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	<title>#unsereuni &#187; Essen</title>
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		<title>www.Bildungsstreik-DuE.de</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 22:18:59 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer aktuelle Nachrichten und Kontakte zur AG Bildungsstreik Duisburg/Essen findet ihr auf unserer neuen Website: www.bildungsstreik-due.de Wir bereiten uns derzeit darauf vor den Bildungsstreik mit neuen Aktionen auch ins neue Jahr zu tragen. Erst Recht nach den Verhöhnungen die wir uns von der KMK anhören mussten. Die Anwesenheitspflicht wurde bei uns bereits zum Teil abgeschaft. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer aktuelle Nachrichten und Kontakte zur AG Bildungsstreik Duisburg/Essen findet ihr auf unserer neuen Website: www.bildungsstreik-due.de</p>
<p>Wir bereiten uns derzeit darauf vor den Bildungsstreik mit neuen Aktionen auch ins neue Jahr zu tragen. Erst Recht nach den Verhöhnungen die wir uns von der KMK anhören mussten.</p>
<p>Die Anwesenheitspflicht wurde bei uns bereits zum Teil abgeschaft. Ein kleiner Erfolg. Ohne den Druck der Bildungsstreiks wäre es nicht dazu gekommen. Wir machen weiter!</p>
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		<title>Bildungsstreik global</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Nov 2009 15:26:19 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bildungsproteste weltweit Seit einigen Jahren ist eine weltweite Tendenz zu beobachten: Jugendbewegungen, SchülerInnen und Studierende gehen weltweit vermehrt auf die Straße um für fast wortgleiche Ziele zu kämpfen. Für ein gerechteres Bildungssystem, für freien Zugang für Alle zu diesem, für Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt jenseits von Prekarität, für eine Verbesserung der momentanen Lebenssituation. Losgelöst und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Bildungsproteste weltweit</p>
<p>Seit einigen Jahren ist eine weltweite Tendenz zu beobachten: Jugendbewegungen, SchülerInnen und Studierende gehen weltweit vermehrt<br />
auf die Straße um für fast wortgleiche Ziele zu kämpfen. Für ein gerechteres Bildungssystem, für freien Zugang für Alle zu diesem,<br />
für Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt jenseits von Prekarität, für eine Verbesserung der momentanen Lebenssituation.<br />
Losgelöst und vereinzelt flammte der Protest an vielen Orten auf.<br />
Das Jahr 2006 ist exemplarisch für diese Protestbewegung:<br />
Ohne starken Bezug zueinander fanden Proteste in Chile (2), Griechenland,<br />
Deutschland, Frankreich,<br />
Italien, Israel und weiteren Teilen der Erde statt. Dabei waren die Probleme fast überall die gleichen:<br />
prekäre Lebenssituation, Erhebung von Studiengebühren, Abbau universitärer Demokratie statt deren Aufbau und eine chronische<br />
Unterfinanzierung.</p>
<p>Wie alles anfing &#8211; weltweit und in Deutschland<br />
Anfänge solcher Bewegungen sind immer willkürlich gesetzt, ganz nach der Sicht des Betrachtenden.<br />
In dieser Sicht ist der Anfang in Mexiko 1999 gesetzt, da dort sich zum ersten mal (soweit bekannt) gegen die Privatisierungsbestrebungen<br />
gewehrt wurde. Auch wenn der Prozess dieser Privatisierungen bereits früher im GATS-Abkommen festgezurrt wurde war dies der Moment in<br />
dem erstmals eine Studierendenbewegungen mit den Effekten dieser Pläne konfrontiert wurde und sich erfolgreich gegen einen Großteil wehrte.<br />
Die Studierenden wurden damals vollkommen überrascht, wussten nichts von den Plänen Studiengebühren zu erheben und Einstiegstest<br />
zu verlangen. Während in Deutschland in der Politik über solche Tests diskuttiert wurde wurden sie in Mexiko bereits eingeführt.<br />
Doch die Studierenden der UNAM, der größten Universität Lateinamerikas,<br />
erhoben sich und wehrten diese Maßnahmen in einem 10-Monatigem Streik ab. Der Streik erreichte zwar<br />
nicht alle erhobenen Forderungen, doch die Kernforderungen wurden erfüllt und bis heute ist die UNAM frei von Studiengebühren.<br />
Nach und nach versuchten die Herrschenden die Pläne nun in anderen Orten umzusetzen.<br />
Sie lernten sehr wohl aus dem Kampf in Mexiko und änderten ihre Taktik.<br />
So ist auch zu erklären, dass trotz der vielen Parallelen die es zwischen dem Prozess in Mexiko und Deutschland gibt, der Weg zu<br />
Studiengebühren hier schleichender von statten ging: Zunächst wurde die Diskussion auf die Langzeitstudierenden gelenkt und<br />
eine Umkehrung der Problemlage gegeben. Auf einmal war es nicht mehr die chronische Unterfinanzierung der Universität und die prekäre<br />
Lebenssituation der Studierenden welche dazu führte, dass die Studierenden so lange zum Studieren brauchen, sondern die Schuld wurde<br />
den Studierenden selbst gegeben und sie zu Schmarotzern erklärt. Was daran schmarotzend sein soll sich zu bilden bleibt ungeklärt &#8211; doch<br />
der Trick funktionierte und so war der Weg frei für Langzeitstudiengebühren. Im gleichen Atemzug wurden kleine Studiengebühren erhoben.<br />
50 Euro pro Semester sollten auch die neuen Studierenden daran gewöhnen für ihr Studium zu bezahlen.<br />
Als sich dann diese Langzeitgebühren durchgesetzt hatten wurden die Zügel angezogen &#8211; allgemeine Studiengebühren sollten her.<br />
Doch &#8211; da stand noch ein Gesetz im Weg, was relativ frisch erst errungen war. Als dieses Gesetz und damit das Verbot allgemeiner<br />
Studiengebühren im Januar 2005 gekippt war war der Weg scheinbar frei.</p>
<p>Weltweite Parallele: Protest durch Basisbewegungen<br />
Die Studierendenbewegung hatte aus den Protesten gegen die Langzeitstudiengebühren bereits gelernt.<br />
Hier zeichnet sich eine kaum wahrgenommene Parallele zu vielen Bewegungen weltweit ab:<br />
Die alten Strukturen waren inzwischen zu bürokratischen Parteimonstern verkommen. Der FZS, inzwischen komplett Juso (SPD-Jugend) dominiert,<br />
taugte nicht mehr um wirklichen Widerstand aufzubauen. Basisbewegungen gründeten sich jenseits der bürokratischen und parteigebundenen<br />
Strukturen, bauten ein neues Netzwerk auf, parteiunabhängige ASten schlossen sich diesem neuen Netz an und gründeten es mit.<br />
Ein basisdemokratisches Netzwerk entstand in dem das Gewicht der Basisgruppen viel stärker war als je zuvor. Das führte nicht nur zu einem<br />
freieren Miteinander sondern auch zu Aktionsformen, welche von Parteigebundenen Strukturen nicht gutgeheißen werden.<br />
Blockaden von Autobahnen, Bahnhöfen und Verkehrsknotenpunkten bis hin zu dem Versuch Minister- und Rektorentreffen zu blockieren waren neu dazugekommen.<br />
Mit Erfolg: wo sich diese Aktionsformen besonders durchsetzten wurden auch die<br />
meisten Erfolge erzielt. In Hessen wo die Autobahnen besonders leiden mussten gibt es heute keine Studiengebühren mehr trotz einer<br />
alleinigen CDU Regierung. In Hamburg wurde der Protest versucht mit niedrigeren Studiengebühren zu beschwichtigen &#8211; ein<br />
Verrat der Grünen,<br />
welcher wohl auch den letzten Studierenden aufzeigt, dass ein Wechsel nicht wählbar ist sondern erkämpft werden muss. Aber immerhin ein<br />
kleiner Erfolg. In NRW fokkussierte sich der Protest zu sehr auf die Universitäten und blieb in ihm stecken &#8211; heute haben fast alle<br />
Universitäten in NRW Studiengebühren, wo sie noch nicht oder in geringerer Höhe sind müssen die Studierenden anhaltend kämpfen damit sie<br />
nicht zum nächsten Semester doch eingeführt oder erhöht werden.<br />
Mit Parteistrukturen wäre diese Art Protest nicht möglich gewesen &#8211; &#8220;Latschdemo&#8221; oder &#8220;Bratwurstprotest&#8221; sind inzwischen<br />
geläufige Schimpfworte in der Bewegung für den Protest dieser Strukturen geworden.<br />
Mit dieser Entwicklung steht Deutschland nicht alleine &#8211; gerade der aktuelle Kampf in Österreich, aber auch in Kroatien, Spanien, Frankreich<br />
und Dänemark zeigt, dass sich neue Netzwerke bilden mussten um den Protest wieder auf ein wirkungsvolles Niveau zu bringen.</p>
<p>Summer of Resistance und die Nachwirkungen<br />
Entgegen der Erwartungen, dass der Summer of Resistance (2005 und<br />
2006 / Film) ein kurzes Aufflammen war, wie schon so häufig in der Geschichte<br />
der Studierendenbewegungen, setzte sich der Widerstand weiter fort. Ein leider erfolgloser Boykott folgte, danach sollte sich neu<br />
ausgerichtet werden. Die Proteste waren aus Sicht vieler viel zu sehr auf die Universitäten fokkusiert. Eine Öffnung für andere<br />
Sektoren sollte her &#8211; SchülerInnen und Auszubildende mit ins Boot geholt werden.<br />
Gleichzeitig entwickelte sich unabhängig davon eine neue SchülerInnenbewegung &#8211; Schulstreik oder Schulaction. SchülerInnen entdeckten<br />
für sich ihre Aktionsform des eintägigen Streiks &#8211; und führten ihn in einer Größe aus, die nicht nur sie selbst überraschte.<br />
Mehr als 100.000 SchülerInnen schlossen sich dem Schulstreik im Herbst 2008 an. Die Studierenden wurden aufmerksam und versuchten,<br />
diese neue Bewegung mit ins Boot zu holen oder sich mit ihr zusammen zu tun.<br />
Doch da tauchten neue Schwierigkeiten auf: andere Organisations- und Aktionsformen, der Altersunterschied und das gesellschaftlich geprägte<br />
Bild des Älteren, der die Jüngeren anleiten oder auf sie aufpassen soll.<br />
Und so entstand zwar ein gemeinsamer Bildungsstreik &#8211; doch viele SchülerInnen frustrierte, dass sie &#8220;nicht ernst genommen&#8221; wurden von<br />
den Studierenden. Eine Tatsache, die auch ich auf Treffen beobachten konnte. Gleichzeitig wurde das Studierendennetzwerk mit einer neuen<br />
Gruppierung konfrontiert: die Partei die Linke schickte ihre inzwischen aufgebaute Studierendenorganisation Linke.SDS ins Rennen, welche<br />
im Bildungsstreik ihre Chance sah innerhalb der Studierendenbewegung Fuß zu fassen. So prallten nicht nur zwei Welten (Studis/SchülerInnen)<br />
aufeinander sondern es entstand logischerweise auch ein Streit wie diese neue Bewegung strukturiert sein sollte.<br />
Viele frustrierte Treffen später entstand etwas wie ein fragiles Gleichgewicht, was sich hauptsächlich darauf ausruhte, dass der Kampf<br />
eh lokal geführt werden muss und die bundesweiten Treffen nicht so entscheidend sind. Doch die Stärke der Vernetzung von 2005 und 2006<br />
war verloren gegangen, die Vereinigung mit den SchülerInnen nicht so geglückt wie erwünscht.</p>
<p>Bildungsstreik &#8211; ein Erfolg?<br />
Trotz dieser massiven internen Konflikte erreichte die Mobilisierung im Sommer einen Erfolg:<br />
bundesweit nahmen mehr Menschen als je zuvor zeitgleich an Demonstrationen zum selben Thema teil.<br />
Und: entgegen aller Erwartungen wurde tatsächlich auch gestreikt.<br />
Die Streiklust der Studierenden war seit den Streiks von 2001 und 2003<br />
eigentlich auf ein Minimum gesunken, nun allerdings beteiligten sich wieder viele Universitäten<br />
auch an dieser Aktionsform &#8211; während die SchülerInnen ihre Methode des Schulstreiks erfolgreich weiterführen konnten.<br />
Auch die Zusammenarbeit zwischen SchülerInnen und Studierenden erreichte Erfolge:<br />
Dank der langen Repressionserfahrung, die die Studierenden bereits gesammelt hatten, konnten sie den SchülerInnen bei ihren Repressionsproblemen<br />
wie Schulverweisen etc. in vielen Fällen erfolgreich helfen und Erfahrung weiter reichen.<br />
Dann war allerdings Schluss &#8211; das Treffen im Sommer zeigte deutlich, dass es kaum eine gemeinsame Richtung weiter gab. Ein Teil wollte<br />
unbedingt den Bildungsstreik wiederholen, aber ein großer Teil wollte da nicht mit ziehen, wollte aus den Erfahrungen lernen und<br />
etwas neues probieren. Auch schwillte der Konflikt zwischen parteiunabhängigen Gruppierungen und parteigebundenen Kräften wie dem<br />
SDS wieder auf. Eher aus Not denn wirklich politischem Willen wurde sich auf den 17. November geeinigt.</p>
<p>Weltweite Vernetzung &#8211; neue Qualität erreicht<br />
Einige Gruppierungen in Deutschland beteiligten sich bereits seit 2006 an der Formierung eines neuen internationalen Netzwerkes.<br />
In Frankfurt wurde beispielsweise beim damaligen Global Action Day das Arbeitsamt von 3000 Studierenden besetzt.<br />
Auch an dem letzten Global Action Day 2008 und der Globalen Aktionswoche 2009 nahmen einige Gruppen teil.<br />
Angesichts solcher Erfolge erscheint es komisch, jetzt davon zu reden, dass eine neue Qualität erreicht wurde.<br />
Doch eines ist neu:<br />
Die Beteiligung an der globalen Aktionswoche und den aus ihr resultierenden Besetzungen ist nicht mehr auf das Netzwerk alleine<br />
zurück zu führen. Auch nicht auf den Bildungsstreik im Juni. Es war der Aufruf der Studierenden in Österreich, welcher auch in<br />
Deutschland endlich zu Anklang führte. &#8220;Wir vom Bildungsstreik-Komitee haben das überhaupt nicht erwartet&#8221; wird eine Aktivistin<br />
zitiert. Und das ist es eben, was diese neue Qualität ausmacht und eher an das erinnert, was in Kroatien passiert ist &#8211; wo aufgrund<br />
der letzten Aktionswoche eine Universität nach der anderen besetzt wurde.<br />
Eine Basisbewegung wurde von außen angestoßen und verbreitet sich nun wie ein Lauffeuer. Es war nicht mehr der Blick auf Deutschland<br />
sondern die Solidarität mit den Studierenden in Österreich, welche Studierende und die oft vergessenen SchülerInnen dazu animierte,<br />
Hörsääle und Klassenzimmer zu besetzen. Das ist in der Tat eine neue Qualität. Es entsteht eine neue Bewegung &#8211; internationalistisch und basisdemokratisch<br />
ausgerichtet, in der Parteien kaum noch Fuß fassen können. Zu sehr klammern sie sich noch an alte Strukturen und Muster, kommen<br />
mit dem Tempo der spontaneistischen Bewegungen kaum noch hinterher.</p>
<p>Reaktion der Presse und Parteienlandschaft<br />
Wie so oft wenn Protest sich entwickelt versuchen Parteien und die ihnen wohlgesonnene Presse sie tot zu loben. Selbst die FDP<br />
solidarisiert sich angeblich mit den Protesten.<br />
Das dies nicht ernst gemeint ist wissen zwar die meisten eh, gezeigt wird es<br />
aber spätestens in den Reaktionen durch die Polizei. Mehrere Hörsääle wurden bereits geräumt. Damit werden zwei Ziele verfolgt.<br />
Zum einen soll den Studierenden der Raum der Politisierung genommen werden: In den Hörsäälen finden Diskussionen statt, Menschen<br />
finden zueinander und bauen neue Netzwerke des Ungehorsams und der Kritik auf. Daraus könnten sich in der Zukunft Aktionsgruppen<br />
bilden, welche unkontrollierbar für die Polizei die Straßen blockieren und sich in Prozesse des öffentlichen Lebens einmischen.<br />
Zum anderen wird wieder einmal der Kampf an die Uni verlagert, wo er niemanden stört.(Abgesehen vielleicht von ein paar sich viel zu<br />
wichtig nehmenden Wiwi-Studierenden)<br />
Das Lob hat dabei eine weit perfidere Taktik:<br />
Es lenkt zum einen davon ab, dass die Politik nichts macht. Sie rudert weder zurück noch nimmt sie die Proteste ernst &#8211; egal wie<br />
oft die Tagesschau diese Lüge wiederholt. Sonst wären längst Taten erfolgt. Innerhalb einer Woche machte Kanzlerin Merkel vor einem<br />
Jahr 500 Milliarden Euro für die Rettung großer Banken klar &#8211; für die Bildung nichts als heiße Luft.<br />
Zum Anderen bereitet das Loben der Proteste aber auch eine Spaltung der Protestierenden vor. Denn wirklichen Druck ausübende Aktionsformen<br />
wie Blockaden von Verkehrspunkten, Fabriken, Banken, Flughäfen oder ähnliches werden dann sofort als &#8220;Gewalt&#8221; defamiert &#8211; und die &#8220;lieben&#8221;<br />
Studierenden aufgerufen, sich &#8220;ihren&#8221; Protest doch nicht durch &#8220;die Wenigen&#8221; kaputt machen zu lassen.<br />
Dieses Spiel ist alt &#8211; doch funktioniert es immer wieder gerade bei Studierenden weil diese noch keine Erfahrung mit Protesten haben.</p>
<p>Wie gehts weiter?<br />
Das diese Taktik der Spaltung kommen wird scheint sicher &#8211; allerdings muss es diesesmal nicht funktionieren.<br />
Denn der Protest ist auch auf andere Weise neuartig &#8211; viele jetzt Aktive haben bereits im Schulstreik Erfahrungen gesammelt.<br />
Es ist nicht ihr erster Protest. Das unterscheidet sie von bisherigen Studierendenprotesten, bei denen Erstsemester ihre ersten<br />
politischen Erfahrungen sammelten und sich danach lieber weiter ihrem Studium widmen.<br />
Es besteht Anlass zur Hoffnung, dass die Proteste eben nicht einfach versumpfen diesesmal, sondern eine neue Generation heranwächst.<br />
Eine Generation internationalistisch und basisdemokratisch ausgerichtet. Eine Generation, die von klein auf gelernt hat zu kämpfen und<br />
sich zu organisieren.<br />
Das macht Hoffnung auch für andere Kämpfe &#8211; für eine ernsthafe Arbeiterbewegung zum Beispiel, die jenseits der klassischen bürokratischen<br />
Gewerkschaften funktioniert und für wirkliche Verbesserungen kämpft.<br />
Eines hat die Bildungsbewegung jedoch jetzt schon gezeigt &#8211; sie hat einen längeren Atem als je zuvor. Spätestens seit 2005 kämpft sie<br />
ohne Unterbrechung und ist heute die größte ernst zu nehmende soziale Bewegung Deutschlands geworden. Wenn dies jetzt auch international<br />
so bleibt könnte in Zukunft ernsthaft etwas verändert werden.</p></div>
<p><!-- end content --></p>
<div><span><img src="http://de.indymedia.org/img/extlink.gif" alt="" /> <a href="http://www.emancipating-education-for-all.org/"> http://www.emancipating-education-for-all.org</a></span></div>
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		<title>NRW weite Antirepressions Demo</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 15:35:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zur Zeit wird eine NRW weite Bildungsstreik Demo gegen Repression organisiert. Besprecht in eurem Streik-Plenum ob ihr den Aufruf unterstützen wollt und setzt euch hier auf die UnterstützerInnen Liste. Gruppennamen sind besser als Einzelpersonen. Verbreitet den Aufruf weiter und organisiert eine gemeinsame Anfahrt. Treffpunkt: Mi. 25.11  &#8211; 14h Campus Duisburg vor dem Audimax Unser Innovationsminister [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Zeit wird eine NRW weite Bildungsstreik Demo gegen Repression organisiert.</p>
<p>Besprecht in eurem Streik-Plenum ob ihr den Aufruf unterstützen wollt und setzt euch hier auf die UnterstützerInnen Liste. Gruppennamen sind besser als Einzelpersonen. Verbreitet den Aufruf weiter und organisiert eine gemeinsame Anfahrt.</p>
<p>Treffpunkt: Mi. 25.11  &#8211; 14h Campus Duisburg vor dem Audimax</p>
<p>Unser Innovationsminister Pinkwart wird zur selben Zeit am Campus sein</p>
<p>ab 16h beginnt die Demo</p>
<p>Info und Koordination läuft über die AG Bildungsstreik Duisburg/Essen.</p>
<p>Vorraussichtlich zum Dienstagabend werden wir ein letztes Vorbereitungstreffen abhalten zu dem wir auch noch einmal einladen werden.</p>
<p>Aufruf:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<br />
Aufruf zur NRW weiten Bildungsstreik Demonstration gegen Repression, am Mi. 25.11 in Duisburg.  Treffpunkt: 14h Campus Uni-Duisburg</p>
<p>Von allen Seiten erhält der Bildungsstreik Zuspruch. Kaum ein Politiker traut sich noch die Probleme im Bildungssystem zu bestreiten. Doch weisen alle die Verantwortung von sich und leisten lediglich Lippenbekenntnisse. Hinter dieser freundlichen Maske für die Öffentlichkeit wird allerdings mit gröbster Gewalt versucht den Protest nieder zuschlagen. An vielen Orten die gleichen Bilder:<br />
In Essen wurden aus einer friedlichen Spontandemonstration zum Bildungsstreik heraus Leute von Polizisten verprügelt und festgenommen. Es gab einen Kessel mit über 150 Menschen zum Teil unter 14 Jahre alt, die Gewaltausbrüche der Polizisten vor Ort waren für viele traumatisch.<br />
In Düsseldorf ruft der Schulleiter der Hulda-Pankok Gesamtschule, Heinz Gniostko, eine Einsatzhundertschaft, um seine SchülerInnen mit Gewalt aus der Schule entfernen zulassen. Diese hatten symbolisch ihre Aula besetzt und wollten dort Diskussionsveranstaltungen organisieren.<br />
Die Liste der gewalttätigen Übergriffe ließe sich lange fortsetzen. An vielen besetzten Unis setzt die Hochschulleitung auf Polizeigewalt und Strafanzeigen, statt auf Argumente.</p>
<p>Zum einen kann dies als ein völliges Versagen von (Hoch-)Schulleitungen und der Polizei verstanden werden. Allerdings wiederholen sich die Fälle zu oft. Das Vorgehen hat Methode. Es ist Aufgabe der Verantwortlichen in Bildungsinstitutionen und Polizei den Status Quo zu schützen. Öffentlich spricht man sein Verständnis aus, hinter den Kulissen aber versucht man die Protestierenden zu spalten und zu Kriminellen zu erklären. Jene, die sich nicht einschüchtern lassen werden mit Polizeieinheiten konfrontiert, die dazu ausgebildet wurden, Aufstände nieder zuschlagen. Die traumatischen Gewalterfahrungen sollen jungen Menschen, die es mit der Meinungsfreiheit zu Ernst nahmen, den Mut nehmen.<br />
Hier offenbart sich, dass unsere Demokratie dort endet, wo der Protest einen Punkt erreicht, an dem er in der Lage ist die bestehende Situation tatsächlich nachhaltig zu verändern. Diese Erfahrung ist erschreckend und wir können diesen Zustand nicht länger hinnehmen!<br />
Der Bildungsstreik Forderungskatalog zielt im Kern darauf ab die Selbstbestimmungs- und Demokratiefähigkeit jedes Menschen zu entwickeln. Diese müssen nun auch gegen Kriminalisierung und Polizeigewalt geschützt werden.</p>
<p>Daher demonstrieren wir:</p>
<p>-für eine Aufklärung des von der Presse so genannten &#8220;Essener Kinderkessel&#8221;<br />
-für eine strafrechtliche Amnestie aller im  Zuge des friedlichen Bildungsstreiks angeklagten in NRW und bundesweit, sowie unserer Komilitoninnen und Komilitonen international<br />
-wir fordern ein Kennzeichnungsnummer für Polizisten, gut sichtbar auf ihrer Dienstuniform, damit Polizisten, die im Dienst gewalttätige Übergriffe begehen, im Nachhinein auch belangt werden können.</p>
<p>-von der Politik und Hochschulleitungen fordern wir weiterhin ein Eingehen auf unsere Hauptforderung: Eine freies ausfinanziertes Bildungssystem für Alle!<br />
Bildung ist ein Menschenrecht &#8211; Wir geben uns nicht mit kleinen Retouchierungen zufrieden!</p>
<p>Daher kommt alle zur NRW landesweiten Bildungsstreik Demonstration gegen Repression nach Duisburg!</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>UnterstützerInnen des Aufrufs:</p>
<p>Audimaxbestzer_innen Bochum / AG Bildungsstreik Bochum</p>
<p>AG Bildungsstreik Duisburg/Essen</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bildungsstreik Demonstration in Essen am Dienstag- Kurze Zusammenfassung und Presseauswertung</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/duisburg/bildungsstreik-demonstration-in-essen-am-dienstag-kurze-zusammenfassung-und-presseauswertung/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:41:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Respekt und großen Lob für alle die Dabei waren! Die Polizei spricht von 3000 Personen auf der Demo. Also waren es wahrscheinlich sogar noch einige mehr. Schön das es soviele waren, super das so viele StudentInnen diesmal die SchülerInnen unterstützt haben und supa dupa toll das es nach der Demo selbstbestimmt weiter ging. Quer durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- ======================================================= --> <!-- Created by AbiWord, a free, Open Source wordprocessor.  --> <!-- For more information visit http://www.abisource.com.    --> <!-- ======================================================= --> <!-- #toc, .toc, .mw-warning { 	border: 1px solid #aaa; 	background-color: #f9f9f9; 	padding: 5px; 	font-size: 95%; } #toc h2, .toc h2 { 	display: inline; 	border: none; 	padding: 0; 	font-size: 100%; 	font-weight: bold; } #toc #toctitle, .toc #toctitle, #toc .toctitle, .toc .toctitle { 	text-align: center; } #toc ul, .toc ul { 	list-style-type: none; 	list-style-image: none; 	margin-left: 0; 	padding-left: 0; 	text-align: left; } #toc ul ul, .toc ul ul { 	margin: 0 0 0 2em; } #toc .toctoggle, .toc .toctoggle { 	font-size: 94%; }@media print, projection, embossed { 	body { 		padding-top:1in; 		padding-bottom:1in; 		padding-left:1in; 		padding-right:1in; 	} } body { 	font-family:'Times New Roman'; 	color:#000000; 	widows:2; 	font-style:normal; 	text-indent:0in; 	font-variant:normal; 	font-size:12pt; 	text-decoration:none; 	font-weight:normal; 	text-align:left; } table { } td { 	border-collapse:collapse; 	text-align:left; 	vertical-align:top; } p, h1, h2, h3, li { 	color:#000000; 	font-family:'Times New Roman'; 	font-size:12pt; 	text-align:left; 	vertical-align:normal; } --></p>
<div>
<p>Respekt und großen Lob für alle die Dabei waren!</p>
<p>Die Polizei spricht von 3000 Personen auf der Demo. Also waren es wahrscheinlich sogar noch einige mehr. Schön das es soviele waren, super das so viele StudentInnen diesmal die SchülerInnen unterstützt haben und supa dupa toll das es nach der Demo selbstbestimmt weiter ging. Quer durch die Innenstadt, zum CDU Büro und zum Rathaus. Die Demo war wohl kaum zu übersehen und tatsächlich haben sich viele PassentInnen mit uns solidarisiert.</p>
<p>Niemand konnte uns übersehen und es gibt ein breites gutes Presseecho.</p>
<p>Soweit hätte alles toll sein können.</p>
<p>Der Spiegel fast die Ereignisse so zusammen:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">&#8220;Essen, wo 3000 Teilnehmer friedlich demonstrierten, kam es laut Polizei zu Straßenblockaden. Außerdem durchbrachen Demonstranten Polizeiabsperrungen. Vor dem Rathaus wurden deshalb 154 vorübergehend festgehalten, um ihre Personalien aufzunehmen.&#8221;</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="font-style: italic;">http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,661871,00.html</span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">154 Leute mussten &#8220;ihre Personalien abgeben&#8221;. Das ist leider die Verharmlosung die der Spiegel einfach aus der Polizei Pressemitteilung entnommen hat. Die Polizei Pressemitteilung findet ihr übrigens hier:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="font-style: italic;">http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/11562/1513861/polizei_essen</span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Was war passiert?</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span lang="de-DE">Die Polizei war einfach überfordert. Die eingesetzten Beamten waren sehr jung und aggressiv. Statt ausreichend Fahrbahnen abzusperren wurden die Demonstrationsteilnhemer streckenweise eng zusammen gedrengt. Trotz der grossen Teilnehmer Anzahl hatte man eine bescheidene Route und durfte weder in den Kern der Innenstadt noch eine längere Strecke über den großen Innenstatdtring laufen. Die Leute nahmen sich im Anschluss ihr Recht selbst und in mehreren Spontandemos gings weiter durch die Innenstadt. Die Polizei versuchte die Leute davon abzuhalten das gelang ihr aber nicht. Zwar bildete die Polizeiketten und schubste die Leute brutal rum um sie einzuschüchtern aber die Polizeiketten konnten einfach immer wieder weit umlaufen werden.</span></p>
<p style="text-align: left; margin-bottom: 0in; margin-top: 0in; margin-right: 0in;" dir="ltr"><span lang="de-DE">Der Frust bei der Polizei schlug in immer ungehemmteres Vorgehen aus. Statt die weiter laufenden friedlichen Spontandemos einfach noch etwas ihr Recht auf Meinungsfreiheit  zu lassen schlug die Polizei zu.</span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Schon vor den Szenen am Rathaus wurden einzelne Perosnen ohne erkenntlichen Gründe teils brutal festgenommen, oft reichte es einfach laut zu sein:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><a rel="nofollow" href="http://www.youtube.com/watch?v=XF5eWjs709Q">http://www.youtube.com/watch?v=XF5eWjs709Q</a></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Am Rathaus wurden dann 150 SchülerInnen und StudentInnen von der Polizei festgenommen. Ohne jede Vorwarnung hatte man sie an einem Ubhf im CityCenter umstellt und eingekesselt. Einzelne umstehende wurden sogar noch in den Kessel hineingezehrt.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Verwirrung bei der Polizei, ein Sechst Klässler der weint soll aus dem Kessel gelassen werden. Der zweite Ring der umzingelten Leute sieht dies nicht ein. Ein Polizist im äußeren Ring zerrte den weinenden jungen Schüler an der Kapuze wieder in den Kessel.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Sorry wenns populistisch klingt. Aber das sind Sachen die ich zum Teil selbst gesehen habe.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Um den Kessel stehende StudentInnen empören sich lautstark. Die Polizei geht immer wieder gegen einige von ihnen mit gröbster Gewalt vor und nimmt sie fest (mindestens einem Studenten wurde dabei die Nase blutig geschlagen).</p>
<p>Hier gibt es einen sympathischen subjektiven Eindruck der Ereignisse aus dem Spiesser in dem beschrieben wird wie man in eine solche Situation gerät:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="font-style: italic;">http://www.spiesser.de/node/646341</span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Einige Leute harten noch vor den Polizeiwachen aus bis durch unsere Anwälte sichergestellt war das alle wieder freigelassen wurden. An die freigelassenen wurden Getränke verteilt und die Mail Adressen gesammelt. Der Polizei war das ein Dorn im Auge und sich versuchte die Leute immer weiter  weg zu treiben und drohte sogar mit weiteren Festnahmen. Großes Lob und Dank an alle die solange durch hielten und wirklich niemanden im Stich ließen.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Die Ruhrbarone berichten das sich nun Politiker von Grünen und SPD über den &#8220;Essener Kinder Kessel&#8221; empören und eine Aufklärung der Ereignisse im Landtag verlangen.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr"><span style="font-style: italic;">http://www.ruhrbarone.de/nrw-spd-verlangt-im-landtag-aufklarung-uber-essener-kinderkessel/</span></p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Tatsächlich kann man das Ganze mit einem reinen Fehltritt wegen jungen überforderten Polizei Beamten wahrscheinlich nicht erklären. Denn die Ereignisse wiederholen sich und scheinen Methode zu haben.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Schon im Sommer gab es Polizeiübergriffe nach der Bildungsstreik Demo auf dem Essener Campus, dabei wurden einige SchülerInnen und StudentInnen verletzt. Auslöser war damals die brutale Festnahme mehrerer Schüler, die noch unter 14 waren, durch die Polizei. Bei dem entstehenden Aufruhr als die jungen Schüler zu Boden geschupst und getreten wurden wurden weitere Personen festgenommen.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Es scheint ein gezieltes vorgehen der Polizei zu sein jungen Mensch früh mit traumatischen Ereignissen die &#8220;Grenzen der Demokratie&#8221; aufzuzeigen. Dieser Skandal wird nun in Essen wieder einmal deutlich. Polizeigewalt ist eine wichtige Gesellschaftliche Debatte sie sollte unseren Bildungsstreik nicht überdecken aber muss ihn begleiten. Denn immer wieder gibt man uns aus Politik und Hochschulleitung Recht und leistet Lippenbekenntnisse, werden die Forderungen aber konkret und die Aktionen wirklich unangenehm sichtbar wird die Polizei gerufen und schlägt jeden Protest nieder.</p>
</div>
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		<title>Nicht Einschütern lassen &#8211; AK Solidarität (Essen/Duisburg)</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:36:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wissen das sich unter den Leuten die am Dienstag auf der Bildungsstreikdemo festgenommen wurden und denen Anzeigen drohen viele auf unserem Verteiler stehen. Von weiteren Leuten haben wir die Mail Adressen vor der Polizeiwache gesammelt. Leider fehlen uns bislang die Mail Adressen der Minderjährigen die von der Polizei nach dem Knast wieder mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- ======================================================= --> <!-- Created by AbiWord, a free, Open Source wordprocessor.  --> <!-- For more information visit http://www.abisource.com.    --> <!-- ======================================================= --> <!-- #toc, .toc, .mw-warning { 	border: 1px solid #aaa; 	background-color: #f9f9f9; 	padding: 5px; 	font-size: 95%; } #toc h2, .toc h2 { 	display: inline; 	border: none; 	padding: 0; 	font-size: 100%; 	font-weight: bold; } #toc #toctitle, .toc #toctitle, #toc .toctitle, .toc .toctitle { 	text-align: center; } #toc ul, .toc ul { 	list-style-type: none; 	list-style-image: none; 	margin-left: 0; 	padding-left: 0; 	text-align: left; } #toc ul ul, .toc ul ul { 	margin: 0 0 0 2em; } #toc .toctoggle, .toc .toctoggle { 	font-size: 94%; }@media print, projection, embossed { 	body { 		padding-top:1in; 		padding-bottom:1in; 		padding-left:1in; 		padding-right:1in; 	} } body { 	font-family:'Times New Roman'; 	color:#000000; 	widows:2; 	font-style:normal; 	text-indent:0in; 	font-variant:normal; 	font-size:12pt; 	text-decoration:none; 	font-weight:normal; 	text-align:left; } table { } td { 	border-collapse:collapse; 	text-align:left; 	vertical-align:top; } p, h1, h2, h3, li { 	color:#000000; 	font-family:'Times New Roman'; 	font-size:12pt; 	text-align:left; 	vertical-align:normal; } --></p>
<div>
<p>Wir wissen das sich unter den Leuten die am Dienstag auf der Bildungsstreikdemo festgenommen wurden und denen Anzeigen drohen viele auf unserem Verteiler stehen. Von weiteren Leuten haben wir die Mail Adressen vor der Polizeiwache gesammelt. Leider fehlen uns bislang die Mail Adressen der Minderjährigen die von der Polizei nach dem Knast wieder mit einem Bus in die Innenstadt gefahren wurden. Es wäre super wenn zu diesen SchülerInnen jemand Kontakt aufbauen kann.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Alle anderen werden bald einen extra Ak-Solidarität-Mail-Verteiler bekommen. Wir werden euch über diesen Verteiler einladen und in einem gemeinsamen Gespräch mit Anwälten planen wie wir den Fall auf rechtlichem Wege gewinnen können.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Wir koordinieren uns gerade auch mit &#8220;Out of Action&#8221;. Das ist eine Gruppe die eine seelische Erstversorgung liefert.  Ihr solltet euch nicht schämen wenn euch Ereignisse schockiert oder überfordert haben. Es geht vielen Leuten so. Sprecht mit euren FreundInnen über das was ihr erlebt habt. Lasst euch davon nicht abhalten weiterhin eure Rechte lautstark einzufordern sonst hätte diese Einschüterungs-Methode Erfolg gehabt. Wenn es um psychischen Stress geht ist es umso wichtiger das keiner Allein gelassen wird.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Für den &#8220;worst case&#8221; das jemand verurteileit wird und eine Strafe bezahlen muss sollten wir ein gemeinsames Solidaritätskonto organisieren. Niemand soll am Ende allein auf Kosten sitzen bleiben. Es wurde bereits angedacht eine Solidaritätsparty für die Betroffenen in der Essener Tempelbar selbst zu organisieren. Die Organisation übernehmen die Betroffenen gemeinsam selbst. Auf diesem Weg gibt es auch die Möglichkeit sich besser kennen zu lernen.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Wir lassen keinem im Stich</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">AK Solidarität</p>
</div>
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		<title>Aufarbeitung der Bildungsstreikdemo und der Polizeiübergriffe in Essen &#8211; neuer AK in Gründung</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 22:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Montag auf dem Bildungsstreik Plenum wird sich einer neuer Arbeitskreis gründen. Es soll eine gründliche Presserecherche organisiert werden und die Ereignisse Medienwirksam aufbereitet. Falls ihr irgendwelches Material Besitzt: Fotos, Videos oder selbst Zeuge seid. Dann kommt zum Plenum oder meldet euch bei: Angelika.ivanow@arcor.de oder meriem: mb_slim@yahoo.de]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- ======================================================= --> <!-- Created by AbiWord, a free, Open Source wordprocessor.  --> <!-- For more information visit http://www.abisource.com.    --> <!-- ======================================================= --> <!-- #toc, .toc, .mw-warning { 	border: 1px solid #aaa; 	background-color: #f9f9f9; 	padding: 5px; 	font-size: 95%; } #toc h2, .toc h2 { 	display: inline; 	border: none; 	padding: 0; 	font-size: 100%; 	font-weight: bold; } #toc #toctitle, .toc #toctitle, #toc .toctitle, .toc .toctitle { 	text-align: center; } #toc ul, .toc ul { 	list-style-type: none; 	list-style-image: none; 	margin-left: 0; 	padding-left: 0; 	text-align: left; } #toc ul ul, .toc ul ul { 	margin: 0 0 0 2em; } #toc .toctoggle, .toc .toctoggle { 	font-size: 94%; }@media print, projection, embossed { 	body { 		padding-top:1in; 		padding-bottom:1in; 		padding-left:1in; 		padding-right:1in; 	} } body { 	font-family:'Times New Roman'; 	color:#000000; 	widows:2; 	font-style:normal; 	text-indent:0in; 	font-variant:normal; 	font-size:12pt; 	text-decoration:none; 	font-weight:normal; 	text-align:left; } table { } td { 	border-collapse:collapse; 	text-align:left; 	vertical-align:top; } p, h1, h2, h3, li { 	color:#000000; 	font-family:'Times New Roman'; 	font-size:12pt; 	text-align:left; 	vertical-align:normal; } --></p>
<div>
<p>Am Montag auf dem Bildungsstreik Plenum wird sich einer neuer Arbeitskreis gründen. Es soll eine gründliche Presserecherche organisiert werden und die Ereignisse Medienwirksam aufbereitet. Falls ihr irgendwelches Material Besitzt: Fotos, Videos oder selbst Zeuge seid.</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Dann kommt zum Plenum oder meldet euch bei:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">
<p style="text-align: left;" dir="ltr">Angelika.ivanow@arcor.de</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">oder meriem:</p>
<p style="text-align: left;" dir="ltr">mb_slim@yahoo.de</p>
</div>
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		<title>E-M@ilverteiler Duisburg/Essen</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:04:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit ihr neuste Infos direkt an euren Mail Account geschickt bekommt könnt ihr euch auf unserem Mailverteiler eintragen. Ihr habt auch die Möglichkeit über den Mailverteiler selbst Nachrichten an Alle Mitglieder zuschicken. Schickt einfach eine leere Mail an: campusprotest_due-subscribe@yahoogroups.de Dann bekommt ihr eine Mail die ihr durch das zurücksenden einer unbearbeiteten Antwort Mail bestätigen müsst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit ihr neuste Infos direkt an euren Mail Account geschickt bekommt könnt ihr euch auf unserem Mailverteiler eintragen. Ihr habt auch die Möglichkeit über den Mailverteiler selbst Nachrichten an Alle Mitglieder zuschicken.</p>
<p>Schickt einfach eine leere Mail an:</p>
<p>campusprotest_due-subscribe@yahoogroups.de</p>
<p>Dann bekommt ihr eine Mail die ihr durch das zurücksenden einer unbearbeiteten Antwort Mail bestätigen müsst und schon seid ihr drauf.</p>
<p>Gegen Hierarchien und für eine offene Kommunikation <img src='http://www.unsereunis.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Großes Protestplenum</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/duisburg/groses-protestplenum/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 23:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bitte verbreitet diesen wichtigen Termin: GROßES PROTESTPLENUM: Perspektiven des Bildungsstreiks-konkrete Aktionsplanung Es geht auch darum Duisburger und Essener Studis zusammen zu bekommen KOMMT ALLE! Mittwoch 18.11 14h  Campus Duisburg SG-Gebäude im Foyer (Geibelstr.)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bitte verbreitet diesen wichtigen Termin:</p>
<p>GROßES PROTESTPLENUM:<br />
Perspektiven des Bildungsstreiks-konkrete Aktionsplanung<br />
Es geht auch darum Duisburger und Essener Studis zusammen zu bekommen<br />
KOMMT ALLE!</p>
<p>Mittwoch 18.11<br />
14h  Campus Duisburg<br />
SG-Gebäude im Foyer (Geibelstr.)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>DUISBURG / ESSEN: Termine in der Bundesweiten Bildungsstreik Woche</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/duisburg/duisburg-essen-termine-in-der-bundesweiten-bildungsstreik-woche/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 01:06:07 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[TERMINE +++  Bundesweite Bildungsstreik Woche +++ TERMINE Mo 16h  AG Bildungsstreik in Essen Fachschaft Erzeihungswissenschaft R11 T03 D05 Hier trifft sich auch der AK Presse der eine Pressemitteilung schreiben und besprechen wird. Wer sich gerne einbringen möchte ist willkommen. Der AK Presse hat viel Arbeit und braucht dringend noch Leute die ihn in der nächsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>TERMINE +++  Bundesweite Bildungsstreik Woche +++ TERMINE</p>
<p>Mo 16h  AG Bildungsstreik in Essen Fachschaft Erzeihungswissenschaft R11 T03 D05<br />
Hier trifft sich auch der AK Presse der eine Pressemitteilung schreiben und besprechen wird. Wer sich gerne einbringen möchte ist willkommen. Der AK Presse hat viel Arbeit und braucht dringend noch Leute die ihn in der nächsten Zeit kontinuierlich unterstützen könnten.</p>
<p>Mo 20h AK Aktionsvorbereitung        in Duisburg Fachschaft SoWi LF112<br />
Hier werden weitere Aktionen vorbereitet die am Mittwoch dem großen Protest Plenum vorgestellt werden.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Di 10h Bildungsstreik-Demo             in Essen Campuswiese<br />
Wir sammeln uns am Campus und stossen dann zur Demo des SchülerInnenbündnisses das durch die Stadt demonstriert.</p>
<p>Di 20h AK Plenumsvorbereitung      vorraussichtlich Duisburg FS SoWi LF112<br />
(falls verlegt wird hängen wir einen Zettel an die Tür)<br />
Hier wird die Tagesordnung und Moderation für das große Protest Plenum am Mittwoch vorbereitet.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Mi   Großes Protest Plenum    Duisburg<br />
Genauer Ort und genaue Zeit steht noch nicht fest. Wir hoffen es euch ab Montagabend mitteilen zu können. Vorraussichtlich 12h oder 14h. In jedem Fall aber in Duisburg.<br />
Hier sollen sich ProtestlerInnen von beiden Campus der Uni DuE und auch SchülerInnen treffen um das weitere vorgehen zu entscheiden.<br />
Es werden Vorbereitungstreffen für überregionale Veranstaltungen in der nächsten Zeit gebildet werden. Ausserdem wird über das konkrete gemeinsame weitere Vorgehen im Rest der Bildungsstreik Woche entschieden.<br />
KOMMT ZAHLREICH &#8212; LASST UNS NOCH MAL RICHTIG REINHAUN!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Duisburg und Essen geräumt</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/duisburg/duisburg-und-essen-geraumt/</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 11:02:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>essen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Duisburg]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Freitagabend verstrich das Ultimatum der Hochschulleitung, die Besetzung des Audimax am jeweiligen Campus zu beenden. In Duisburg wurde kurz vorher noch zusammen mit dem Rektor eine Pressekonferenz abgehalten. An beiden Campi wurde bevor es zu einer Räumung des Gebäudes durch die Polizei kam, zu einer Spontandemo durch die Innenstadt aufgerufen. An dieser beteiligten sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitagabend verstrich das Ultimatum der Hochschulleitung, die Besetzung des Audimax am jeweiligen Campus zu beenden. In Duisburg wurde kurz vorher noch zusammen mit dem Rektor eine Pressekonferenz abgehalten. An beiden Campi wurde bevor es zu einer Räumung des Gebäudes durch die Polizei kam, zu einer Spontandemo durch die Innenstadt aufgerufen. An dieser beteiligten sich in Essen auch Schülerinnen und Schüler. Unser Dank gilt allen, die sich mit uns solidarisiert und uns unterstützt haben!</p>
<p>Am Dienstag tragen wir den Protest wieder auf die Straße!</p>
]]></content:encoded>
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