Wir bleiben!


++ Gespräch mit dem Kanzler ++ Aktiventreffen ++

Die Studierenden hatten am heutigen Donnerstag, den 07.01.10, ein konstruktives Gespräch mit Peter Lange, dem Kanzler der Freien Universität. Der Kanzler kümmert sich um Verwaltungsangelegenheiten der Freien Universität. In dem Gespräch wurde erreicht, dass die Besetzung des Hörsaals 1A bis nächsten Donnerstag, den 14.01.10, toleriert wird. Er gestand den Besetzer_innen zu, dass einige Punkte der Forderungen berechtigt seien und Änderungsbedarf bestehe. Weiterhin hoffen die Studierenden auf eine Kooperationsbereitschaft des Präsidiums in einem weiteren Gespräch mit dem Kanzler, welches ebenfalls am kommenden Donnerstag, den 14.01.10, um 15:30 stattfinden soll.

Trotz wachsender Nervosität auf Seiten der Unileitung, nannte der Kanzler keinen konkreten Termin bis wann die Besetzer_innen den Hörsaal zu verlassen haben, zumal bisher der Ausfall der Räumlichkeiten kompensiert werden konnte. Unterdessen scheinen Sinn und Ziel der Hörsaalbesetzung immer noch nicht in den universitären Führungsebenen angekommen zu sein: so machte der Kanzler im heutigen Gespräch das absurde Angebot, statt dem Hörsaal die Räumlichkeiten der Studierendenvertretung (AStA) zu nutzen, um ihrem Protest Ausdruck zu verleihen.

Im besetzten Audimax der Humboldt-Universität zu Berlin fand ebenfalls am heutigen Donnerstag ein berlinweites Aktiventreffen im Rahmen der Proteste gegen Bildungs- und Sozialabbau statt. Ziel dieses Treffens war es, die Bildungs- und Sozialproteste in Berlin zu vernetzen und gemeinsame Aktionen vorzubereiten. Beim heutigen Treffen wurden erste Arbeitsgruppen gegründet und das weitere Vorgehen besprochen. Unter anderem soll für die bundesweite Demonstration “die uni gehört allen. solidarisch für freie bildung und ein selbstbestimmtes leben” in Frankfurt am Main am 30.01.10 mobilisiert und die Bildungsstreikbewegung mit dem Bündnis “Wir zahlen nicht für eure Krise!” vernetzt werden.

AG Öffentlichkeitsarbeit der FU Berlin

Weitere Infos zum Bildungsstreik unter:

www.bildungsstreik-berlin.de

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E-Mail: fuberlinbrennt@gmail.com
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