz Kitlinski, political&queer philosopher tkitlinski@gmail.com + 48 728 368 655
and others

PS If you‘re interested, here is a video (first link: film of the protest rally in the universal language of images), audio, photos and texts (I‘m sure there‘re studetns of Polish origin among you who can understand) about the revolt and our petition together:

http://www.radio.lublin.pl/?site=news_details&id=65320

http://www.krytykapolityczna.pl/Opinie/Kitlinski-Prawa-czlowieka-a-nie-prawa-rynku-/menu-id-197.html

http://miasta.gazeta.pl/lublin/1,35640,7198683,UMCS__Sprawa_zwolnien_sprzataczek__Brak_jednomyslnosci.html

http://www.krytykapolityczna.pl/Aktualnosci/O-zwolnieniach-na-UMCS/menu-id-48.html

http://miasta.gazeta.pl/lublin/1,35640,7183519,UMCS__Janion__Obirek__Dunin__Wsparcie_dla_zwalnianych.htm

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Anfahrt zum besetzten Audimax

Lage:
Universitätskomplex 1 “Am Neuen Palais”
Am Neuen Palais 10, 14469 Potsdam
Auditorium Maximum “Audimax”, Haus 8

Lageplan:

http://uni-potsdam.de/lageplaene/nplage.html

Anfahrt:
Bahnhof Potsdam Park Sanssouci
mit dem Regionalexpress der Linie 1 von den Berliner Bahnhöfen Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstraße, HBF und Zoologischer Garten direkt zu erreichen!
Routenplaner für ÖPNV:

http://www.fahrinfo-berlin.de/Fahrinfo/bin

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Presseausweis?

Liebe Sympathisanten, Beteiligte, Protestierende – wir brauchen noch dringend Personen mit Presseausweis, die von Sonntag auf Montag im Audimax, Neues Palais in Potsdam anwesend sind. Sollte es zu einer Räumung kommen, müssen Leute anwesend sein die durch den Presseausweis die Möglichkeit haben auch bei Polizeipresenz die Ereignisse zu dokumentieren. Bitte meldet euch bei uns! Schon mal vielen Dank,

Die Besetzer in Potsdam

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Persönliches Beispiel:

wenn ihr euch nicht vorstellen könnt, warum wir das alles machen, hier ein persönliches Beispiel:
“Ich bin im ersten Semesteran der Uni Potsdam und habe schon nach drei Wochen gemerkt, dass ich so nicht studieren kann. Mir wurde von Dozenten geraten, dieses Semseter sechs Punkte bei den Schlüsselkompetenzen zu sammeln. Ich wurde für keine Schlüsselkompetenz zugelassen. Wie kann das sein?? Die Seminare sind überfüllt, zum Teil muss ich auf dem Boden sitzen! So hab ich mir Studieren nicht vorgestellt! Ich denke, ihr habt noch einige persönliche Beispiele mehr, alles wird nur schnell abgearbeitet, automatisch gemacht, in einen reingestopft, ohne Zeit zur Reflektion, tja und so kann man die Liste wohl ewig weiterführen. Deswegen bin ich hier. Also komm auch du und erzähl, was dir nicht passt und mach mit! Ich will nicht, dass alle denken, wir sind hier nur linke Freaks. Wir brauchen alle Ideen und haben die Weisheit bestimmt nicht gepachtet. Ich will, dass alle mitmachen! Wie in Wien!

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