Aachen: Der Tag im Fo3


Seit Donnerstag, 12.11 gegen 21 Uhr nutzen wir den Hörsaal Fo3, um unsere Unzufriedenheit mit den Misständen an an den deutschen Hochschulen zu artikulieren. Im Laufe des heutigen Tages haben wir es nicht nur geschafft zahlreiche Studierende auf unsere Seite zu ziehen, sondern auch die Aufmerksamkeit des Rektors und des AStAs obwohl der AStA der RWTH inhaltlich die Forderungen gutheisst, unterstützen sie unsere Form des Offenen Plenums – auf umbegrenzte Zeit – nicht.

Wir haben uns im Laufes Nachmittags in Arbeitsgruppen aufgeteilt und arbeiten Inhaltlichte Schwerpunkt, wie auch Aktionen etc. aus. Dabei ist unsere erste wichtigste Hürde genommen: Wir haben ein großes mediales Echo erhalten!

Da wir wollen, dass unsere Forderungen weiter gehört werden, bitten wir um eure Unterstützung, kommt vorbei, macht mit und bringt eure Ideen ein!

Das Bildungsstreikplenum Aachen

Hier noch einige Impressionen des heutigen Tages:

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  1. #1 by Sebastian FH Köln on November 13, 2009 - 11:23 pm

    Hallo Aachen!

    Respekt, dass Ihr so eine Aktion ohne den AStA hinbekommt! Schade, dass er Euch nicht unterstützt…

    Solidarische Grüße aus Köln

  2. #3 by Tim on November 15, 2009 - 3:09 am

    Der RWTH AStA hat keine Eier!
    Was ist das denn bitte schön? Nennen sich “Vertreter der Studierenden” und sind dann nicht mal in der Lage zu einem solch wichtigen Thema Stellung zu beziehen, noch ihre Leute offiziell zu unterstützen.
    Armselig nen ich das! Der AStA soll nach Hause gehe!!!

  3. #4 by Markus on November 15, 2009 - 3:20 pm

    Wieso? Der AStA hat doch Stellung bezogen. Sie lehnen diese Form des Protestes und des Streiks kategorisch ab. Man kann auch auf sachlicher Ebene etwas erreichen. Es ist ja nicht so, dass die Ziele des Bildungsstreiks komplett abgelehnt werden.

    Des weiteren ist in Aachen das Problem, dass die Protestierenden nur eine kleine Splittergruppe darstellen und somit nicht in der Lage sind für einen Großteil der Studenten zu sprechen.

  4. #5 by Chris on November 15, 2009 - 9:59 pm

    Aber der AstA Aachen der mit unglaublichen 30% Wahlbeteiligung gewählt wurde beansprucht das für sich? Vom AstA kommen hauptsächlich Anfeindungen und Beschuldigungen, wenig konstruktives. ;) Zumindest meinem empfinden nach…

  5. #6 by Tim on November 16, 2009 - 2:20 pm

    Der AStA der RWTH hat nicht offiziell Stellung bezogen. Es ging weder eine Pressemeldung raus, noch haben sie etwas auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die haben nicht mal ihre Studierenden darüber informiert, das es einen Bildungsstreik gibt.

    Wer sich mal die GO des RWTH AStA durchliest, wird wahrscheinlich gleich bei der Präambel stutzig:

    “Der AStA bekennt sich zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland. Er verteidigt die humboldtsche Idee einer Hochschulbildung in Freiheit, Selbstbestimmung und Interdisziplinarität.”

    Interessant, denn genau darauf zielt auch der Bildungsstreik ab. Es ist also unverständlich, warum die sich so zurück halten. Meiner Meinung nach kommen die ihrer Verpflichtung gegenüber den Studierenden, die sie vertreten sollen, in keinster Weise nach.

    Die Proteste bewegen übrigens sich auf sachlicher Ebene, es wird nicht randaliert oder Dinge zerstört. In dem Plenum wird konstruktiv gearbeitet. Man versucht Lösungsansätze zu finden.
    Selbst wenn es nur eine Splittergruppe ist, haben die wenigstens den Mut was zu unternehmen. Das Reden da nicht viel bringt, haben wir die letzten Jahre ja schon gesehen.

    Es ist leider generell so, dass Wenige zu den Wahlen gehen. 30% ist ganz Ok. Der AStA wird übrigens nicht direkt von den Studierenden gewählt sondern vom SP.

  6. #7 by Basti on November 17, 2009 - 12:17 am

    Der AStA der RTWH hat in bestimmten Kreisen ganz klar Stellung bezogen. Z.B. hat er eine Solidaritätserklärung des Landes-ASten-Treffen NRW geblockt (das LAT hat Konsenprinzip, da reicht ein AStA aus, um sowas zu blocken).

  7. #8 by Katja on November 17, 2009 - 1:58 pm

    Wow, “Stellung bezogen”, welch wichtiger Schritt. Aber WAS will der AStA TUN? Die sagen nur, was die nicht tun wollen. Wie wärs mit nem netten Brief? Das wär schön sachlich und und unaufständig…
    Und dass die Protestierenden nur eine kleine Splittergruppe darstellen liegt u.a. genau daran, dass nichts ordentliches “von oben”, sprich vom AStA organisiert wird.

  8. #9 by Tim on November 19, 2009 - 12:00 am

    Der AStA tut nichts und kommt damit nicht seinen Verpflichtungen gegenüber der Studierendenschaft nach.
    Die haben ihre Studenten nicht mal informiert. Das ist echt ne Sauerei.

    Und 3000 Leute sind sicher keine Splittergruppe.

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