UnibeSETZT
Die Besetzung der Aula der Universität lebt, auch über das Wochenende
Seit fünf Tagen ist die Aula der Universität Bern besetzt. Entgegen der vorherrschenden öffentlichen Berichterstattung, welche die Besetzung als nicht legitim und chaotisch darzustellen versucht, finden hier täglich stark besuchte Plenarsitzungen, Infoveranstaltungen, Diskussionsrunden, Konzerte und gemeinsame Mahlzeiten statt. Was vor einer Woche spontan begann, ist heute eine lebendige, für alle offen stehende Plattform für kritisches Denken geworden.
Dieses Wochenende wird die Aula besetzt bleiben. Die Angebote des Rektorats, die Besetzung bis Montag in einen anderen Raum zu verlegen, wurden zur Kenntnis genommen. Eine Entscheidung hierzu liegt derzeit noch nicht vor. Hingegen werden das Rektorat und andere universitätspolitische EntscheidungsträgerInnen zu einer gemeinsamen Diskussion eingeladen. Diese soll zu Beginn der nächsten Woche im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung stattfinden.
Mit grosser Freude haben die Besetzenden festgestellt, dass die hier diskutierte Kritik an den wachsenden ökonomischen Zwängen im Bildungswesen von anderen Organisationen, Parteien und prominenten Einzelpersonen aufgegriffen wird (vgl. Anhänge). Das erste Ziel ist erreicht: es wurde hier in der Aula und in der Öffentlichkeit Raum geschaffen, um Missstände zu benennen und Lösungsansätze zu diskutieren.
Die Besetzerinnen und Besetzer der Aula der Universität Bern


