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	<title>#unsereuni &#187; augsburg</title>
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		<title>Bayerische Staatsregierung kürzt Studentenwerks-Etat um 23%</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/munchen/bayerische-staatsregierung-kurzt-studentenwerks-etat-um-35/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 12:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>rox</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bamberg]]></category>
		<category><![CDATA[Bayreuth]]></category>
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		<description><![CDATA[Petition gegen Kürzungen des Studentenwerksetats in Bayern]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die bayerische Staatsregierung plant den Etat des Studentenwerks um 23% zu kürzen, die Mensa-Zuschüsse gar um 35%.</p>
<p>Das ist das Geld mit dem das Studentenwerk Essen in der Mensa oder Cafeteria bezuschusst, mit dem neue Wohnheime gebaut oder das Beratungsangebot des Studentenwerks finanziert werden.</p>
<p>Unterschreibt die Petition an den bayerischen Landtag, um dies zu verhindern und leitet diese Nachricht über eure Verteiler weiter &#8211; zeigt, dass keine Studierenden, deutschlandweit, dies unterstützen werden!</p>
<p>Unter diesem Link findet ihr auch weitere Infos sowie den Offenen Brief der Studentenwerke.</p>
<p><a href="http://petition.studiengebuehrenbayern.de">http://petition.studiereninbayern.de/</a></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Hörsaal 1 in Augsburg geräumt</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/augsburg/horsaal-1-in-augsburg-geraumt/</link>
		<comments>http://www.unsereunis.de/augsburg/horsaal-1-in-augsburg-geraumt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Dec 2009 13:04:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>augsburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ziemlich genau fünf Wochen, 35 Tagen, über 50 Sitzungen und vielen vielen Nächten im Hörsaal 1 haben die Protestierenden am Dienstag nach einer Pressekonferenz den besetzten Hörsaal 1 in Augsburg verlassen. Wir haben viele Tage und Nächte damit verbracht, für bessere und freiere Bildung zu protestieren, konstruktiv zu arbeiten und ins Gespräch zu bringen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ziemlich genau fünf Wochen, 35 Tagen, über 50 Sitzungen und vielen vielen Nächten im Hörsaal 1 haben die Protestierenden am Dienstag <a href="http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/2009/12/livestream-von-der-pressekonferenz.html">nach einer Pressekonferenz</a> den besetzten Hörsaal 1 in Augsburg verlassen.</p>
<p>Wir haben viele Tage und Nächte damit verbracht, für bessere und freiere Bildung zu protestieren, konstruktiv zu arbeiten und ins Gespräch zu bringen, was schon viel zu lange nicht genug Beachtung bekommen hat: wie es um unser Bildungssystem tatsächlich steht.</p>
<p>Unsere Arbeit ist getan &#8211; <em>vorerst</em>. Nun sind andere an der Reihe, Dinge zu verändern und ihrer Verantwortung nachzukommen. Wir haben <a href="http://docs.google.com/View?id=ddjqcpdt_63cwqg5mfh">unsere Forderungen an den Landtag</a> und <a href="http://docs.google.com/View?id=ddjqcpdt_150gt5c86hb">unsere Forderungen an die Universität Augsburg</a> veröffentlicht. Wir hatten <a href="http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/2009/11/pressemitteilung-zitate-der.html">Vertreter der Politik und des öffentlichen Lebens</a> zur Podiumsdiskussion geladen und wir fanden breite Unterstützung von vielen Seiten. Nun ist es an der Zeit, auf Resultate zu warten.</p>
<p>Wir sind nicht weg. Unser Anliegen, die Sache, wegen der wir uns zusammengefunden haben und den Hörsaal besetzt haben, ist noch immer wichtig. Unser Protest wird weitergehen.</p>
<p>Uns wurde viel Einsicht entgegen gebracht, viel Zustimmung geäußert &#8211; und viele Versprechungen wurden gemacht. Das Anliegen einer guten und freien Bildung ist zu wichtig, als dass wir uns mit Lippenbekenntnissen abspeisen lassen würden.</p>
<p><strong>Der Moment, in dem sich herausstellt, dass unser Protest in Vergessenheit geraten sein sollte, dass sich nichts ändern würde, wird der Moment sein, an dem wir wieder hier sein werden.</strong></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung: Bildung wird weiter reduziert &#8211; Universität Augsburg lässt Kinderuni ausfallen</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/augsburg/kinderuni-faellt-aus/</link>
		<comments>http://www.unsereunis.de/augsburg/kinderuni-faellt-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 12:27:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>augsburg</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Studierenden im besetzten Hörsaal 1 der Universität Augsburg bedauern zutiefst die Entscheidung der Universitätsleitung, die Kinderuni am 5.12. derzeit ohne Aussicht auf einen Ersatztermin ausfallen zu lassen. Das am heutigen Abend versammelte Plenum reagierte geschlossen mit Unverständnis. Zu jedem Zeitpunkt wurde und wird Kooperationsbereitschaft seitens der im Hörsaal anwesenden Studierendenschaft signalisiert und der Universitätsleitung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studierenden im besetzten Hörsaal 1 der Universität Augsburg bedauern zutiefst die Entscheidung der Universitätsleitung, die Kinderuni am 5.12. derzeit ohne Aussicht auf einen Ersatztermin ausfallen zu lassen. Das am heutigen Abend versammelte Plenum reagierte geschlossen mit Unverständnis.</p>
<p>Zu jedem Zeitpunkt wurde und wird Kooperationsbereitschaft seitens der im Hörsaal anwesenden Studierendenschaft signalisiert und der Universitätsleitung kommuniziert. Warum sich diese überstürzt und ohne nochmalige Rücksprache und Klärungsbemühungen von den bisherigen Absprachen distanziert und zu einem solchen Schritt entschieden hat, ist vor allem nach der stets zuverlässigen Zusammenarbeit absolut unverständlich.</p>
<p>Bereits am zweiten Tag der Besetzung wurden vom Plenum Vertreter bestimmt, die sowohl in der Lage als auch dazu legitimiert sind, nachhaltige Zusagen zu machen und Vereinbarungen zu treffen. Die vom Plenum getroffenen Entscheidungen haben sich stets als zuverlässig und repräsentativ erwiesen. So wurden etwa, nach ausführlicher Diskussion, in Eigeninitiative alternative Raummöglichkeiten für ansonsten entfallende Veranstaltungen geschaffen um eine möglichst ungestörte Lehre weiterhin zu ermöglichen. Darüber hinaus wurde bereits am ersten Tag der Besetzung eine verbindliche Raumordnung beschlossen, in der etwa Angelegenheiten reglementiert werden wie Ordnung im Hörsaal, striktes Rauchverbot und rücksichtsvoller Umgang miteinander.</p>
<p>Von einer durch die Universitätsleitung angedeuteten &#8220;nur prinzipiellen Bereitschaft&#8221; kann nicht die Rede sein. Vielmehr ist einstimmig beschlossen worden, die Veranstaltung der Kinderuni in voller Länge und mit inhaltlich ungestörter Gestaltung stattfinden zu lassen. Lediglich eine symbolische &#8216;Präsenzwache&#8217; von etwa 10-20 Studierenden sollte im Hörsaal verbleiben, um die Besetzung ruhig und ohne jegliche Störung aufrecht zu erhalten, während andere Studierende interessierten Eltern die Möglichkeit bieten sollten, sich über die momentane und zukünftige Bildungssituation zu informieren und sich darüber auszutauschen. Auf völliges Unverständnis, vor allem bei den im Plenum zahlreich vertretenen zukünftigen Pädagogen und Lehrern stießen vor allem die vollkommen unbegründeten Andeutungen bezüglich Sicherheitsbedenken.</p>
<p>Hinsichtlich der Sorge von Seiten der Unileitung, dass die technischen Geräte aufgrund der Besetzung nicht ausreichend gewartet werden könnten, ergab sich bei Gesprächen mit dem Gebäudemanagement der Universität, dass seit der aus Studiengebühren finanzierten technischen Neuausstattung des Hörsaals grundsätzlich keine Aussagen zur absoluten Zuverlässigkeit des Equipments getroffen werden könnten. Aus diesem Grund wurde Gebäudemanagement und Universitätsleitung uneingeschränkter Zugang für die technischen Überprüfungen und Vorbereitungen im Zuge der Kinderuni zugesichert.</p>
<p>Die im besetzten Hörsaal 1 für bessere Bildung streikenden Studierenden und Schüler bedauern die mangelnde Bereitschaft zu Kooperation und Kommunikation der Universitätsleitung. Zu jedem Zeitpunkt stand es in der Absicht der Studierenden, die Kinderuni ungestört stattfinden zu lassen &#8211; schließlich ist es das Bestreben derzeit Studierender, für künftige Generationen einzutreten und ihnen die Möglichkeit für bessere Bildung zu schaffen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Pressemitteilung aus Augsburg</title>
		<link>http://www.unsereunis.de/augsburg/pressemitteilung-aus-augsburg/</link>
		<comments>http://www.unsereunis.de/augsburg/pressemitteilung-aus-augsburg/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Nov 2009 10:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Am Dienstag haben in Würzburg Delegierte vieler besetzter bayerischer Universitäten einen vorläufigen gesamtbayerischen Forderungskatalog erstellt. Dieser soll am Mittwoch Wissenschaftsminister Heubisch übergeben werden. Auch Delegierte des besetzen Hörsaals I der Universität Augsburg waren in Würzburg anwesend. Jedoch haben die Augsburger Vertreter diesen Forderungskatalog nicht unterzeichnet. Wir unterstützen die darin angeführten Punkte voll und ganz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Pressemitteilung </em></p>
<p>Am Dienstag haben in Würzburg Delegierte vieler besetzter bayerischer Universitäten einen vorläufigen gesamtbayerischen Forderungskatalog erstellt. Dieser soll am Mittwoch Wissenschaftsminister Heubisch übergeben werden. Auch Delegierte des besetzen Hörsaals I der Universität Augsburg waren in Würzburg anwesend. Jedoch haben die Augsburger Vertreter diesen Forderungskatalog nicht unterzeichnet.</p>
<p>Wir unterstützen die darin angeführten Punkte voll und ganz. Allerdings ist dieser Katalog nicht umfassend und detailliert genug, um die Missstände des Bildungssystems vollständig lösen zu können.</p>
<p>Wir als Teil des Bildungsstreiks solidarisieren uns mit allen am Bildungssystem Beteiligten. Der in Würzburg formulierte vorläufige Katalog beschränkt sich im Moment jedoch auf die Interessen der Studierenden. Er muss gerade um die Anliegen der Schüler, Lehrer, Dozenten und Lehrstuhlinhaber ergänzt werden.</p>
<p>Um diese Anliegen angemessen formulieren zu können, braucht es Zeit. Sonst würden am Ende dieses Prozesses wieder einmal nur Scheinlösungen stehen, die nur Symptome behandelt und nicht die Ursachen bekämpft hätten.</p>
<p>Deshalb sehen wir uns noch nicht in der Lage, eine vollständig ausformulierte Fassung unserer Forderungen morgen zu überreichen. Es finden sich im Anhang die bisherigen Beschlüsse der Augsburger Studierenden, die aber in der kommenden Zeit noch erweitert werden.</p>
<p>Zudem ist Herr Heubisch nur einer von beiden am Bildungssystem beteiligten Staatsminister. Wir sind interessiert an einer breit angelegten Bildungsdiskussion, weshalb wir in regelmäßigem Kontakt mit verschiedenen am Bildungssystem Beteiligten stehen.</p>
<p>Um all diese Interessen zu bündeln und die längst überfälligen Veränderungen voranzutreiben, ist ein zeitintensiver Diskurs notwendig.</p>
<p>AG Presse</p>
<p>des besetzten Hörsaals der Universität Augsburg.</p>
<p><span id="more-1152"></span></p>
<p>_________</p>
<p align="center"><strong>Forderungen der BesetzerInnen der Universität Augsburg</strong></p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Bolognaprozess</strong><strong> </strong></p>
<p>Der Bologna-Prozess führt zu einer Zunahme des Leistungs- und Konkurrenzdrucks und beschneidet dadurch die Möglichkeiten einer allgemeinen freien Bildung. Durch die Zusammenführung von Leistungsbewertung und Workload (Bemessungseinheit der Höhe der Credit-Points) tritt der konkrete Studieninhalt als Bemessungsgröße in den Hintergrund. Im Vordergrund steht die reine Arbeitszeit.</p>
<p>So werden Universität und Studium in ihrer gesellschaftlichen Funktion verändert. Das Studium als progressiver und regulativer Moment der Gesellschaft muss von freien Individuen organisiert werden um auch die Form des Studiums als frei zu erhalten. Der Bologna-Prozess muss deshalb, entgegen seiner derzeitigen Form, als Möglichkeit gesehen werden, mehr Bildung zu ermöglichen, und keine Reduktion. Mehr Bildung bedeutet dabei nicht &#8216;Mehr Inhalte in kürzerer Zeit&#8217;, sondern bessere Bedingungen in einem Studium, das nicht unter Zeitdruck stattfindet.</p>
<p>Es muss ein aktiver Dialog aller beteiligten Gruppen über die Zielsetzung und die Bildungsideale der Hochschulen begonnen werden, dessen Ergebnis auch ein Ende der Bologna-Bestrebungen darstellen kann.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>Die        Aussetzung der Umsetzung des Bologna-Prozesses durch ein Moratorium, um        eine offene Möglichkeit zur Kommunikation und Auseinandersetzung aller        beteiligten Gruppen zu schaffen. Beteiligte Gruppen müssen in gleicher        Stärke und mit gleichem Stimmrecht vertreten sein. Diese Gruppen sind:
<ul>
<li>ProfessorInnen</li>
<li>Mittelbau</li>
<li>Studierende</li>
<li>Wissenschaftsstützendes Personal</li>
</ul>
</li>
<li>
<ul></ul>
</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Studienbedingungen</span></p>
<p>Die Studienbedingungen müssen zugunsten eines selbstbestimmten Studiums mit Möglichkeiten zur eigenen Schwerpunktsetzung verändert werden. Deshalb fordern wir die Abschaffung von generellen Anwesenheitspflichten, um Studierenden die individuelle Gestaltung des Studiums zu ermöglichen. Größere Gestaltungsspielräume sehen wir in der Umstellung von Pflicht- zu Wahlveranstaltungen und in der Erweiterung der Kombinationsmöglichkeiten gegeben.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir: </strong></p>
<ul>
<li>Abschaffung      von Pflichtveranstaltungen (hin zu einer Empfehlung des Studieninhaltes),      Einführungsveranstaltungen sind hiervon auszunehmen, da sie                         die Grundlagen eines Studienfaches vermitteln</li>
<li>freie      Wahl und Zusammenstellung von Zusatzkursen und -fächern</li>
<li>Abschaffung      von Anwesenheitszwang in Vorlesungen um so der Möglichkeit eines selbst      bestimmten Studiums Rechnung zu tragen</li>
<li>Verlängerung      der Bachelor- Regelstudienzeit auf 8 Semester bei gleicher Lehrmenge</li>
<li>Verlängerung      der Bachelor Maximalstudienzeit auf 12 Semester</li>
<li>Verlängerung      der Master Regelstudienzeit auf studienfachabhängig 4-6 Semester bei      gleicher Lehrmenge</li>
<li>Verlängerung      der Master Maximalstudienzeit auf 7-9 Semester</li>
<li>Garantiertes      Recht auf einen Masterstudiumsplatz, auch an der eigenen Universität</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Leistungsbemessung</span></p>
<p>Leistungsbemessungen stellen aufgrund der Orientierung unserer Gesellschaft ein Instrument der Einordnung des Wissensstandes dar. Mit dem Bachelor- und Masterstudiengängen wurde auch das von vielen kritisierte Modell der Klausuren auf breiter Fläche eingeführt, obwohl von verschiedensten Seiten auf den punktuellen Charakter der Wissensvermittlung durch Abschlussklausuren hingewiesen wird. Mit Sicherheit kann dieser auf kurzfristigen Wissenserwerb ausgelegte Prüfungsstil nicht als Königsweg bezeichnet werden kann.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>Ein      Teilbereich des oben geforderten Moratoriums sollte sich deshalb speziell      mit den Möglichkeiten der Prüfung von vertieften Inhalten und Wissen      beschäftigen.</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>2. BAföG</strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die derzeitigen BAföG- Regelungen beschränken sich auf die Bachelorstudiengänge und etwaige Masterstudiengänge, wenn sie einen inhaltlichen Aufbau des Bachelor darstellen. Die Beschränkung auf einkommens- und vermögensschwache Familien führt zu einer finanziellen Abhängigkeit von der Familie und die Einschränkung des (zu schaffenden) allgemeinen Rechts auf einen Masterstudienplatz. Es ist der allgemeinen Persönlichkeitsentwicklung und Emanzipation zuträglich, alle Studierenden gleich durch den Staat zu unterstützen, so dass niemand notwendig arbeiten muss um das eigene Studium zu finanzieren und niemand dazu gezwungen ist, in familiärer Abhängigkeit zu verbleiben. So soll ermöglicht werden, dass alle mögliche und nötige Aufmerksamkeit dem Studium zugewendet werden kann und eine Freiheit (keine Notwendigkeit) zur Nebentätigkeit besteht.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>BAföG      für die Zeitdauer jeglichen Masterstudienganges (ob inhaltlicher Aufbau      oder nicht)</li>
<li>Elternunabhängiges      BAföG in gleicher Höhe und Länge</li>
<li>Erhöhung      der BAföG-Sätze anhand der allgemeinen Preissteigerung</li>
<li>Abbau      der bürokratischen Hürden bei Antrag und Genehmigung von      BAföG-Berechtigungen</li>
<li>Abschaffung      der Altersbeschränkungen</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Studiengebühren</strong><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Die Einführung von Studiengebühren wurde im Wesentlichen zweifach begründet. Der eine Grund war der finanzielle Notstand der Hochschulen bei gleicher Unmöglichkeit des Staates die Hochschulfinanzierung auszuweiten. Der zweite Grund ist, dass diejenigen einen Beitrag zur Finanzierung der Hochschulen leisten sollen, die maßgeblich davon profitieren. Verkürzt: Der Arbeiter bezahlt mit den von ihm geleisteten Steuern der späteren Ärztin das Studium, also soll auch diese einen Beitrag zur Finanzierung leisten.</p>
<p>Beide Gründe sind haltlos und etablieren zusätzlich eine weitere Ungerechtigkeit im Bildungssystem. Ein Notstand in der Finanzierung der Universitäten kann nicht mithilfe von Studiengebühren entgegengewirkt werden, da diese den Zugang zum Studium behindern und damit einen freien und allgemeinem Zugang zu Bildung entgegenstehen.</p>
<p>Der zweite Grund ist deshalb haltlos, weil eine Umverteilung mit Hilfe von Studiengebühren nicht gegeben ist. Nicht alle Studierenden verfügen in Ihren späteren Jobs über ein hohes Einkommen, mit dem die vorherigen Gebühren zu rechtfertigen wären. Wenn eine Umverteilung stattfinden soll, dann muss sie von faktisch Reichen getragen werden und nicht von potentiell Reichen.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>Kompensation        der aus einer sofortigen Senkung durch Universitätsleitungen        entstehenden Finanzlöcher durch den Staat</li>
</ul>
<ul>
<li>Endgültige        Abschaffung von Studiengebühren zum SoSe 2010</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>4. Drittmittelabhängigkeit</strong><strong> </strong></p>
<p>Drittmittel, die Möglichkeit Gelder aus der Wirtschaft für Forschungsaufträge zu akquirieren, stellen speziell für Studiengänge deren Zielsetzung keine wirtschaftlich erwünschte Verwertung aufweist eine Benachteiligung dar. Auch darf nicht alle Forschung unter Bedingungen wirtschaftlicher Relevanz erfolgen. Gerade die Betrachtung von Gefährdungspotentialen und Nebenfolgen kann nur durch unabhängige und kritische Forschung gewährleistet werden. Dies ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe von Forschung. Ihr Umfang stellt ein wichtiges Standbein universitären Lebens dar und beeinflusst die Qualität der Lehre maßgeblich. Wir fordern deshalb die notwendige finanzielle Ausstattung aller Fakultäten und Fachrichtungen für die Durchführung relevanter Forschung, auch im Grundlagenbereich. Freie Bildung erfordert freie Forschung. Deswegen darf es keine staatliche Belohnung für hohe Drittelmittelakquise geben.</p>
<p>Die Exzellenzinitiative, die Konzentration von Forschung auf einzelne Universitäten, stellt eine unverhältnismäßige Herausstellung von Forschungsschwerpunkten dar, die zum einen die bisherigen Forschungsarbeiten anderer Universitäten einschränkt und zum anderen regionale Kooperationen zu zerstören droht. Durch die Sogwirkung, die auf Forschende und Studierende wirkt, wird hier eine subtile Form der räumlichen Selektion eingeführt, die gerade die treffen würde, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, also sozial Schwache, Alleinerziehende oder pflegende Angehörige. Die Exzellenzinitiative führt auf diese Weise langfristig zu einer unterschiedlichen Bewertung von Universitätsabschlüssen.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>eine      kompensatorische staatliche Finanzierung, so dass keine Studiengänge      diskriminiert werden. D.h. zusätzliche Gelder für Studiengänge, die      weniger Drittmittel akquirieren. So entsteht keine ungleiche Bildung und      allen Fächern wird der nötige Raum eingeräumt</li>
<li>die      Ermöglichung einer breiten Forschung an allen Hochschulen und somit die      Abschaffung der Exzellenzinitiativen</li>
</ul>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>5. Verfasste Studierendenschaft &amp; Mitbestimmung</strong><strong> </strong></p>
<p>Bayern und Baden-Württemberg sind die einzigen Bundesländer ohne verfasste Studierendenschaften. Daraus resultiert eine starke finanzielle Beschneidung der Möglichkeiten der rudimentären Studierendenschaften, die in diesen zwei Bundesländern geduldet werden.</p>
<p>Womit ihre demokratische Funktion als von den StudentInnen gewählte Vertreter auf die Interna der Hochschulen beschränkt wird. Für die Repräsentation der Studierenden bei bildungspolitischen Prozessen, die über diese Interna hinausgehen, existiert kein Forum. Die Studierendenschaft, als die Repräsentation der Freiheit und Selbstorganisation der Studierenden, muss zum einen der Rolle, die Studierende an einer Universität bekleiden, gerecht werden können und zum anderen der Rolle, die Studierende als Teil der Universität in der Gesellschaft spielen.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>die      Einführung von verfassten Studierendenschaften an den Universitäten mit      eigener Finanzhoheit</li>
<li>die      Einführung eines unabhängigen, von Studierenden gewählten Landesforums der      Studierendenschaften mit eigener Finanzhoheit und politischem Mandat</li>
<li>die      Verankerung des allgemein politischen Mandats für Studierendenschaften</li>
<li>den      Ausbau der Mitbestimmung der Studierendenvertretung an der Universität      Augsburg durch viertelparitätische Besetzung aller universitären Gremien</li>
<li>studentische      Mitbestimmung bei der Organisation von Studiengängen, dies beinhaltet</li>
</ul>
<p>-        Mitbestimmung (Viertelparität) bei der Ausarbeitung von Studiums- und Prüfungsordnungen</p>
<p>-        Mitbestimmung (Viertelparität) bei Benennung, Bestimmung und Evaluation von Lehrstuhlbesetzungen und Neueinstellungen des allgemeinen Lehrpersonals</p>
<p><strong> </strong><strong> </strong></p>
<p><strong>6. Autonomie der Hochschulen</strong><strong> </strong></p>
<p>Autonomie der Hochschulen bedeutet bisher, dass die Hochschulen sich selbst nach zusätzlichen Finanzquellen umschauen können (Drittmittel) und damit angeblich dem allzu großen Einfluss der Politik entziehen können. Allerdings ist das Gegenteil der Fall. Dadurch, dass die Hochschulen zunehmend unabhängig von der staatlichen Finanzierung werden, haben sie keine größere Freiheit, sondern geraten im Gegenteil in Abhängigkeit gegenüber den Interessen der Wirtschaft.</p>
<p>Autonomie in ihrem eigentlichen Sinne muss als die Unabhängigkeit sowohl von politischen und wirtschaftlichen Einflussnahmen angesehen werden. Es muss sichergestellt werden, auch durch die Umsetzung der unter den Punkten Drittmittel, Universitätsorganisation und Lehre angeführten Forderungen, dass die Universität ihre gesellschaftliche Funktion als Ort der Neugestaltung unabhängig von Mainstream und Trends wiederaufnehmen kann.</p>
<p>Die vollständige Autonomie der Hochschulen und der Lehre muss wieder hergestellt werden. Der Universitätsrat in seiner jetzigen Form spiegelt die Einflussnahme dieser Faktoren auf Lehre, Forschung und Struktur wieder.</p>
<p>Des Weiteren kann eine Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Hochschulen nur dann gewährleistet werden, wenn es den Hochschulen durch ihre finanzielle Ausstattung ermöglicht wird, ausreichenden Raum für Lehre und Forschung, sowie ausreichendes und motiviertes Personal zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Die Motivation von Lehrenden und Studierenden hängt stark von der Lernumgebung ab. Verschiedenste Theorien wie z. B. das Berliner Modell haben hier den Einfluss von Räumlichkeiten, Betreuungseinsatz und Medien als zentrale Thesen angeführt. Gerade die Anzahl der am Lernprozess Beteiligten spielt eine nicht zu verachtende Rolle.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>angemessene Stellenpläne für ein pädagogisch sinnvolles Lehr-Studierendenverhältnis in den Seminaren</li>
<li>Erhöhung der Raumkapazitäten auf Basis der (auch unter den von uns geforderten verbesserten Bedingungen) zu erwartenden Studierendenzahlen im Wintersemester 2011/12</li>
<li>Adäquate Entlohnung und reguläre Beschäftigungsverhältnisse von MitarbeiterInnen der Universitäten</li>
<li>Deutlich erhöhte Ausgaben im Bereich der lehrmittelintensiven Fächer</li>
<li>Finanzielle Ausstattung der Forschungsbereiche zur Grundlagenforschung</li>
<li>Der Universitätsrat soll in ein universitäres Beratergremium umgewandelt werden, dessen Entscheidungen nicht in Lehre, Forschung oder Struktur der Universität eingreift</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Akkreditierung und Evaluation</span></p>
<p>Grundsätzlich sind Bemühungen gerade die Qualität der Lehre messbar und verortbar zu machen sinnvoll und werden an vielen Universitäten bereits durchgeführt. Diese Möglichkeit den StudentInnen den Dozenten eine Rückmeldung zu geben und gleichzeitig auch die Qualität der Lernumgebung in die Bewertung mit einfließen zu lassen, hat sich in vielen Universitäten als feste Institution etabliert.</p>
<p>Mit der Umstellung der Studiengänge auf das Bachelor- und Mastersystem wurde auch eine Qualitätseinrichtung geschaffen, die die Anerkennung von Studiengängen dahingehend regelt, dass private Unternehmen zentrale Punkte wie die Schwerpunktsetzung, die Modularisierung oder die Evaluation begutachten. Dieses System, das auch die Reakkreditierung beinhaltet, ist in der Hochschullandschaft kritisch zu hinterfragen. Studien- und Prüfungsordnungen werden von Prüfungsämtern und Lehrenden erarbeitet, die bereits über die fachspezifischen Grundlagen für die Bewertung einzelner Studiengänge verfügen.</p>
<p>Externe Faktoren, die direkten Einfluss auf die Lehrqualität haben, werden zum Teil vom Wissenschaftsministerium festgelegt. Diese Faktoren sind deutschlandweit aufgrund der Bildungshoheit der Bundesländer unterschiedlich. Die Grundlagen für einen deutschlandweiten Vergleich sind damit nicht gegeben.</p>
<p>Eine Akkreditierung erscheint vor diesem Hintergrund als unnötiges Konjunkturprogramm für externe Beraterfirmen, die eng an die Akkreditierungsfirmen gebunden scheinen, wie das Beispiel der ANII zeigt.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir: </strong></p>
<ul>
<li>Die      Fragestellungen und Vergleichsverfahren müssen öffentlich gemacht werden</li>
<li>Laufende      Akkreditierungsverfahren sind bis zur vollständigen Transparenz und der      Einigung über den Fortgang des Bologna-Verfahrens einzustellen</li>
<li>Bestehende      Evaluationsinstrumente innerhalb der Universitäten müssen gefördert und      ausgebaut werden</li>
</ul>
<p><strong>7. Organisation des Studiums</strong><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Teilzeit- und Doppelstudium</span></p>
<p>Ein Teilzeitstudium ist unter anderem für studierende Eltern, Studierende, die die Betreuung von Angehörigen übernehmen oder finanziell schwächer gestellte Studierende von Bedeutung, da diese neben dem Studium ein weiteres zeitintensives Betätigungsfeld haben. Damit diese StudentInnen ihr Studium nicht aufgeben müssen, sollte ihnen ausreichend Zeit zur Erziehung ihrer Kinder, der Pflege ihrer Angehörigen, oder zum beruflichen Haupterwerb eingeräumt werden. Ohne die Möglichkeit eines Teilzeitstudiums ist ein freier und allgemeiner Zugang zu Bildung nicht gewährleistet. Damit hat die Verwehrung eines Teilzeitstudiums gesamtgesellschaftlich weitreichende Konsequenzen, die nicht aufgrund von Spargedanken oder fehlendem Weitblick außer Acht gelassen werden sollten.</p>
<p>Die Differenzierung des Studiums in Bezug auf verschiedene Studienfächer ist generell zu begrüßen. Für Einzelne besteht jedoch im Verlauf ihres Studiums die Notwendigkeit sich in zwei Fächern zu orientieren. Bisher war dies vor allem durch die Möglichkeit eines Doppelstudiums gegeben. Gerade wenn Studierende konkrete Zielsetzungen mit ihrem Studium verbinden sollte dies durch organisatorische Hürden im Doppelstudium nicht erschwert werden.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir: </strong></p>
<ul>
<li>Ein Teilzeitstudium sowie ein Doppelstudium muss sich den StudentInnen als wahrnehmbare Option darstellen, v. a. in Bezug auf die Studienorganisation</li>
</ul>
<p><span style="text-decoration: underline;">Auslandsaufenthalte</span></p>
<p>Die Möglichkeit von Auslandsaufenthalten und Universitätswechseln während des Studiums muss durch die bessere Anerkennung von Studienleistungen und eine flexiblere Studienplanung verbessert werden. Studierenden sollen durch Auslandsaufenthalte oder den Universitätswechsel keine Nachteile entstehen.</p>
<p>Eine generelle Pflicht zu Auslandssemestern oder -praktika erscheint unter Gesichtspunkten der sozialen Selektion als inakzeptabel.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir:</strong></p>
<ul>
<li>Abschaffung von vorhandenen verpflichtenden Auslandsaufenthalten</li>
<li>Förderprogramme für die Ermöglichung von Auslandsaufenthalten</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Zulassungsbeschränkungen</span></p>
<p>Numerus Clausus ist ein Mechanismus zur Beschränkung des Zugangs zu Studiengängen, der bei so großem Andrang von Seiten der Studierenden eingeführt wird, dass die Universität in dem jeweiligen Fach keine guten Studienbedingungen mehr gewährleisten kann. Die Notwendigkeit des NC ergibt sich aus der Unterfinanzierung der Hochschulen und der einseitigen staatlichen Finanzierungspolitik, die einzelne Studiengänge bevorzugt behandelt. Das Vorhandensein des NC ist damit entweder ein Anzeichen für die mangelhafte Bildungspolitik und verweist auf die Notwendigkeit eines Umdenkens oder ist ein bewusster Mechanismus zur Bildung von Eliten.</p>
<p><strong>Deshalb fordern wir: </strong></p>
<ul>
<li>Anpassung der Raum- und Lehrkapazitäten an den realen Studierendenzahlen bei gleichzeitiger Berücksichtigung kleiner Fächer und deren Erhaltung und  Ausbau hin zu guten Studienbedingungen</li>
<li>Unter der Bedingung eines Fortbestehens des NC, eine Umwandlung des NC in fachspezifische Eingangstests, die den realen Fähigkeiten der BewerberInnen gerecht werden und diese nicht aufgrund einer abstrakten und für das Studium irrelevanten Durchschnittsnote bewerten</li>
</ul>
<p><strong>Wir fordern Landesregierung, Universitätsleitungen, Fakultäts- und Fachbereichsverwal-tungen auf, in einen Dialog mit den Studierenden einzutreten und konkrete Aussagen zur Umsetzbarkeit der hier gestellten Forderungen zeitnah abzugeben. </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p align="center"><strong>Beschlossen durch das Plenum des besetzten Hörsaal 1 der Universität Augsburg am 23. November 2009.</strong></p>
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		<title>Augsburg: Pressemitteilung „Bündnis Freie Bildung“</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 22:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Das „Bündnis freie Bildung“ (Internationales Kulturzentrum Augsburg, Alevitische Gemeinde Augsburg, PiratenPartei Schwaben und Jusos) erklärt mit dem Flashmob zur Eröffnung des Christkindlmarktes, seine Solidarität mit den Schülern und Studenten, welche am Bildungsstreik teilnahmen und den Besetzern des HS1 in der Freien Universität Augsburg. Wir waren schon am Dienstag Teil der mehr als 1000 Schüler und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-1100" title="DSC01161" src="http://www.unsereunis.de/wp-content/uploads/2009/11/pm-freiebildung-bearbeitet.jpg" alt="DSC01161" width="300" height="225" />Das „Bündnis freie Bildung“ (Internationales Kulturzentrum Augsburg, Alevitische Gemeinde Augsburg, PiratenPartei Schwaben und Jusos) erklärt mit dem Flashmob zur Eröffnung des Christkindlmarktes, seine Solidarität mit den Schülern und Studenten, welche am Bildungsstreik teilnahmen und den Besetzern des HS1 in der Freien Universität Augsburg. Wir waren schon am Dienstag Teil der mehr als 1000 Schüler und Studenten, welche für bessere Bildung demonstrierten. Einige Zustände in unserem Bildungssystem sind so nicht mehr tragbar: G8, Studiengebühren, die derzeitige Form des Bolognaprozesses, die finanzielle Ausstattung und Raumnot der Schulen und Hochschulen.<br />
Mit dem Banner „Ohh Weihnachtsmann, ohh Weihnachtsmann, mach, dass ich studieren kann“ wollten die anwesenden Studenten Aufmerksamkeit für diese Probleme schaffen um die Politik zum handeln zu bewegen. Mit Gesängen wurde der Flashmob noch ein paar Minuten begleitet um danach die Besucher des Christkindlmarktes nicht weiter zu stören</p>
<p>___</p>
<p><em>Die Aktion des Bündnisses &#8220;freie Bildung&#8221; auf dem Christkindlsmarkt wird von den Besetzern des Hörsaals 1 der Uni Augsburg befürwortet. Verantwortlich waren hierfür die Teilnehmer der Aktion. Die AG Presse des besetzten Hörsaals möchte klarstellen, dass dies keine Aktion der Besetzer selbst war, sondern eine Solidaritätsaktion des Bündnisses &#8220;freie Bildung&#8221;</em></p>
<p><em> </em></p>
<p><em>Für die AG Presse des besetzten Hörsaals 1 an der Uni Augsburg</em></p>
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		<title>Augsburg: Uni-Hörsaal weiter besetzt – viele übernachten</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 15:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[*PRESSEMITTEILUNG* *Uni-Hörsaal weiter besetzt – viele übernachten* *Bildungsproteste in Augsburg weiten sich aus: Heute Demonstration in der Innenstadt* *Die Universität Augsburg bleibt auch weiterhin besetzt: Hunderte von Studenten protestieren seit Dienstag gegen Studiengebühren und die Umstellung auf Bachelor-und Masterstudiengänge. Über 100 Studenten haben auch die Nacht zum Freitag wieder im größten Hörsaal der Uni verbracht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<address>*PRESSEMITTEILUNG*</address>
<h3>*Uni-Hörsaal weiter besetzt – viele übernachten*</h3>
<p>*Bildungsproteste in Augsburg weiten sich aus: Heute Demonstration in der Innenstadt*</p>
<p>*Die Universität Augsburg bleibt auch weiterhin besetzt: Hunderte von Studenten protestieren seit Dienstag gegen Studiengebühren und die Umstellung auf Bachelor-und Masterstudiengänge. Über 100 Studenten haben auch die Nacht zum Freitag wieder im größten Hörsaal der Uni verbracht. Heute wollen die Besetzer ihre Forderungen auf die Straße bringen: Ab 13 Uhr findet in der Augsburger Innenstadt eine gemeinsame Bildungsdemonstration von Schülern und Studenten statt. *</p>
<p>Vor allem das Vorgehen einiger Schulleitungen im Zuge des Bildungsstreiks am vergangenen Dienstag soll dabei angeprangert werden. An diesem Tag wurden Schulgebäude von innen verschlossen und Verweise angedroht, um Schüler an der Teilnahme an der Protestkundgebung zu hindern. Einige Schüler ließen sich nicht einschüchtern und kletterten aus den Fenstern, um an der Demonstration teilzunehmen.</p>
<p>Bessere Lernbedingungen, kostenfreie Bildung und Verbesserungen der Reformen des achtjährigen Gymnasiums und der Bachelor- und Masterstudiengänge sollen zentrale Inhalte der rund zweistündigen Demonstration sein. Sie beginnt am _*Freitag, 20. November, um 13 Uhr am Königsplatz.*_ &#8220;Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, um den Schulbetrieb nicht zu stören und um auch Lehrern die Teilnahme zu ermöglichen&#8221;, so die Organisatoren.</p>
<p>In der Universität harren die Besetzer weiter aus. Schlafsäcke liegen überall, vor dem Hörsaal werden Essen und Getränke bereitgestellt. &#8220;Inzwischen haben uns Bäckereien, Firmen und auch Privatpersonen Sachspenden vorbei gebracht&#8221;, freut sich Heike, die in Augsburg Sozialwissenschaften studiert und zu den Studenten gehört, die im Hörsaal ausharren. Die Solidarität unter den rund 700 Studenten ist groß.</p>
<p>Am Mittwochabend haben einige von ihnen auf mitgebrachten Kochplatten Chilli con Carne gekocht, 60 Liter. _*Am Donnerstagabend spielten die drei Augsburger Bands „dub à la pub“, „King the Fu“ und „Misuk“ im besetzten Hörsaal, um sich solidarisch mit den Besetzern zu zeigen.*_ Weitere Bands werden in den kommenden Tagen spielen. Auch die Studenten der Hochschule Augsburg haben ein Zeichen gesetzt: Auf ihrem Campus haben sie mit Holzkreuzen einen „Bildungsfriedhof“ errichtet.</p>
<p>Und der Protest soll weitergehen: Über das Wochenende hinaus wollen die Studenten rund um die Uhr im Hörsaal bleiben, als Protest &#8220;gegen Leistungsdruck&#8221;. &#8220;Auch einige Dozenten solidarisieren sich mit uns und schicken ihre Studenten in den besetzten Hörsaal&#8221;, weiß Heike. Manche Dozenten halten Vorträge im besetzten Saal, andere schicken ihre Studenten zu den Protesten. Inzwischen besteht zwischen den Augsburger Studenten und Besetzern aus 20 weiteren Universitäten ein reger Austausch – per Internet sind sie verbunden.</p>
<p>Grund für die Besetzung der Augsburger Universität ist die Unzufriedenheit vieler mit den Studienbedingungen. Am wichtigsten ist den Studenten, dass die Studiengebühren von 500 Euro pro Semester abgeschafft werden. &#8220;Der Grundgedanke der Protestaktion ist die Chancengleichheit, denn Bildung ist ein Menschenrecht und muss unabhängig von sozialer Herkunft zugänglich sein&#8221;, sagt Nico, der seit Dienstag in der Universität sitzt.</p>
<p>Kritik gibt es auch an der Umstellung auf die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge: Die Studienzeit von sechs Semestern sei zu kurz, es fehle Personal und der Leistungsdruck sei viel zu hoch. Am Freitag sollen einheitliche Forderungen beschlossen werden, die dann der Uni-Leitung und der bayerischen Staatsregierung vorgelegt werden.</p>
<p>&#8220;Die Kontakte zur Uni-Leitung sind gut&#8221;, sagt Nico. Am Freitag soll es weitere Gespräche geben. Ein Unisprecher bestätigte dies: Man hat &#8220;größtes Verständnis&#8221; für die Proteste, hieß es._* Eine Räumung des besetzten Hörsaals sei nicht geplant, auch wenn sich die Streiks bis in die nächste Woche ziehen sollten. *_</p>
<p>Positiv merkte der Sprecher an, dass sich die Besetzer sogar um alternative Räume für die Vorlesungen kümmern, die normalerweise im besetzten Hörsaal stattfinden.</p>
<p>Die Solidarität der Öffentlichkeit ist groß: Viele positive Rückmeldungen haben die Studenten bereits bekommen – von Parteien, Privatleuten und auch Gastronomen. Brauereien, Pizzerien, ein Kulturzentrum, Bäckereien und viele andere mehr bringen Essen und Getränke für die Besetzer in den Hörsaal.</p>
<p>*Die Studenten bitten um Spenden (Essen, Getränke): *_*<a href="mailto:uniaugsburgbrennt@googlemail.com" target="_blank">uniaugsburgbrennt@googlemail.com</a>*_ *, 01577-5759948 *</p>
<p>*Live-Informationen aus dem besetzten Hörsaal und von der Demonstration gibt es unter *</p>
<p>*<a href="http://twitter.com/uniAUXbrennt*" target="_blank">http://twitter.com/uniAUXbrennt*</a></p>
<p>*KONTAKT: *_*<a href="mailto:uniaugsburgbrennt@googlemail.com" target="_blank">uniaugsburgbrennt( b ei) googlemail.com</a>*_  *, 01577-5759948 *</p>
<p>*SONSTIGE INFOS: *_*<a href="http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/*_" target="_blank">http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/*_</a></p>
<p>*Bilder gibt es auf Anfrage! *</p>
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		<title>Pressemitteilung zur Bildungsdemo am Freitag (20.11,  13Uhr, Königsplatz) in Augsburg</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 13:20:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Versammlung der Unibesetzer hat für Freitag eine Demonstration in der Augsburger Innenstadt angemeldet. Der Demonstrationszug beginnt am Königsplatz, die Abschlusskundgebung wird auch an diesem Platz stattfinden. Schüler, Studenten, Lehrer und weitere interessierte Teilnehmer finden sich um 13 Uhr am Königsplatz (K&#38;L Ruppert) ein. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, um den Schulbetrieb nicht zu stören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Versammlung der Unibesetzer hat für Freitag eine Demonstration in der Augsburger Innenstadt angemeldet. Der Demonstrationszug beginnt am Königsplatz, die Abschlusskundgebung wird auch an diesem Platz stattfinden. Schüler, Studenten, Lehrer und weitere interessierte Teilnehmer finden sich um 13 Uhr am Königsplatz (K&amp;L Ruppert) ein. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt, um den Schulbetrieb nicht zu stören und um Lehrern die Teilnahme zu ermöglichen.</p>
<p>Die Schüler und Studenten wollen die Repressionen im Zuge des Bildungsstreiks am vergangenen Dienstag den 17.11.09 anprangern. Schüler wurden in ihren Schulgebäuden eingeschlossen und Verweise wurden angedroht um Schüler an der Teilnahme an einer friedlichen und demokratischen Protestkundgebung für ein besseres Bildungssystem zu hindern. Es gab mehrere Solidaritätsbekundungen ausgehend von Lehrpersonal der Augsburger Schulen, Schüler waren gezwungen aus Fenstern zu klettern um am Demonstrationszug teilzunehmen.</p>
<p>Die Forderungen der Demonstranten schließen sich inhaltlich an die der Demonstration vom Dienstag an. Bessere Lehrbedingungen, kostenfreie Bildung und Aufarbeitung der missglückten Reformen um Konsequenzen daraus zu ziehen, sind zentrale Inhalte der Demonstration. Studenten erklären sich solidarisch mit den Schülern, da es sich um ein Bildungssystem und ein gemeinsames Problem handelt, welches auch nur gemeinsam gelöst werden kann und muss, deshalb sind die Schüler herzlich eingeladen, am Plenum im Hörsaal I der Universität Augsburg teilzunehmen.</p>
<p>Von der AG Schule</p>
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		<title>Augsburger Schüler beteiligen sich am Bildungsprotest der Studenten! Rund 600 Studenten und Schüler besetzen die Universität Augsburg</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 14:41:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Pressemitteilung 18.11. 15:30 Uhr *Augsburger Schüler beteiligen sich am Bildungsprotest der Studenten!* *Rund 600 Studenten und Schüler besetzen die Universität Augsburg* Augsburg. Seit Dienstag ist der Hörsaal 1 der Universität Augsburg fest in Hand von 600 Protestierenden. Auch nach dem ersten Tag der Besetzung finden sich unter den Gegner des derzeitigen Bildungssystems auch weiterhin eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Pressemitteilung 18.11. 15:30 Uhr</p>
<p>*Augsburger Schüler beteiligen sich am Bildungsprotest der Studenten!*</p>
<p>*Rund 600 Studenten und Schüler besetzen die Universität Augsburg*</p>
<p>Augsburg. Seit Dienstag ist der Hörsaal 1 der Universität Augsburg fest in Hand von 600 Protestierenden. Auch nach dem ersten Tag der Besetzung finden sich unter den Gegner des derzeitigen Bildungssystems auch weiterhin eine Anzahl von Schülern, die ihren eigenen Arbeitskreis gebildet haben.</p>
<p>In den Plenarsitzungen, die zwar größtenteils von Studenten getragen werden, kommen dennoch die Anliegen der Schülerschaft zur Sprache. Die anwesenden Schüler, die bereits im gestrigen Bildungsstreik die Missstände des deutschen Bildungssystems kritisierten, haben sich in eine Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen, um nun ihre Forderungen zu konkretisieren und ihr weiteres Vorgehen zu koordinieren.</p>
<p>Die aktiven Schüler sehen die Unibesetzung in einem größeren Kontext, der auch ihre Bildungsanliegen berührt. Die von den Studierenden kritisierte Entwicklung im Universitätsbetrieb zeichne sich schon im Schulalltag ab und ist allgegenwärtig. Durch die Ökonomisierung des Bildungsbetriebs sind die Schüler aller Schultypen einem fortschreitendem Konkurrenzkampf ausgesetzt und werden auf pures Funktionieren getrimmt.<br />
Damit entfernt sich die Bildung von Bildung als Selbstzweck hin zur Einordnung in den Produktionsprozess. Aufgrund dieses Zusammenhangs gehört der Schülerprotest in den Hörsaal und umgekehrt.</p>
<p>Es wird erhofft, dass dieser notwendige Protest nicht in dem Maß mit Repressalien überzogen wird, wie sie im Vorfeld zum gestrigen Bildungsstreik angekündigt worden sind. So wurden Schüler in ihren Bildungseinrichtungen eingesperrt, um ihre Mitwirkung am Protest zu verhindern und Schulverweise im hohen Maße angekündigt. Der AK Schule in der Universität Augsburg ächtet dieses Vorgehen und fordert die Verantwortlichen auf, das politische Engagement der Schüler nicht zu bestrafen.</p>
<p>Der Arbeitskreis fordert deshalb die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Lernen und Leben statt starrem Zeitrahmen, Leistungs- und Konkurrenzdruck. Darunter fallen z.B. mehr Freiheiten in der Fächerwahl und eine größere Ausrichtung des Schulbetriebs auf das Studium.</p>
<p>Des Weiteren wird ein freier Bildungszugang und die Abschaffung von sämtlichen Bildungsgebühren wie Studien-, Ausbildungs- und Kitagebühren verlangt. Es kann nicht sein, dass Bildung in dem gegenwärtigen Rahmen vom Elternhaus abhängt.</p>
<p>Eine Demokratisierung und Stärkung der Mit- und Selbstverwaltung in allen Bildungseinrichtungen (wie z.B. die Transparenz der Geldausgaben in den Schulen) wird verlangt.</p>
<p>Auch eine höhere öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft u.a. auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe muss Ziel der Politik sein. Sie hat deutlich mehr Raum und Personal zu stellen.</p>
<p>In letzter Konsequenz wird die endgültige Abschaffung der Ökonomisierung und dem damit einhergehenden Konkurrenzdenken und Konkurrenzdrucks gefordert. So wäre eine deutliche Veränderung des achtjährigen Gymnasiums, die dem Bildungsbegriff gerecht wird, unumgänglich.</p>
<p>Der AK Schule ist letztlich auf die Schüler angewiesen, die aufgerufen sind, sich am Bildungsprotest, der momentan primär an den besetzten Universitäten stattfindet, aber sich auch auf die Schulen bezieht, zu beteiligen.</p>
<p>Im Zuge drohender Repressionsmaßnahmen und abhängig vom weiteren Verlauf der Besetzungen wird über weitere Aktionen nachgedacht.</p>
<p>Nachfragen und Informationen sind entweder auf der Website der Unibesetzung <a href="http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/" target="_blank">http://uniaugsburgbrennt.blogspot.com/</a> oder unter folgender E-Mail Adresse schuelerplenum ( b e i ) gmx.de zu erhalten, auch Anregungen sind erwünscht.</p>
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		<title>die Universität Augsburg ist besetzt</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 19:24:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>c</dc:creator>
				<category><![CDATA[augsburg]]></category>

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		<description><![CDATA[PRESSEMITTEILUNG 17.11.2009, 15.45 Uhr Die Universität Augsburg ist besetzt 500 Studenten protestieren für bessere Bildung Augsburg. In der Universität Augsburg haben die Studenten das Ruder übernommen: Rund  500 Studenten haben heute um 13.45 Uhr den Hörsaal 1 (Audimax) besetzt. Sie fordern bessere Bildung in Bayern. Zuvor fand eine vierstündige Demonstration mit über 1000 Teilnehmern in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="margin: 1ex;">
<div>
<address><span style="font-family: Arial; font-size: small;">PRESSEMITTEILUNG 17.11.2009, 15.45 Uhr</span></address>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: large;"><strong>Die Universität Augsburg ist besetzt</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: large;"><strong>500 Studenten protestieren für bessere  Bildung</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Augsburg. In der Universität Augsburg  haben die Studenten das Ruder übernommen: Rund  500 Studenten  haben heute um 13.45 Uhr den Hörsaal 1 (Audimax) besetzt. Sie fordern  bessere Bildung in Bayern. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Zuvor fand eine vierstündige Demonstration  mit über 1000 Teilnehmern in der Augsburger City statt, der sich auch  Lehrer und Schüler anschlossen. Die meisten Schulen waren von innen  versperrt worden, um Schüler an der Teilnahme zu hindern. Einige konnten  sich dem Demonstrationszug jedoch anschließen. Sie kletterten aus den  Fenstern im Erdgeschoss. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Im Moment bilden sich in der Universität  verschiedene Arbeitsgruppen: In den Bereichen Inhalt, Presse, Gestaltung,  Recht, oder Uni-Kontakt organisieren sich die Studenten. Die AG Versorgung  ist gerade beim Einkaufen: Die Studenten in der Fuggerstadt bereiten  sich auf eine längere Besetzung vor. Plakate werden gemalt: „Bildung  krepiert, weil Dummheit regiert“ ist das Motto, genauso wie „Lernfabriken  abschalten“, „Studiengebühren: Neues Selektionsverfahren des 21.  Jahrhunderts“ und „Master of Disaster“. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Um 18 Uhr werden im Plenum die Inhalte  und Forderungen besprochen. Themen sollen sein: Transparenz bei der  Gebührenverteilung der Studiengebühren, der Bologna-Prozess (Umstellung  der Studiengänge auf Bachelor und Master), die Qualität der Lehre,  Alternativen zum Gebührenmodell, und der Leistungsdruck, unter dem  viele Studenten leiden. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Morgen sollen auch Schüler in die Gespräche  miteinbezogen werden: Neben den Studiengebühren soll es nämlich auch  Diskussionen über das achtjährige Gymnasium geben. „Schüler, Lehrer  und Eltern sind herzlich eingeladen, gerade am schulfreien Tag morgen,  in die Uni zu kommen“, so die Besetzer. </span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Weitere Informationen werden in regelmäßigen  Zeitabständen folgen.</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">Für die Uni Augsburg</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">AG Presse</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;">bei Rückfragen: 0160-98603030</span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: small;"> 0176/50425469</span></div>
</div>
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