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	<title>#unsereuni &#187; Osnabrück</title>
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		<title>PM aus Osnabrück: Besetzung wegen Polizeieinsatz beendet</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 13:33:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach vierzehntägiger Besetzung erfolgte nun die unerfreuliche Beendigung der Uni-Besetzung in Osnabrück. Unter Protest haben die BesetzerInnen in Anbetracht der zahlreich aufgefahrenen Staatsmacht ihren Hörsaal 01/E01-E02 an der Kolpingstraße um 06:30 Uhr verlassen. „Natürlich waren wir auf eine Räumung vorbereitet, allerdings kritisieren wir die unangemessene Uhrzeit“, moniert Patrick Seele, einer der Besetzer. „In Anerkennung dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><b>Nach vierzehntägiger Besetzung erfolgte nun die unerfreuliche Beendigung der Uni-Besetzung in Osnabrück.</b></p>
<p>Unter Protest haben die BesetzerInnen in Anbetracht der zahlreich aufgefahrenen Staatsmacht ihren Hörsaal 01/E01-E02 an der Kolpingstraße um 06:30 Uhr verlassen. „Natürlich waren wir auf eine Räumung vorbereitet, allerdings kritisieren wir die unangemessene Uhrzeit“, moniert Patrick Seele, einer der Besetzer. „In Anerkennung dieses sicherlich auch für die Beamten unangenehmen Früheinsatzes haben wir uns spontan entschlossen, ihnen die Arbeit zu erleichtern und dem Präsidium das Druckmittel der Strafanzeige wegen „Hausfriedensbruch“ nicht in die Hand zu spielen.“</p>
<p>Als Demonstrationsgruppe zogen sich die Bildungsaktivisten unter Begleitung der Polizei vorläufig in das nahe gelegene AStA-Gebäude zurück.</p>
<p>An dem vom Präsidium beschworenen „Diskussionsprozess“ würden sich die Studierenden gerne beteiligen, wenn er denn endlich über die oberflächliche Zustimmung, öffentliche Vereinnahmung und Instrumentalisierung der Verantwortungsträger hinaus ginge. „Leider mussten wir einsehen, dass sich Präsident Rollinger in einigen wichtigen Punkten diametral zu den Positionen der Studierenden stellt“, meint Alexander Boberg, Mitglied des Arbeitskreises Presse. Dies wurde vor allem in der am Donnerstag veranstalteten Anhörung zur Bestätigung Rollingers als Universitätspräsident deutlich, die er ohne einen Gegenkandidaten bestritt.</p>
<p>Der ständig vorgetragene Hinweis, sich in die bestehenden Hochschulgremien einzubringen, ist eine Farce. Den Studierenden stehen de facto lediglich beratende Funktionen und somit nur geringe Einflussmöglichkeiten zu. Außerdem ist nicht erst seit der Umsetzung des Bologna-Prozesses kaum noch Zeit vorhanden, um sich mit den komplizierten und umfangreichen Studienstrukturen angemessen auseinander zu setzen. Folglich bedeutet Gremientätigkeit in ihrer jetzigen Weise vor allem Nachteile für studentische VertreterInnen. „Auch deswegen mussten wir uns Freiraum nehmen, um den Stau in der Bildungsstruktur entzerren zu können.“, erklärt Silke Tenberg, Studentin am Fachbereich Sozialwissenschaften und Mitbesetzerin.<br />
Die anscheinend nach den umfangreichen Protesten im Sommer extra eingerichteten sechs Arbeitsgruppen für „Qualität in der Lehre“, von denen die Universitätsleitung berichtet, wurden nicht demokratisch von der verfassten Studierendenschaft legitimiert, sondern wahllos mit VertreterInnen aus anderen Gremien bestückt.</p>
<p>Ebenso verwundert reagierten die Studierenden auf die in einer aktuellen Pressemitteilung vorgebrachte Aussage, dass dem Präsidium und dem Wissenschaftsrat „seit langem“ bekannt sei, dass ein Gelingen des Bologna-Prozesses von einer 15-prozentigen Finanzmittelsteigerung abhängig sei. „Warum setzt man in vollem Bewusstsein unausgegorene, unterfinanzierte „Studienreformen“ an den Hochschulen durch und lässt damit ganze Studierendengenerationen ins offene Messer laufen?“ fragt sich Marcus Wiegand, einer der Aktiven.</p>
<p>An der für nächste Woche geplanten studentischen Vollversammlung, die ebenso wie die Fortführung der Besetzung noch am Mittwoch morgen von einem großen Teil der gesamten Studierendenschaft beschlossen wurde, wird festgehalten. „Die inhaltliche Auseinandersetzung muss auf allen Ebenen fortgesetzt werden“, sind sich die meisten Beteiligten einig.</p>
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		<title>Kurzmitteilung: Osnabrück geräumt</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 06:54:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute morgen gegen 6 Uhr fuhren 15 Mannschaftswagen der Polizei vor, um die Besetzer des Hörsaals 01/E01-02 zu räumen. Die Aktion verlief friedlich, es wurden keine Strafanzeigen gestellt. Derzeit Lagebesprechung im AStA. Weitere Infos folgen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute morgen gegen 6 Uhr fuhren 15 Mannschaftswagen der Polizei vor, um die Besetzer des Hörsaals 01/E01-02 zu räumen. Die Aktion verlief friedlich, es wurden keine Strafanzeigen gestellt. Derzeit Lagebesprechung im AStA. Weitere Infos folgen.</p>
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		<title>PM: Breite Unterstützung aus der Studierendenschaft für Bildungsstreik</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 13:30:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Etwa 700 Studierende haben sich heute zu einer kurzfristig angesetzten Vollversammlung im besetzten Hörsaal 01/E01-02 eingefunden. Der Anlass war der Ablauf der offiziellen Duldung der Besetzung um 12 Uhr am heutigen Mittwoch durch den Präsidenten Prof. Dr. Rollinger, der sich auf die mangelnde Unterstützung durch die Studierendenschaft bezog. Doch dem vollen Saal sowie einer Unterschriftenliste [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa 700 Studierende haben sich heute zu einer kurzfristig angesetzten Vollversammlung im besetzten Hörsaal 01/E01-02 eingefunden. Der Anlass war der Ablauf der offiziellen Duldung der Besetzung um 12 Uhr am heutigen Mittwoch durch den Präsidenten Prof. Dr. Rollinger, der sich auf die mangelnde Unterstützung durch die Studierendenschaft bezog. Doch dem vollen Saal sowie einer Unterschriftenliste mit über 3000 Unterschriften kann sich auch das Präsidium nicht verschließen.<br />
In zahlreichen Wortbeiträgen wurden den Streikenden von Studierenden aller Fachbereiche ihre Zustimmung für die Aktion ausgesprochen, insbesondere auch von Teilnehmern der verlegten oder ausgefallenen Vorlesungen. Von einer Spaltung kann daher keine Rede sein! Besonderen Lob fanden auch von bisher unbeteiligten Personen die Aktivität und Produktivität der eingerichteten Arbeitskreise, die in den vergangenen Tagen unter anderem ein umfangreiches Positionspapier entworfen haben (außerdem wurde die starke inhaltliche Produktivität und die Friedfertigkeit sowie die Dialogbereitschaft gelobt) [1].<br />
Mit überwältigender Mehrheit (nur zwei Gegenstimmen) beschloss die studentische Vollversammlung, die Besetzung für eine weitere Woche fortzusetzen und die Situation auf einer weiteren Vollversammlung am kommenden Mittwoch neu zu evaluieren.<br />
Aus Präsidiumskreisen wurde indes vermeldet, dass ein Verhandlunsgangebot aus dem Plenum erwartet wird.<br />
[1] http://bildungsstreik-os.de/sites/default/files/Positionspapier.pdf </p>
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		<title>PM: Neue Umstände</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 14:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Besetzer stärken ihr Profil Der Hörsaal 01/E01 der Universität Osnabrück befindet sich nun bereits seit zwölf Tagen unter studentischer Selbstkontrolle. Er hat sich in diesem Zeitraum zu einer Organisationszentrale des Bildungsstreiks auf regionaler, sowie auf Bundesebene entwickelt. Am vergangenen Sonntag ratifizierte das Plenum des Hörsaals ein Positionspapier als Ergebnis der inhaltlichen Diskussionen innerhalb der Studentenschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Besetzer stärken ihr Profil</p>
<p>Der Hörsaal 01/E01 der Universität Osnabrück befindet sich nun bereits seit zwölf Tagen unter studentischer Selbstkontrolle. Er hat sich in diesem Zeitraum zu einer Organisationszentrale des Bildungsstreiks auf regionaler, sowie auf Bundesebene entwickelt.<br />
Am vergangenen Sonntag ratifizierte das Plenum des Hörsaals ein Positionspapier als Ergebnis der  inhaltlichen Diskussionen innerhalb der Studentenschaft. Es enthält neben konkreten Forderungen vor allem Soll- und Ist-Zustände verschiedenster Bereiche der deutschen Bildungslandschaft.<br />
Das Dokument wurde in den vergangenen Tagen fortwährend von mehreren Arbeitskreisen zusammengestellt und immer wieder optimiert, bevor es nun der Öffentlichkeit präsentiert wird. Im Internet besteht ferner die Möglichkeit über die Inhalte zu diskutieren, Anregungen zu geben und konstruktive Kritik zu üben.<br />
Das Plenum des befreiten Hörsaals Osnabrück beabsichtigt nun durch Intensivierung der bundesweiten Vernetzung sowie durch lokale Aktionen den Druck auf Politik und Hochschulleitung zu erhöhen. Ein weiterer Schritt ist die Formulierung eines gemeinsamen Positionspapiers auf Landesebene mit Beteiligung aller niedersächsischen Hochschulen.</p>
<p>Duldung endet am Mittwoch<br />
Gerade jetzt in dieser entscheidenden  Situation scheint sich die Einstellung der Hochschulleitung gegenüber den Protestierenden zu ändern.  Zu Beginn der Besetzung betonte Präsident Rollinger, dass er und die Studierenden „an einem Strang in die selbe Richtung“ ziehen würden. Seit Montag allerdings werden andere Töne angeschlagen: Trotz des geäußerten Willens einer Fortführung der inhaltlichen Arbeit forderte er das Plenum auf, den Raum bis spätestens Mittwoch 12:00 Uhr wieder dem gewohnten Universitätsbetrieb zu überlassen.<br />
Diese Haltung kritisieren und bedauern die Besetzenden zutiefst, da ausschließlich unter den derzeitigen Bedingungen die Fortführung der Arbeit auf beständig hohem Niveau gewährleistet werden kann. Sie befürchten überdies, dass die aktuell angestoßene Debatte erlahmt und Diskussionen, deren Dringlichkeit es gebietet sie jetzt zu führen, verstummen. Für ebendiese Debatten und Diskussionen bot der befreite Hörsaal in den vergangenen Tagen Raum; in Zusammenarbeit mit Dozenten fanden hier dem Thema angepasste Seminare und Diskussionskreise statt. Eine flexible Raumeinrichtung, mehrere kleinere Arbeitsbereiche und die Möglichkeit zugleich ein großes öffentliches Plenum abzuhalten sorgten dafür, dass die Osnabrücker Besetzer zu einer treibenden Kraft der Bundesweiten Bildungsbewegung werden konnten.<br />
Für Mittwoch 10:00 Uhr ist zu einer Vollversammlung aller Studierenden geladen, in der die erarbeiteten Positionen und die Notwendigkeit einer Fortführung der Besetzung unter den derzeitigen Bedingungen erläutert werden.</p>
<p>Das Positionspapier ist im Internet zu finden unter</p>
<p>http://bildungsstreik-os.de/sites/default/files/Positionspapier.pdf</p>
<p>Das Plenum des befreiten Hörsaals 01/E01</p>
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		<title>Aktuelle Geschehnisse</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 00:22:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute zu Beginn unseres allabendlichen Plenums teite uns der Präsident mit, dass unsere Duldung am Mittwoch um 12:00 Uhr endet und er uns auffordert, bis dahin den besetzten Raum zu verlassen. Aufgrund dieser Geschehnisse beruft der AStA der Universität Osnabrück am Mittwoch, den 25.11.09 um 10:00 Uhr im besetzten Hörsaal 01/E01-02 eine Vollversammlung der Studierendenschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute zu Beginn unseres allabendlichen Plenums teite uns der Präsident mit, dass unsere Duldung am Mittwoch um 12:00 Uhr endet und er uns auffordert, bis dahin den besetzten Raum zu verlassen.</p>
<p>Aufgrund dieser Geschehnisse beruft der AStA der Universität Osnabrück am Mittwoch, den 25.11.09 um 10:00 Uhr im besetzten Hörsaal 01/E01-02 eine Vollversammlung der Studierendenschaft ein.</p>
<p>Desweiteren sammeln wir ab morgen Unterschriften um die Darstellung des Präsidenten widerlegen zu können, die Studierenden ständen nicht hinter uns.</p>
<p>Für alle die nicht vorort unterschreiben können, haben wir auch eine Online-Petition:</p>
<p><a href="http://u.nu/2b6y3" align="extern">Petition</a></p>
<p>Bitte unterschreibt und verbreitet die Nachricht.</p>
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		<title>PM: Täuschungsversuche und erneute Räumung in Münster</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/osnabruck/pm-tauschungsversuche-und-erneute-raumung-in-munster/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 23:46:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[“Wir kämpfen zwar mit aller Kraft für unsere Sache, lassen uns aber deshalb nicht jede Woche wegen einer sturen Rektorin von der Polizei mitnehmen”, so die einhellige Meinung der BesetzerInnen in Münster. Nach den bundesweiten Demonstrationen am 17.11.09 nahmen sich münsteraner SchülerInnen und Studierende erneut einen Freiraum in der Universität, der Hörsaal F1 im Fürstenberghaus. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Wir kämpfen zwar mit aller Kraft für unsere Sache, lassen uns aber deshalb nicht jede Woche wegen einer sturen Rektorin von der Polizei mitnehmen”, so die einhellige Meinung der BesetzerInnen in Münster. Nach den bundesweiten Demonstrationen am 17.11.09 nahmen sich münsteraner SchülerInnen und Studierende erneut einen Freiraum in der Universität,  der Hörsaal F1 im Fürstenberghaus. Von Anfang an wurde ihnen der Aufenthalt erschwert. So wurden der Wachdienst vom „uneinsichtigsten Rektorat Deutschlands“  angehalten, Elektrogeräte der Streikenden aus den Steckdosen zu entfernen; im Raum wurde die Hauptbeleuchtung sowie die Heizung abgestellt.<br />
Des Weiteren wurde dem Plenum mitgeteilt, dass eine Ausstellung zum Thema „WISSENSCHAFT, PLANUNG, VERTREIBUNG – Der Generalplan Ost der Nationalsozialisten”  der Deutschen Forschungsgesellschaft (DFG) bei einer Aufrechterhaltung der Besetzung ausfallen müsse. Auf  Nachfrage bei der DFG kam heraus, dass die Besetzung die Ausstellung in keinerlei Weise behindern würde; vielmehr lud der Kurator der Ausstellung die BesetzerInnen zur Eröffnung ein (http://www.muensterschezeitung.de/lokales/muenster/Muenster-Besetzung-dauert-trotz-Taeuschungsmanoever-des-Rektorats-an;art993,739447). Die Mitteilung des Präsidiums entpuppte sich als ein leicht durchschaubares und deshalb peinliches Täuschungsmanöver. “Es ist ein unglaublicher Skandal, dass das Rektorat mit dreisten Unwahrheiten versucht, die wichtigste deutsche Forschungsinstitution für seine Zwecke zu missbrauchen,” empört sich Lara Teichmann, Studentin im F1.<br />
Heute um 6:00 Uhr morgens sollte der besetzte Hörsaal von einer Hundertschaft der Polizei geräumt werden. Da die Besetzer von dieser Aktion erfahren hatten, fand die Polizei einen leeren Raum vor.</p>
<p>Wir sprechen unsere Solidarität mit den Streikenden in Münster aus. Das Verhalten der Hochschulleitung verurteilen wir aufs Schärfste. Es ist nicht hinnehmbar, dass dermaßen massiv gegen die eigene Studierendenschaft vorgegangen wird. Erneut hat Direktorin Nelles auf die berechtigten Anliegen der StudentInnen und SchülerInnen mit Einsatz der Polizei reagiert, anstatt endlich auf die Probleme im Bildungssystem einzugehen. Dabei hätte es durchaus Alternativen gegeben: Es gibt „etliche RektorInnen in Deutschland, die auf Dialog statt auf Polizei setzen.“ Wir hoffen auf ein Einlenken der Universitätsleitung Münster.<br />
Die Streikenden lassen sich indes nicht einschüchtern. Am Abend nach der Räumung wurde gegen die Räumung demonstriert, am kommenden Mittwoch wollen sie für eine Demo gegen Polizeieinsätze an Schulen und Hochschulen nach Duisburg mobilisieren. Alle sind sich einig: „Wir machen weiter!“</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kultur im Hörsaal</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 17:06:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute Konzert nach dem Plenum Um 22 Uhr findet in unserem befreiten Hörsaal ein Konzert der FH-Band statt. Anschließend gibt es eine &#8220;open stage&#8221;-session. Wir freuen uns über Deinen Besuch. Außerdem hat sich für unser heutiges Plenum unser Uni-Präsident angekündigt, ein Argument mehr zum Plenum zu kommen und mit zu diskutiern. Morgen dann um 16 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute Konzert nach dem Plenum</strong><br />
Um 22 Uhr findet in unserem befreiten Hörsaal ein Konzert der FH-Band statt. Anschließend gibt es eine &#8220;open stage&#8221;-session.<br />
Wir freuen uns über Deinen Besuch.<br />
Außerdem hat sich für unser heutiges Plenum unser Uni-Präsident angekündigt, ein Argument mehr zum Plenum zu kommen und mit zu diskutiern.</p>
<p>Morgen dann um 16 Uhr Rechtswissenschaftlicher Vortrag zum Thema &#8220;Versammlungsrecht und Meinungsfreiheit in GB&#8221;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Der Senat gibt sich wohlwollend</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 17:10:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Erklärung des Senats erreichte uns am 19.11.! 19.November 2009 Erklärung des Senats Auf seiner 122sten Sitzung am 18.11.2009 hat der Senat der Universität den Präsidenten gebeten, die Diskusion im Senat über die Studierendenproteste zusammenzufassen und den Studierenden zur Kenntnis zu bringen: „Der Senat der Universität Osnabrück begrüßt die konstruktive und an der Sache orientierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Erklärung des Senats erreichte uns am 19.11.!</p>
<p>19.November 2009</p>
<p>Erklärung des Senats</p>
<p>Auf seiner 122sten Sitzung am 18.11.2009 hat der Senat der Universität den Präsidenten gebeten, die Diskusion im Senat über die Studierendenproteste zusammenzufassen und den Studierenden zur Kenntnis zu bringen:</p>
<p>„Der Senat der Universität Osnabrück begrüßt die konstruktive und an der Sache orientierte Vorgehensweise der Studierenden der Universität in ihren Bemühungen um bessere Studienbedingungen. Er begrüßt ebenfalls die öffentliche Aufmerksamkeit, die dem Bildungssektor durch die Studierendenproteste zuteil wird. Die Universität Osnabrück wird bei der Planung und Weiterentwicklung der Studiengänge auch weiterhin die Interessen der Studierenden berücksichtigen. Der Senat würde es begrüßen, wenn die Studierenden ihr Engagement in die Gremien hinein tragen und sich verstärkt an den Studiengangsplanungen beteiligen würden.“</p>
<p>Prof. Dr.-Ing. C. Rollinger<br />
(Präsident der Universität Osnabrück)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Wessen Uni? Unser aller Uni!</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/osnabruck/wessen-uni-unser-aller-uni/</link>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 00:04:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe StudentInnen, SchülerInnen und Interessierte, ihr habt es sicher schon mitbekommen: Der Hörsaal 01/E01-E02 ist seit letztem Donnerstag besetzt. Warum sind wir hier? Entgegen einiger Stimmen handelt es sich hier nicht um puren Aktionismus oder Protest um des Protestes Willen. Wir wollen vielmehr Freiraum schaffen, um sich über die Bildungsmissstände in Deutschland auszutauschen, Meinungen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Liebe StudentInnen, SchülerInnen und Interessierte,</strong></p>
<p>ihr habt es sicher schon mitbekommen:<br />
Der Hörsaal 01/E01-E02 ist seit letztem Donnerstag besetzt.</p>
<p>Warum sind wir hier?<br />
Entgegen einiger Stimmen handelt es sich hier nicht um puren Aktionismus<br />
oder Protest um des Protestes Willen. Wir wollen vielmehr Freiraum<br />
schaffen, um sich über die Bildungsmissstände in Deutschland<br />
auszutauschen, Meinungen zu diskutieren, zu formulieren und an die breite<br />
Öffentlichkeit zu tragen. Dieser Rahmen ist nun geschaffen. Diese<br />
einmalige Chance, eine Plattform für eine konstruktive Auseinandersetzung<br />
mit dem Thema Bildung zu besitzen, müssen wir weiterhin produktiv nutzen.</p>
<p>Was geschieht hier?<br />
Wir haben die unterschiedlichsten Arbeitskreise (AK) gebildet, die sich<br />
mit Organisation, Presse, Inhalt, Vernetzung, Mobilisierung,<br />
Veranstaltungen und vielem mehr beschäftigen. Entsprechend persönlicher<br />
Interessen, eigener Anliegen und Problemen seid ihr alle dazu angehalten,<br />
euch einzubringen oder neue Arbeitskreise ins Leben zu rufen. Die<br />
Ergebnisse der AKs werden im täglichen Abendplenum vorgestellt und die<br />
weitere Zielsetzung und Vorgehensweise gemeinsam abgestimmt.</p>
<p>Was ist unser Ziel?<br />
Unser Hauptanliegen ist die Entwicklung eines Positionspapiers, das die<br />
inhaltliche Grundlage unserer Bewegung bildet und unser aller Forderungen<br />
formuliert. Die bisherige Fassung könnt ihr direkt vor Ort oder auch <a href="http://wiki.unsereunis.de/index.php?title=Positionspapier_des_Plenums_der_Universitaet_Osnabrueck">im<br />
Netz diskutieren</a>.</p>
<p>Dieses Dokument ist aus der mehrtägigen Arbeit des AKs Inhalt entstanden<br />
und soll nun als Diskussionsgrundlage für ein späteres ausgereifteres und<br />
repräsentativeres Papier dienen. Um dieses Ziel zu verwirklichen,<br />
kritisiert mit, formuliert eigene Forderungen und bringt eure Meinung ein.</p>
<p>Einen ersten Einblick in die unterschiedlichen Aktivitäten erhaltet ihr <a href="http://www.bildungsstreik-os.de/">hier</a>.<br />
Einen zweiten Blick gibt&#8217;s im Kolpinghaus, zum Beispiel beim täglichen<br />
Abendplenum um 20.00 Uhr.</p>
<p>Viele Grüße,<br />
das Plenum des befreiten Hörsaals 01/E01-E02</p>
<p>Um auf dem Laufenden zu bleiben:<br />
<a href="http://twitter.com/unsereuniuos">http://twitter.com/unsereuniuos</a></p>
<p>Für mehr aktuelle Infos:<br />
<a href="http://www.bildungsstreik-os.de/">www.bildungsstreik-os.de</a>,<br />
<a href="http://www.bildungsstreik.net/">www.bildungsstreik.net</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Solidaritätsbesuch in Kiel</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/osnabruck/solidaritatsbesuch-in-kiel/</link>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:27:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>osna</dc:creator>
				<category><![CDATA[Osnabrück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.unsereunis.de/?p=891</guid>
		<description><![CDATA[Mit solidarischen Grüßen im Gepäck machten wir, drei Befreier des E01, uns am gestrigen Mittwoch auf den Weg von Osnabrück nach Kiel. Die Initiative kritisch denkender Studenten Kiel hatte uns und Befreier der Uni Potsdam zu ihrer studentischen Vollversammlung in der Alten Mensa eingeladen. Vor 150 Studenten berichteten wir von Beginn und Verlauf unserer Befreiung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit solidarischen Grüßen im Gepäck machten wir, drei Befreier des E01, uns am gestrigen Mittwoch auf den Weg von Osnabrück nach Kiel. Die Initiative kritisch denkender Studenten Kiel hatte uns und Befreier der Uni Potsdam zu ihrer studentischen Vollversammlung in der Alten Mensa eingeladen.<br />
Vor 150 Studenten berichteten wir von Beginn und Verlauf unserer Befreiung, danach wurde weiter heftig über die weitere Vorgehensweise diskutiert. Überwältigend war bei der anschließenden Abstimmung die Mehrheit für eine Besetzung des Mensagebäudes. Es gab viel zu organisieren für die Besetzer, Essen wurde gekocht und wir packten an, wo wir konnten.<br />
Nach dem Abendplenum stellte René spät in der Nacht noch die Arbeitsstrukturen unserer Befreiung in Osnabrück vor, den Aufbau und die Organisation der einzelnen Arbeitskreise.<br />
Nach einer kurzen Nacht brachen wir, gestärkt mit einem Frühstück und „unibrennt“ – Buttons aus Wien im Gepäck, um 11 Uhr wieder nach Osnabrück auf. </p>
<p>DANKE an die Kieler Besetzer für eure Gastfreundschaft!</p>
<p>Solidarisch für bessere Bildung!</p>
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