Basel: Unsere Forderungen


Unsere Forderungen

Für eine kritische Universität und mehr Mitbestimmung der Studierenden an der Ausgestaltung des Bildungsangebots.

Präsenzkontrollen, Module und unreflektiertes Auswendiglernen töten den akademischen Geist der Universität. Studierende sollen gemeinsam mit den Dozierenden unter anderem über die geeignete Form der Leistungsüberprüfung entscheiden können. Auch sollen studentische Seminare in das Vorlesungsverzeichnis aufgenommen und mit Kreditpunkten honoriert werden. Den Worten im Glas der Aulafenster „Der Geist der Wissenschaft lässt sich keine Fesseln anlegen“ soll wieder Bedeutung verliehen werden.

Wir fordern eine Wiedereingliederung des ausgelagerten Personals

(Reinigung, Catering) und angemessene Arbeitsbedingungen, die den ethischen Ansprüchen der Universität entsprechen.

Momentan wird die Uni von externen Reinigungsfirmen betreut. Das Personal ist zwar nach dem GAV angestellt, wird aber dennoch ungenügend entlohnt. Der Lohn beträgt lediglich 16.70 CHF. Das ist an einer Universität nicht angebracht. Ebenfalls müssen die Ferien des gesamten universitären Personals auf mindestens fünf Wochen erhöht werden.

Wir verlangen ein Demokratisierung der Strukturen und vollständige Transparenz, insbesondere bezüglich der Finanzierung von Studiengängen und Forschungsprojekten.
Die Studierenden sollen ein reales Mitbestimmungsrecht bekommen und nicht nur repräsentativen Einsitz in Regenz und Fachschaften. Die Entscheidung über das Angebot an Studiengängen soll nicht bei den VertreterInnen der Privatwirtschaft liegen.

Soziale Hintergründe und finanzielle Verhältnisse sollen kein Grund sein, nicht studieren zu können.

Wir fordern einen Ausbau des Stipendienangebots, den finanziellen Verhältnissen der Studenten und Studentinnen angepasste Preise in der Mensa und das Angebot von Alternativen (bspw. Mikrowellen und Kochgelegenheiten).

Wir wünschen uns Raum, um an der Universität ein unabhängiges und selbstverwaltetes StudentInnen- Café einzurichten. Die Studiengebühren sind abzuschaffen.

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