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NRW weite Antirepressions Demo

Zur Zeit wird eine NRW weite Bildungsstreik Demo gegen Repression organisiert.

Besprecht in eurem Streik-Plenum ob ihr den Aufruf unterstützen wollt und setzt euch hier auf die UnterstützerInnen Liste. Gruppennamen sind besser als Einzelpersonen. Verbreitet den Aufruf weiter und organisiert eine gemeinsame Anfahrt.

Treffpunkt: Mi. 25.11  – 14h Campus Duisburg vor dem Audimax

Unser Innovationsminister Pinkwart wird zur selben Zeit am Campus sein

ab 16h beginnt die Demo

Info und Koordination läuft über die AG Bildungsstreik Duisburg/Essen.

Vorraussichtlich zum Dienstagabend werden wir ein letztes Vorbereitungstreffen abhalten zu dem wir auch noch einmal einladen werden.

Aufruf:

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Aufruf zur NRW weiten Bildungsstreik Demonstration gegen Repression, am Mi. 25.11 in Duisburg.  Treffpunkt: 14h Campus Uni-Duisburg

Von allen Seiten erhält der Bildungsstreik Zuspruch. Kaum ein Politiker traut sich noch die Probleme im Bildungssystem zu bestreiten. Doch weisen alle die Verantwortung von sich und leisten lediglich Lippenbekenntnisse. Hinter dieser freundlichen Maske für die Öffentlichkeit wird allerdings mit gröbster Gewalt versucht den Protest nieder zuschlagen. An vielen Orten die gleichen Bilder:
In Essen wurden aus einer friedlichen Spontandemonstration zum Bildungsstreik heraus Leute von Polizisten verprügelt und festgenommen. Es gab einen Kessel mit über 150 Menschen zum Teil unter 14 Jahre alt, die Gewaltausbrüche der Polizisten vor Ort waren für viele traumatisch.
In Düsseldorf ruft der Schulleiter der Hulda-Pankok Gesamtschule, Heinz Gniostko, eine Einsatzhundertschaft, um seine SchülerInnen mit Gewalt aus der Schule entfernen zulassen. Diese hatten symbolisch ihre Aula besetzt und wollten dort Diskussionsveranstaltungen organisieren.
Die Liste der gewalttätigen Übergriffe ließe sich lange fortsetzen. An vielen besetzten Unis setzt die Hochschulleitung auf Polizeigewalt und Strafanzeigen, statt auf Argumente.

Zum einen kann dies als ein völliges Versagen von (Hoch-)Schulleitungen und der Polizei verstanden werden. Allerdings wiederholen sich die Fälle zu oft. Das Vorgehen hat Methode. Es ist Aufgabe der Verantwortlichen in Bildungsinstitutionen und Polizei den Status Quo zu schützen. Öffentlich spricht man sein Verständnis aus, hinter den Kulissen aber versucht man die Protestierenden zu spalten und zu Kriminellen zu erklären. Jene, die sich nicht einschüchtern lassen werden mit Polizeieinheiten konfrontiert, die dazu ausgebildet wurden, Aufstände nieder zuschlagen. Die traumatischen Gewalterfahrungen sollen jungen Menschen, die es mit der Meinungsfreiheit zu Ernst nahmen, den Mut nehmen.
Hier offenbart sich, dass unsere Demokratie dort endet, wo der Protest einen Punkt erreicht, an dem er in der Lage ist die bestehende Situation tatsächlich nachhaltig zu verändern. Diese Erfahrung ist erschreckend und wir können diesen Zustand nicht länger hinnehmen!
Der Bildungsstreik Forderungskatalog zielt im Kern darauf ab die Selbstbestimmungs- und Demokratiefähigkeit jedes Menschen zu entwickeln. Diese müssen nun auch gegen Kriminalisierung und Polizeigewalt geschützt werden.

Daher demonstrieren wir:

-für eine Aufklärung des von der Presse so genannten “Essener Kinderkessel”
-für eine strafrechtliche Amnestie aller im  Zuge des friedlichen Bildungsstreiks angeklagten in NRW und bundesweit, sowie unserer Komilitoninnen und Komilitonen international
-wir fordern ein Kennzeichnungsnummer für Polizisten, gut sichtbar auf ihrer Dienstuniform, damit Polizisten, die im Dienst gewalttätige Übergriffe begehen, im Nachhinein auch belangt werden können.

-von der Politik und Hochschulleitungen fordern wir weiterhin ein Eingehen auf unsere Hauptforderung: Eine freies ausfinanziertes Bildungssystem für Alle!
Bildung ist ein Menschenrecht – Wir geben uns nicht mit kleinen Retouchierungen zufrieden!

Daher kommt alle zur NRW landesweiten Bildungsstreik Demonstration gegen Repression nach Duisburg!

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UnterstützerInnen des Aufrufs:

Audimaxbestzer_innen Bochum / AG Bildungsstreik Bochum

AG Bildungsstreik Duisburg/Essen

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PM aus dem besetzten Hörsaal der Hochschule Niederrhein

Besetzung des Hörsaals der Hochschule Niederrhein

Der Hörsaal V1 der Hochschule Niederrhein ist besetzt, die Studierenden befinden sich – wie auch Studierende in diversen anderen Hochschulen Deutschlands und Österreichs – im Streik.
Am Montag hatten sich bereits verschiedene Arbeitsgruppen gebildet, die u.a. Studienfinanzierung und Kinderbetreuung für studierende Eltern thematisiert und Vorschläge ausgearbeitet hatten.
Heute fand am Standort Krefeld eine Rektoratssitzung statt, bei der Studierende die Möglichkeit wahrnahmen, ihre Kritikpunkte und Forderungen vorzutragen.
Zum Thema Studiengebühren lehnte das Rektorat jede Diskussion ab und verwies auf die Landtagswahlen im Mai nächsten Jahres.

Die Kritik an der Durchführung des Bologna-Prozesses nahm das Rektorat auf und gestand ein, dass Mobilitätsfenster für Studierende weiterhin nur unzureichend bestehen. Für die Lösung anderer Probleme die durch den Bologna-Prozess entstanden sind, verwies das Rektorat auf die einzelnen Fachbereiche und war nicht bereit einen allgemeinen Termin mit Deligierten
Einer Öffnung der Masterstudiengänge ohne NC entgegnete das Rektorat, der Bachelor sei von hoher Qualität und werde entwertet, wenn für Masterstudiengänge keinerlei Zugangsbedingungen festgesetzt seien.
Die Kinderbetreuungsoptionen für studierende Eltern solle zukünftig ausgebaut werden, teilte das Rektorat den Studierenden mit, die diese Nachricht dankbar aufnahmen.
Auch Diskriminierung von ausländischen Studierenden und Homosexuellen von einzelnen Dozenten sowie eine Selektion durch das NRW-Stipendienprogramm wurden thematisiert.
Gegen Diskriminierung würde weiterhin angegangen, hieß es.
Das Stipendienprogramm wurde jedoch begrüßt und verteidigt.
Am Nachmittag wurden die Ergebnisse der Sitzung sowie die der einzelnen Arbeitsgruppen im Plenum der Studierendenschaft vorgestellt.

Die Studierenden sind mit den Ergebnissen nur zum Teil zufrieden und werden den Hörsaal vorerst weiter besetzen.
Der Dekan des Fachbereich 06 unterstützt dieses Vorhaben durch das zur Verfügung stellen von Räumen für die Arbeitsgruppen.

Über www.ustream.tv/channel/hsnr-brennt.de können die Vorgänge im V1 per Livestream verfolgt werden.

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Audimax der Hochschule Niederrhein besetzt

Montagmorgen ab 8 Uhr 30 trafen sich Studierende der Hochschule Niederrhein im Rahmen der bundesweiten  Bildungsstreikaktion, um anschließend gemeinsam den Audimax zu besetzen. Inspiriert wurden sie durch die zahlreichen Protestaktion im gesamten Bundesgebiet und in Österreich. Im Laufe des Vormittags versammelten sich über 250 Studierende um ihren Forderungen friedlich Ausdruck zu verleihen, wobei sie teilweise vom Lehrpersonal  unterstützt wurden.  In die Wege geleitet wurde diese Aktion von Studierenden des Fachbereichs Sozialwesen mit Unterstützung  des Astas (allgemeiner Studierendenausschuss).

Gefordert werden die soziale Öffnung der Hochschulen unter anderem durch die Abschaffung von Studiengebühren und die gesetzlich verankerte  Gebührenfreiheit von Bildung, die Abschaffung des Bachelor-/Master-System in der derzeitigen Form durch das Ende von Verschulung, Regelstudienzeit und Dauerüberprüfung. Hieran anschließend wird die Mitbestimmung aller Beteiligten im Bildungssystem u.a. durch Viertelparität in den Hochschulgremien  verlangt, wodurch die Demokratisierung des Bildungssystems gefördert werden soll. Auch wurden von den Studierenden die Lehr- und Lernbedingungen kritisiert, als notwendig erachten sie die Aufstockung des Lehrpersonals  auf ein pädagogisch tragbares Niveau.

Die Studierenden erwarten eine konstruktive Diskussion mit der Hochschulleitung um die bestehenden  Missstände zu beseitigen und die im Bolognaprozess vereinbarten Beschlüsse umzusetzen.

mehr: http://www.bildungsstreik-am-niederrhein.de

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