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	<title>#unsereuni &#187; Leipzig</title>
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		<title>Rektoratsbesetzung!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 16:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regensburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Rektoratstrakt der Uni Leipzig wurde heute um 13h von ca. 30 Studierenden besetzt. Im Laufe der folgenden Stunden erhöhte sich die Zahl der Leipziger Studierenden im Rektorat auf ca 80-100. Nach einem ersten Plenum wurde die Arbeit in Arbeitskreisen begonnen, um die Forderungen auszuformulieren, einen offenen Brief zu verfassen (der beim abendlichen Plenum besprochen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rektoratstrakt der Uni Leipzig wurde heute um 13h von ca. 30 Studierenden besetzt. Im Laufe der folgenden Stunden erhöhte sich die Zahl der Leipziger Studierenden im Rektorat auf ca 80-100. Nach einem ersten Plenum wurde die Arbeit in Arbeitskreisen begonnen, um die Forderungen auszuformulieren, einen offenen Brief zu verfassen (der beim abendlichen Plenum besprochen werden soll) und weitere Mobilisierungsaktionen zu starten.</p>
<p><strong>Um 20.00Uhr wird es ein offenes Plenum geben </strong>(Rektorat, Ritterstraße 26, 1. Stock &#8211; Zugang über den Innenhofe hinter dem Uni-Infocenter, Goethestr.)</p>
<p>Die HochschulRektorenKonferenz, die zu dieser Zeit im Rektoratsgebäude tagte, musste ihre Tagung und ihr Mittagessen ins Radisson Hotel verschieben.</p>
<p>Es gibt bereits Berichte des <a href="http://www.mdr.de/nachrichten/6880502.html" align="extern">mdr</a> und der <a href="http://www.lvz-online.de/aktuell/content/117730.html" align="extern">lvz-online</a>.</p>
<p>Der Blog der Rektoratsbesetzung in Leipzig: <a href="http://unile.blogsport.de">unile.blogsport.de</a></p>
<p>*******************</p>
<p>Die BesetzerInnen im Rektorat fordern:</p>
<p><em>1. Keine allgemeinen und/oder versteckten Studiengebühren.</p>
<p>2. Umfassender Bestandsschutz für die auslaufenden Studiengänge.</p>
<p>3. Garantie für die Studierbarkeit der neuen Studiengänge. (Studierbarkeit des Wahlbereichs und Möglichkeit eines Nebenfaches mit Abschluss für alle Studierenden.)</p>
<p>4. Bereitstellung selbst verwalteter studentischer Räume.</p>
<p>5. Reduzierung der Prüfungslast, Abschaffung von Multiple-Choice-Klausuren, Verbot von Anwesenheitskontrollen.</p>
<p>6. Erhalt und Ausbau der “kleinen Fächer” zur Wahrung der Fächervielfalt.</p>
<p>7. Umgehende Besetzung aller Lehrstühle.</p>
<p>8. Ein/e studentische/r Konsul/in als studentische Vertretung mit Antrags- und Rederecht im Rektorat und Hochschulrat, der/die bei allen Sitzungen anwesend sein muss.</p>
<p>9. Einstellung der HRK-Finanzierung von Seiten der Universität.</em></p>
<p><strong>Wir fordern vom Rektorat eine sofortige, schriftliche Positionierung und eine umgehende Umsetzung der Forderungen! Bereits mehrmals hat sich das Rektorat undemokratisch verhalten, leere Zusagen gemacht und auch die Beschlüsse des Senats ignoriert. Sollte das Rektorat den Forderungen seiner Studierenden NICHT nachkommen, verlangen wir dessen Rücktritt!</strong></p>
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		<title>KEINE Stimme ohne uns! Für eine demokratische Bildungspolitik</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 16:20:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regensburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leipzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Aufruf zur Demonstration gegen die Hochschulrektorenkonferenz am 24. November 09 in Leipzig. Es wird höchste Zeit, die HRK zum Thema der öffentlichen Wahrnehmung und der Kritik zu machen &#8211; denn sie ist nach ihrem Selbstverständnis DIE &#8211; und damit DIE EINZIGE &#8211; Stimme der deutschen Hochschulen. Seit Jahren bestimmt die HRK &#8211; der Zusammenschluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-981 alignleft" title="HRK-Banner_anim2" src="http://www.unsereunis.de/wp-content/uploads/2009/11/HRK-Banner_anim2.gif" alt="HRK-Banner_anim2" width="200" height="120" /><strong>Der Aufruf zur Demonstration gegen die Hochschulrektorenkonferenz am 24. November 09 in Leipzig.</strong></p>
<p>Es wird höchste Zeit, die HRK zum Thema der öffentlichen Wahrnehmung und der Kritik zu machen &#8211; denn sie ist nach ihrem Selbstverständnis DIE &#8211; und damit DIE EINZIGE &#8211; Stimme der deutschen Hochschulen. Seit Jahren bestimmt die HRK &#8211; der Zusammenschluss der HochschulrektorInnen und -präsidentInnen &#8211; maßgeblich die Ausformung des Bologna-Prozesses auf Bundes- und Landesebene mit. In zahlreichen Publikationen und Stellungnahmen bestärkt sie ihren Einfluss auf die deutsche Politik und Öffentlichkeit.</p>
<p>Dabei ist sie weder demokratisch noch legitimiert! Studierende und MitarbeiterInnen der Hochschulen haben kein Mitbestimmungsrecht bei den „Brennpunkten der HRK“. RektorInnen und PräsidentInnen maßen sich an, als Stimme der Hochschulen zu sprechen und werden so zum Sinnbild von Missständen der Bildungspolitik. Manch weitreichender Entscheidung geht kein gleichberechtigter Meinungsbildungsprozess voran. Ebenfalls wird nicht auf die Bedürfnisse derer eingegangen, die am meisten von den Entscheidungen betroffen sind: SchülerInnen, Studierende und MitarbeiterInnen an den Hochschulen.</p>
<p>Am 24. November treten wir an, um uns selbst zu vertreten! Wir treten an &#8211; für eine demokratische Hochschulpolitik! Dies wird umso notwendiger, wenn die Positionen der HRK zu Studiengebühren und Zulassungsbeschränkungen in die Kritik mit einbezogen werden.<br />
Seit 2004 befürwortet die HRK Studiengebühren, die „die Rolle von Preisen in einem zunehmend marktorientierten System [spielen]. Sie führen zu einem neuen Verhältnis zwischen Studierenden als zahlenden Nachfragern und Hochschule.“ Bildung wird hier ausschließlich als Ware und die Studierenden als zahlungskräftige KundInnen begriffen. So wird die Selektion im Bildungssystem weiter verschärft: Vom Kindergarten an über die Grundschulen und das dreigeteilte Schulsystem bis hinein in die Hochschulen zeigt sich Diskriminierung im Bildungssystem.</p>
<p>Auch das Thema Zulassungsbeschränkungen darf nicht verschwiegen werden. Durch die Umsetzung der sogenannten „Bologna-Reform“ wird der Bachelor zum Regelstudienabschluss, der Master ist von vornherein nur für eine kleine Zahl selektierter Studierender vorgesehen. Das steht im klaren Widerspruch zu studentischen Interessen. Die Selektion muss abgebaut, statt verfestigt werden. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängen. Mit dem Mythos von besserer Lehre durch Studiengebühren muss endlich aufgeräumt werden!</p>
<p>Hochschulpolitik und Bildungspolitik müssen demokratisch legitimiert sein! „Die Stimme der Hochschulen“ sind alle Mitglieder der Hochschulen inklusive derer, die es werden wollen und so ein Recht haben, Mitglieder zu sein &#8211; und nicht nur RektorInnen und PräsidentInnen.</p>
<h3>Unsere Position ist eindeutig: Gegen Studiengebühren, gegen Zulassungsbeschränkungen, für eine demokratische Bildungspolitik!</h3>
<p>Mehr Informationen auf <a href="http://www.kssnet.de">kssnet.de</a> und <a href="http://www.stura.uni-leipzig.de/1458.html">stura.uni-leipzig.de</a>.</p>
<p>Wer zur Demo kommen möchte, der informiere sich am besten auf <a href="http://www.kssnet.de">kssnet.de</a>, dort sind viele Busse/ Züge angegeben, die schon kommen, sowie Infos zur Versorgung/ Übernachtung und weitere AnsprechpartnerInnen.</p>
<p>Diskutiert &#8211; demonstriert &#8211; besetzt&#8230;<br />
&#8230;wurde und wird sehr viel in Leipzig.</p>
<p>Die aktuellsten Informationen findet Ihr v.a. hier<br />
- &#8220;Protesttage&#8221; http://www.protesttage.blogspot.com<br />
- StudentInnenRat Uni Leipzig (StuRa) http://www.stura.uni-leipzig.de</p>
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