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	<title>#unsereuni &#187; Dortmund</title>
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		<title>Pressemeldung zur Räumung des besetzten Hörsaals in Dortmund</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 07:32:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemeldung zur polizeilichen Räumung des von uns besetzten Hörsaals Mit Bedauern und Unverständnis nehmen wir, die BesetzerInnen der Dortmunder Hochschulen, die Entscheidung des Rektorats der TU Dortmund zur Kenntnis, unseren weitere Aufenthalt im Hörsaal 3, für den uns mehrfach mündlich eine Duldung zugesichert wurde, für illegal zu erklären. Wir wurden am Sonntagabend zum wiederholten Male [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Pressemeldung zur polizeilichen Räumung des von uns besetzten Hörsaals</h2>
<p>Mit Bedauern und Unverständnis nehmen wir, die BesetzerInnen der Dortmunder Hochschulen, die Entscheidung des Rektorats der TU Dortmund zur Kenntnis, unseren weitere Aufenthalt im Hörsaal 3, für den uns mehrfach mündlich eine Duldung zugesichert wurde, für illegal zu erklären.</p>
<p>Wir wurden am Sonntagabend zum wiederholten Male von einem Besuch des Pressesprechers überrascht, der uns drängte, den Hörsaal bis spätestens Montag 8 Uhr früh zu räumen, da nach seiner Ansicht die Verhandlungen zwischen Rektorat und BesetzerInnen bereits am Freitag gescheitert seien. Zu diesem Zeitpunkt war uns ein weiteres Mal die Duldung des Aufenthalts im Hörsaal 3 angeboten worden, auf dieses Angebot konnten wir aufgrund der Entscheidungsfindung in der großen Gruppe jedoch nicht innerhalb weniger Minuten eingehen. Am Samstagnachmittag entschlossen wir uns, in den angebotenen Hörsaal zu wechseln. Dies geschah in der Absicht unsere KommilitonInnen nicht weiter zu schädigen, indem wir den Ausfall wichtiger Vorlesungen in Kauf nahmen. Zudem war uns zugesichert worden, daß für alle im Hörsaal 3 stattfindenden Veranstaltungen Ausweichräumlichkeiten gefunden wurden. Gegenüber dem Rektorat haben wir am Samstag in einem offenen Brief von uns gemachte Fehler eingestanden und dem Rektorat eine weitere Kooperation angeboten, worauf uns keinerlei Reaktion von Seiten des Rektorats erreichte.<br />
Ein solcher Wortbruch der Rektorin, insbesondere das Angebot von Verhandlungen ohne solche zu ermöglichen, ist für uns inakzeptabel.<br />
Nach kontroverser Diskussion haben wir uns dazu entschieden, der Forderung nach freiwilliger Räumung des Saals nicht nachzukommen und somit unseren Forderungen weiteren Nachdruck zu verleihen. Ein weiteres Angebot, einen anderen Hörsaal lediglich am Freitagabend zur Verfügung gestellt zu kommen, welches uns am Montagmittag durch einen weiteren überraschenden Besuch des Pressesprechers erreichte, können wir nicht ernstnehmen, da wir für unseren Protest und insbesondere für die Beteiligung der anderen Studierenden und DozentInnen daran eine dauerhafte und für jeden offene Anlaufstelle benötigen. Weiterhin befinden sich am Freitagabend nur wenige Studierende an der Universität, sodass von uns an einem solchen Ort aufgestellten Forderungen nicht die Meinung der breiten Masse repräsentieren können.<br />
Die am Montagabend um 19 Uhr erfolgte Räumung des Hörsaals durch Ordnungskräfte der Polizei weckt bei uns Unverständnis und Bestürzung. Sie reiht sich ein in eine Serie von inkonsequenten Handlungen des Rektorats, begonnen mit halbherzigen Zugeständnissen der Rektorin in den vergangenen Wochen bis hin zu einer offenbar nicht vorhandenen Verhandlungsbereitschaft trotz mehrerer konkreter Angebote.<br />
In den folgenden Tagen werden wir trotz der Räumung des Hörsaals unseren Protest aufrechterhalten und weiterhin auf die eklatanten Missstände im Bildungsbereich und insbesondere an den Hochschulen hinweisen. Wir sind weiterhin der Meinung, dass unser Protest keine Legitimierung von Seiten des Rektorats oder der Politik benötigt, sondern seine Legitimation einzig und allein aus der gesellschaftlichen Relevanz unserer Inhalte bezieht.</p>
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		<title>Ab sofort: HS3 EF50 Besetzt!</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 12:15:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Regensburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nachmittag haben sich die BesetzerInnen dazu entschlossen den HS3 der EF50 zu besetzen! Hier unser offener Brief an Rektorin Ursula Gather: Sehr geehrte Frau Gather, wir als BesetzerInnen denken, es ist an der Zeit, nach den Ereignissen der letzten Tage einige Dinge klar zu stellen: Wir sind eine heterogene Gruppe, die in ihrer zugegeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nachmittag haben sich die BesetzerInnen dazu entschlossen den HS3 der EF50 zu besetzen!<br />
<strong><br />
Hier unser offener Brief an Rektorin Ursula Gather:</strong></p>
<p>Sehr geehrte Frau Gather,</p>
<p>wir als BesetzerInnen denken, es ist an der Zeit, nach den Ereignissen der letzten Tage einige Dinge klar zu stellen:</p>
<p>Wir sind eine heterogene Gruppe, die in ihrer zugegeben unorganisierten Gründungsphase durchaus zu Konflikten und schmerzhaften Diskussionen über das eigene Selbstverständnis und der eigenen Handlungsoptionen kam. Dabei haben wir in unseren Diskussionen gestern und heute, aber auch nach vielen solidarischen Gesprächen mit KommilitonInnen und DozentInnen, entschieden, in Hörsaal 3 umzuziehen.</p>
<p>Der Hauptgrund war, dass es dort nach Aussage Ihrer DezernentInnen kein Problem ist, Ausweichmöglichkeiten für die Lehrveranstaltungen zu finden. So schädigt unsere Besetzung nicht mehr unsere KommilitonInnen. Des weiteren erhofften wir uns länger in diesem Hörsaal ein Forum für mehr Beteiligung aufbauen zu können, um auch sichtbar und offen für alle zu sein.</p>
<p>Durch unseren Protest brachten wir den Wunsch zur freien Gedankenentfaltung zum Ausdruck. DozentInnen wurden aufgefordert, sich konstruktiv zu engagieren, um unser Meinungsbild zu erweitern. Dies sollte auch in Ihrem Interesse liegen.</p>
<p>Daneben ist dieser Veränderungsprozess, in dem wir uns gerade mit diesem Protest befinden, sehr Kraft raubend und wir erhoffen uns von Ihnen Solidarität und keinen Repressionsdruck. Außerdem erwarten wir von Ihnen und der Hochschulleitung, dass Sie zum Einen die Ausweichmöglichkeiten organisieren und zum Anderen Ihren Gestaltungsspielraum nutzen, um die teilweise schlechten Studienbedingungen an dieser Uni zu verändern und nicht nur mit dem Finger auf andere EntscheidungsträgerInnen zu verweisen.</p>
<p>Von dem Verhalten, das wir von Ihnen in den letzten Tagen erfuhren, sind wir doch etwas enttäuscht. So hatten wir Sie auf der SVV so verstanden, dass Sie versuchen würden für Ausweichmöglichkeiten für die Lehrveranstaltungen im Hörsaal 1 zu sorgen, wovon selbst die Dozenten in den nächsten Tagen nichts wussten. Außerdem wurde uns nicht mitgeteilt, dass ein Ultimatum für den Wechsel in Hörsaal 3 bis Freitagabend bestand, uns war nur die Notwendigkeit bewusst den Raum bis Montag frei zu machen.</p>
<p>Wir als BesetzerInnen wollen uns weiterhin kraftvoll für Veränderungen einsetzen und hoffen diesen Weg mit Ihnen gemeinsam gehen zu können.</p>
<p>Mit hoffnungsvollen und solidarischen Grüßen</p>
<p>Ihre BesetzerInnen</p>
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		<title>Dortmund: Hösaal 1 besetzt</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[Dortmund]]></category>

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		<description><![CDATA[Dortmunder Studierende haben Hunger auf Bildung Auch in Dortmund haben Studierende der Dortmunder Hochschulen sich nun dazu entschlossen, ihren Forderungen nach Verbesserungen im Bildungssystem mehr Nachdruck zu verleihen. Nach einer Demonstration von über tausend Studierenden mit einer Abschlusskundgebung auf dem Dortmunder Friedensplatz kam es zu einer Hörsaalbesetzung im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks. Seit 13 Uhr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<h3>Dortmunder Studierende haben Hunger auf Bildung</h3>
</div>
<p><!-- posthead -->Auch in Dortmund haben Studierende der Dortmunder Hochschulen sich nun dazu entschlossen, ihren Forderungen nach Verbesserungen im Bildungssystem mehr Nachdruck zu verleihen. Nach einer Demonstration von über tausend Studierenden mit einer Abschlusskundgebung auf dem Dortmunder Friedensplatz kam es zu einer Hörsaalbesetzung im Rahmen des bundesweiten Bildungsstreiks. Seit 13 Uhr dient der Hörsaal 1 im Gebäude an der Emil-Figge-Str. 50 der TU Dortmund als Treffpunkt und Plenumssaal der Streikenden.<br />
Über 400 Studierende und Sympathisantinnen und Sympathisanten aus Fachhochschule und TU führten zunächst eine offene Diskussion über diejenigen Anliegen und Forderungen, auf die im Rahmen des Dortmunder Bildungsstreiks die öffentliche Aufmerksamkeit gelenkt werden soll.<br />
Das Plenum kritisiert das deutsche Bildungssystem im Ganzen, speziell haben bislang folgende Forderungen die Zustimmung des Plenums gefunden:</p>
<ul>
<li> Mehr Demokratie an den Hochschulen</li>
</ul>
<p>Studierende werden nicht in ausreichendem Maße in hochschulpolitische Entscheidungsfindungen eingebunden. Wichtige Beschlüsse, wie<br />
z.B. Einführung und Festlegung der Höhe von Studiengebühren, werden nach dem Gefühl der Studierenden zunehmend von oben herab gefällt, ohne ihre Belange und Vorstellungen zu berücksichtigen.</p>
<ul>
<li> Abschaffung der Studiengebühren</li>
</ul>
<p>Das Ziel ist es, die sofortige Abschaffung der Studiengebühren in Dortmund und in NRW insgesamt durchzusetzen. Bildung und ihre Finanzierung ist Aufgabe des Landes. Studiengebühren schaffen unnötige weitere Zugangsschranken im Bildungssystem und führen zu weiterer sozialer Benachteiligung an deutschen Hochschulen. Zudem führen sie bei immer mehr Studierenden dazu, dass diese einen Kredit aufnehmen müssen und sich so für ihr Studium zusätzlich verschulden.<br />
Solange in Dortmund und NRW Studiengebühren erhoben werden, fordern die Studierenden mehr Transparenz und Mitbestimmungsrecht hinsichtlich der Ausgaben. Wo Potenziale zur deutlichen Senkung der Gebühren vorhanden sind, müssen diese auch genutzt werden.</p>
<ul>
<li> Verbesserung der Lehre in Kapazität und Qualität</li>
</ul>
<p>Der studentische Alltag zeigt, dass es – mit wenigen Ausnahmen – zu keiner nennenswerten Verbesserung der Studienbedingungen gekommen ist. Überfüllte Vorlesungen und Seminare sind immer noch an der Tagesordnung, Praktikumsplätze sind in vielen Fachbereichen Mangelware. Ein umfassender, nachhaltiger Bildungsanspruch wird immer mehr durch Lehrnormen ersetzt, die immer mehr auf kurzfristige Effekte abzielen: Innerhalb kürzester Zeit „eingepaukte“ Inhalte bleiben zumeist nur bis zur nächsten Prüfung oder Klausur haften.<br />
Es besteht dringender Bedarf an verpflichtenden didaktischen Weiterbildungsangeboten für Dozentinnen und Dozenten.</p>
<ul>
<li> Überarbeitung insbesondere der bestehenden B.A./M.A.-Studiengänge</li>
</ul>
<p>Die bestehenden B.A./M.A.-Studiengänge bedürfen einer grundlegenden Neugestaltung. Dabei geht es vor allem um eine Rücknahme der die Studiengänge stark verschulenden Elemente, wie die Anwesenheitspflicht, den ständigen Prüfungsdruck während des gesamten Semesters und die eingeschränkte Wahlfreiheit bei der Setzung der eigenen Studienschwerpunkte. Hinsichtlich der Gestaltung der Studiengänge reicht es nicht, die veralteten inhaltlichen Vorgaben nur in ein engeres zeitliches Gefüge zu zwängen. Eine Verkürzung der Studienzeiten bei insgesamt akzeptablem Arbeitspensum für Studierende ist nur möglich, wenn die Lerninhalte entsprechend angepasst werden.<br />
In den bestehenden B.A./M.A.-Studiengängen braucht es eine bessere Verzahnung beider Studienabschnitte und die Abschaffung der Zulassungsbeschränkungen zum M.A.-Studiengang.</p>
<p>Zur Bekräftigung der Forderungen bleibt der Hörsaal auf unbestimmte Zeit besetzt. Wir werden uns am 25. November 2009 um 14 Uhr an der studentischen Vollversammlung beteiligen, für die die Rektorin der TU-Dortmund bereits ihr Kommen zugesagt hat. Die Studierenden und Sympathisantinnen und Sympathisanten erhoffen sich eine konstruktive Diskussion.</p>
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