++ “Ernstzunehmende Konsequenzen” für die Besetzer_innen ++
Die Besetzer_innen des Hörsaals 1A der Freien Universität Berlin bekommen am Freitag, den 22.01.10, die am Vortag angekündigten “ernstzunehmenden Konsequenzen” zu spüren. Nachdem das Foyer nicht, wie vom Präsidium gefordert, “zurückgebaut” worden ist, greift das Präsidium hart durch. Herr Huhn vom Rechtsamt sprach im Namen der Unileitung einen Hausarrest für eine Woche aus. Wesentlich drastischer ist aber, dass Kanzler Lange am nächsten Tag, den 23.01.10, um neun Uhr nicht zu einem Gespräch erscheint, in dem die Zukunft der Besetzung besprochen werden sollte und die Studierenden stattdessen ausschlafen müssen. Es hat sich gezeigt, dass Student_innen sich nicht produktiv mit dem Bildungsstreik beschäftigen können, wenn sie so spät aufstehen. Das Vorgehen des Präsidiums ist somit zutiefst repressiv und wird von den Aktivist_innen aufs Schärfste verurteilt.
AG Öffentlichkeitsarbeit des besetzten Hörsaals 1A der FU Berlin
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#1 by Felix Meier on February 7, 2010 - 10:35 pm
ich finde den Post recht unprofessionell und uninformativ aus folgenden Gründen:
-Es geht nicht hervor wer/wie viele 1 Woche Hausarrest bekam und aus welchem Grund genau…
-und die Begründung mit dem Ausschlafen ist nicht nachvollziehbar.
So eine auf reißerische Punkte zusammengestückelte Mitteilung ermöglicht nicht dem gewillten Protestler sich ein Bild zu machen und wirkt auf die Außenwelt abschreckend, da die Situation nur aus einem beschränkten Blickwinkel gesehen wird.